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Name - Cover Übersicht

letzten Tage von Pompeji, Die

Originaltitel:ultimi giorni di Pompei, Gli
Premiere im Jahr:1959
Regie:Mario Bonnard
Handlung spielt im Jahr:79 nach Christus
Darsteller:Steve Reeves ... Glaucus Letus, der Grieche

Christine Kaufmann ... Elena

Fernando Rey ... Arbaces, Isis-Priester

Barbara Caroll ... Nidia, eine blinde Sklavin

Anne-Marie Baumann ... Julia, eine reiche Patrizierin

Mimmo Palmara ... Gallinus

Guillermo Marín ... Ascanius

Angel Aranda ... Antonius

Carlo Tamberlani ... Anführer der Christen

Mino Doro ... Konsul

Crew:Drehbuch ... Ennio de Concini, Luigi Emmanuele, Sergio Leone, Duccio Tessari, Sergio Corbucci - nach dem Roman von E. G. Bulwer-Lytton (1834)

Produzent ... Paolo Moffa

Kamera (Cinematography) ... Antonio L. Ballesteros

Schnitt (Film editing) ... Eraldo Da Roma, Julio Peña

Art Direction ... Ramiro Gomez, Aldo Tommasini

Kostüme ... Vittorio Rossi

Musik ... Angelo Francesco Lavagnino


gedreht in den CEA (Madrid) und der Cinecittà (Rom)


Filmgesellschaft:Cinematografica Associati (CI.AS.) + Procusa Madrid + Transocean-Film, München
Land:Italien + Spanien + Deutschland
Bücher/CD/DVD bei Amazon
Bewertung:
Max. 5 Sterne
- hat Schwächen

 

Monumentalfilm, 103 Minuten



Kurzinhalt:
In Pompeji verliebt sich Glaucus in eine Christin - zum denkbar ungünstigsten Moment: Erst stört er die Pläne des finsteren Arbaces, und dann bricht auch noch der Vesuv aus.



ansehen:
auf DVD zusammen mit Die letzten Tage von Pompeji (1926 - auf dem DVD-Cover steht fälschlicherweise 1913).




Kritik

Plus: Die sorgfältige und aufwändige Ausstattung: Pompeji wurde in wunderschönen Kulissen farbenprächtig und mit viel Liebe zum Detail nachgebaut.

Minus: Das Drehbuch holt ein Stück Weltliteratur auf das Niveau eines Groschenromanes herunter. Von allen Episoden und Handlungssträngen der Romanvorlage suchte man nur die trivialsten heraus: die Herzschmerz-Geschichte und die vorhersehbare Krimihandlung. Nichts gegen einen ordentlichen Reißer - aber hier wurde das Ganze dann auch noch ohne Spannung und ohne Tempo umgesetzt. Die Dialoge sind plump (oft sogar unfreiwillig komisch), und die handelnden Personen wirken künstlich, da man ihnen ihre Motivation und ihre übertriebenen Gefühle einfach nicht abnimmt.

Auch der Ausbruch des Vesuvs kann nicht überzeugen: Er zieht sich durch viel zu viele und viel zu lange Einstellungen so langsam hin, dass man sich wundert, warum eigentlich so viele Leute in der Lava sterben - sie hatten doch scheinbar Zeit genug, davonzulaufen. Statt der Asche legt sich allerdings die prätentiöse, wenig Akzente setzende Musik über alle Szenen und erstickt, was an Drama vielleicht noch vorhanden war.




Fakten:

* Achten Sie bei der Zerstörung von Pompeji auf ein Detail: Das in der flüchtenden Menge einsam herumirrende Kind. Dies ist ein beliebtes Motiv in italienischen Monumentalfilmen.

* Zahlreiche Requisiten, Straßenzüge und Innendekorationen entsprechen dem Stand der archäologischen Forschung. Z.B. die Wirtshäuser mit den gemauerten Theken, in denen Behälter für Suppen u.ä. eingebaut waren. Die entsprechenden Ausschnitte aus diesem Film tauchten daher bis in die 90er Jahre in zahlreichen Dokumentationen über Pompeji auf.

* Von dem Film gibt es unterschiedliche Sprachfassungen, jede hat ihren eigenen Vorspann. Interessant ist, dass die Namen der Crew von Version zu Version anderen Funktionen zugeordnet werden. Wer alles an dem Film mitgearbeitet hat, ist also klar - aber wer welchen Beitrag geleistet hat, wäre direkt eine eigene Untersuchung wert.






Inhalt:
Spoiler Alarm!


79 nach Christus: Zenturio Glaucus kommt mit ein paar Freunden vom Krieg zurück nach Pompeji („Seltsam, einen Vulkan zu lieben. Und doch bin ich im Krieg oft aufgewacht und hatte Angst, ihn nie wiederzusehen“). Seine Freunde bewundern noch ein herrliches Panorama - als auf der Straße die Pferde eines Wagens durchgehen. Glaucus rettet die schöne Wagenlenkerin – Elena. Sie dankt artig.
In Pompeji angekommen, betätigt er sich gleich wieder als Lebensretter: Er verhindert, dass einem Mann die Hand abgeschlagen wird, der aus Hunger in Brot stehlen wollte. Dieser Mann wird ihm von nun an in Treue verbunden bleiben.

Der Dieb liebt seinerseits die blinde Sklavin Nidia. Als Glaucus nun nach Hause kommt, reibt er sich die Augen – sein Haus wurde geplündert und seine Familie getötet. Die Täter malten ein Kreuz an die Wand. In Pompeji ist die Stimmung nach diesem und ähnlichen Überfällen feindselig gegen die Christen. Auch der Magistrat drängt auf schnelle Aufklärung der Verbrechen und lässt die Christen verfolgen. Elena ist Christin. Als Glaucus sie näher kennenlernt, erzählt sie ihm, dass das Aufmalen des Kreuzes bei den Tatorten ein Trick ist, mit dem eine Räuberbande ihre Spuren verwischen will.
Wie sich herausstellt, steckt der Isispriester Arbaces dahinter. Er verschafft sich auf diese Weise Geld, um seine finsteren Pläne in die Tat umzusetzen (so das Übliche: Die Macht an sich reißen usw). Von nun an setzt Glaucus sich für die verfolgten Christen ein. Kein Wunder also, dass er unversehens mit Elena zusammen in der Arena bei den Löwen landet. Doch zum Glück bricht genau in dem Moment der Vesuv aus. Die Guten können entkommen, die Bösen sterben bei ihren Schätzen.

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