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Fahrten des Odysseus, Die
| Originaltitel: | Ulisse |
| Premiere im Jahr: | 1954 |
| Regie: | Mario Camerini
Mario Bava |
| Handlung spielt im Jahr: | 1240 vor Christus |
| Darsteller: | Kirk Douglas ... Odysseus
Silvana Mangano ... Circe, die Hexe / Penelope, seine Frau Anthony Quinn ... Antinoos, ein Bewerber um Penelopes Hand Jacques Dumesnil ... Alkinoos, König der Phäaken Rossana Podestà ... Nausikaa, seine Tochter Daniel Ivernel ... Eurylochos, Offizier bei Odysseus Franco Interlenghi ... Telemachus, Odysseus' Sohn Ludmilla Dudarova ... Arete Ferruccio Stagni ... Mentor, Telemachus' Lehrer Alessandro Fersen ... Diomedes Umberto Silvestri ... Polyphem, der Zyklop Teresa Pellati ... Melantos Mario Feliciani ... Eurymachos |
| Stand: | 17.12.2009 |
| Crew: | Drehbuch ... Franco Brusati, Mario Camerini, Ennio de Concini, Hugh Gray, Ben Hecht, Ivo Perilli, Irwin Shaw
Produzenten ... Dino de Laurentiis, Carlo Ponti Kamera (Cinematography) ... Harold Rosson Schnitt (Film Editing)... Leo Cattozzo Art Direction ... Andrea Tommasi Kostüme ... Giulio Coltellacci Spezialeffekte ... Eugen Schüfftan Musik... Alessandro Cicognini Studio ... Cinecittà, Rom |
| Filmgesellschaft: | Lux Italia
Ponti-de Laurentiis |
| Land: | Italien |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Monumentalfilm, 117 Minuten
(deutsche Version: 100 Minuten) Kurzinhalt: Eine kleine Auswahl von Odysseus' Abenteuern, u.a. sein Aufbruch von Troja, wo Kassandra ihn verflucht, seine Ausflüge in den Hades, zu der Zauberin Circe, dem einäugigen Polyphem, den Sirenen und den Phäaken. Schließlich seine Heimkehr, bei der er die zahlreichen Bewerber, die sich in seiner Abwesenheit seine Frau und sein Land aneignen wollten, beseitigt. Kritk: Plus: Phantasievoll, recht nah an der antiken Vorlage und sehr unterhaltsam. Besonders gelungen ist die aufwändige Ausstattung. Sie wirkt manchmal überraschend authentisch (besonders wenn sie die prachtvollen archaischen Königshöfe zeigt), gibt der Geschichte aber auch einen eindrucksvoll mythischen, unwirklichen Charakter. Minus: Hoffnungslos altmodisch. Fakten: * Den Erfolg dieses Filmes wollte das Produzententeam mit Attila, die Geißel Gottes (auch 1954) wiederholen - vergebens. * Eugen Schüfftan ist der Erfinder des nach ihm benannten Schüfftan-Verfahrens: Statt riesige Kulissen zu bauen, baut man nur verkleinerte Modelle. Diese stehen neben der Kamera. Die Kamera filmt die Szene nun so, dass in der unteren Bildhälfte echte Kulissen und echte Schauspieler zu sehen sind - und in der oberen Hälfte ein Spiegel. Dieser wird so ausgerichtet, dass die kleinen Modellbauten darin zu sehen sind. Nun ergänzen sich die reale Szene und die Modellbauten im Spiegelbild, so dass der Eindruck entsteht, die Schauspieler spielten in riesigen Kulissen. Nimmt man statt des Spiegels eine Glasscheibe, dann lassen sich halbdurchsichtige Effekte erzielen. In diesem Falle spielt z.B. ein Schauspieler vor schwarzem Hintergrund neben der Kamera. Er spiegelt sich in einer Glasscheibe vor der Kamera. Diese Scheibe wird so ausgerichtet, dass der Schauspieler halbdurchsichtig (wie ein Geist) in der Szene erscheint. Das Schüfftan-Verfahren war ein beliebter Filmtrick bis weit in die 80er Jahre. Es verschwand erst mit dem zunehmenden Einsatz der computergenerierten Spezialeffekte. Gute Beispiele für Spiegel- und Glas-Anwendung: Joey (1985) von Roland Emmerich und Metropolis (1927) von Fritz Lang. |



