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Gladiatoren, Die
| Originaltitel: | Demetrius and the Gladiators |
| Premiere im Jahr: | 1954 |
| Regie: | Delmer Daves |
| Handlung spielt im Jahr: | 41 nach Christus |
| Darsteller: | Victor Mature ... Demetrius
Susan Hayward ... Messalina, Claudius' Frau Debra Paget ... Lucia, eine Töpferin Michael Rennie ... Apostel Petrus Anne Bancroft ... Paula Barry Jones ... Kaiser Claudius Jay Robinson ... Kaiser Caligula Ernest Borgnine ... Gladiatoren-Trainer Ed Fury ... Gladiator Richard Egan ... Dardanius |
| Stand: | 18.03.2010 |
| Crew: | Drehbuch ... Philip Dunne
Produzent ... Frank Ross Kamera (Cinematography)... Milton Krasner Schnitt (Film Editing) ... Dorothy Spencer, Robert Fritch Art Direction ... Lyle Wheeler, George W Davis Kostüme ... Charles LeMaire Musik ... Frank Waxman |
| Filmgesellschaft: | 20th Century Fox |
| Land: | USA |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Monumentalfilm, 100 Minuten
Kurzinhalt: Fortsetzung von Das Gewand, erzählt die Geschichte von Demetrius zu Ende. Kritik Minus: Insgesamt überwiegt die Langeweile, denn der Film ist vor allem Kulissen-Recycling. Um den Zuschauer in den Genuss des damals noch neuen Breitwand-Verfahrens zu bringen, gibt es viele lange Kamerafahrten in den teuren Kulissen. Diese sind inhaltlich völlig sinnfrei und bremsen die Handlung. Da der Fernsehzuschauer NICHT in den Genuss von Cinemascope kommt, ist das einfach nur langweilig. Die Film-Handlung ist ein düsteres Drama voller Schablonen-Menschen. Demetrius verliert seinen Glauben und findet ihn danach wieder - das ist heuchlerischer Kitsch. Noch verstärkt durch kaum zu ertragende Schmalz-Musik. Dass die Filmemacher haben sogar den Apostel Petrus in einen weitgehend unreligiösen Gladiatoren-Film hineingestellt. Ganz schön schamlos! Plus: Die Action-Szenen in der Arena sind ausgezeichnet! Wenn man diese Gladiatoren-Kämpfe sieht, kann man erahnen, was die Römer daran so fasziniert hat. Robinson interpretiert den Caligula kraftvoll und interessant. Damit unterscheidet er sich wohltuend von den ganzen blassen und öden Gutmenschen um ihn herum. Fakten: * Dieser Film ist der zweite Cinemascope-Film und wurde bereits produziert, als Das Gewand noch nicht einmal ganz fertiggestellt war. *Ed Fury machte später in Italien Karriere - bis heute denkt man bei ihm vor allem an den Muskelhelden Ursus. *Richard Egan spielte 1960 in Der Löwe von Sparta und Das Schwert von Persien jeweils einen antiken König. ausführliche Inhaltsangabe: SPOILER Warnung! Der Film knüpft exakt bei den Szenen an, wo Das Gewand endete: Vor ihrem Tod gibt Diana das Gewand einem Sklaven, der es Petrus überbingt. Petrus vertraut es dann schließlich Demetrius an. Kaiser Caligula wundert sich derweil, dass die Christen scheinbar keine Angst vor dem Tod haben. Claudius vermutet, es könne damit zusammenhängen, dass sie an ein Weiterleben nach dem Tod glauben. Dieses, so denkt Caligula, hängt mit dem Gewand zusammen. Da muss es eine Art Zauber geben, der die Toten wieder lebendig macht. Er lässt das Gewand suchen. Die Soldaten nehmen sich alle vor, die damals mit der Sache zu tun hatten. Demetrius lebt inzwischen in einer Töpferei. Als man auch bei ihm eine Haussuchung macht, findet man das Gewand. Als Demetrius es verteidigt, wird ein Legionär getötet. Das Gewand kommt nun in Caligulas Besitz. Er will dessen Zauberkräfte gleich ausprobieren. Dazu lässt er einen Gefangenen töten, legt sich das Gewand über und glaubt, den Toten nun wieder zum Leben erwecken zu können. Natürlich klappt das nicht. Nun ist das Gewand wertlos für ihn. Ein Palastangestellter, dem Demetrius einst das Leben gerettet hat, nimmt es heimlich an sich. Wegen des Mordes an dem Legionär landet Demetrius vor Gericht. Da er nicht beweisen kann, dass er von seinem ehemaligen Herrn Marcellus freigelassen wurde, verurteilt man ihm zum Tod in der Arena - als Gladiator. Demetrius stellt sich in der Gladiatorenschule nicht ungeschickt an und liefert den Zuschauern (der Arena und des Films) spannende Kämpfe. Allerdings fällt er angesichts der vielen Grausamkeiten, die Gott zulässt, vom Glauben ab - unter anderem wird seine Töpferfreundin Lucia bei einem der rauschenden Feste, die die Gladiatoren vor wichtigen Kämpfen feiern, vergewaltigt und dann getötet. Messalina, die Frau des Besitzers der Gladiatorenschule, findet Gefallen an Demetrius. Sie hat einen gewissen Ruf, streitet aber stets alles ab: „Ich bin meinem Mann treu ergeben“, sagt sie, „Ja, gewiss - das ist Stadtgespräch“, kontert Kaiser Caligula. Jedenfalls holt sie Demetrius aus der Arena und zu sich in den Palast (denn ihr Mann Claudius ist ein Verwandter des Kaisers). Bei ihr schläft sich Demetrius zum Präfekten der Prätorianergarde hoch - und bekommt als solcher Caligulas Wahnsinn hautnah mit. Materiell geht es ihm gut, aber natürlich gefällt ihm die grausame Diktatur nicht, für die er arbeitet. Eines Tages sucht Petrus ihn auf und führt ihn in die Katakomben - zu Lucia. Siehe da: Sie ist nicht tot. Gott schützt die reine Seele. Dadurch findet Demetrius zum Glauben zurück. Inzwischen sind die anderen Gladiatoren der Grausamkeiten des Kaisers überdrüssig und töten ihn. Überraschenderweise wird nun ausgerechnet Claudius neuer Kaiser, der sogleich religiöse Toleranz verkündet. Messalina, nun die First Lady von Rom, schwört ihrem lockeren Lebenswandel ab und ihrem Mann die Treue. Zufrieden, denn ihre Arbeit ist getan, gehen Petrus und Demetrius von dannen (neuen Abenteuern entgegen?). |



