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Spartacus
| Originaltitel: | Spartacus |
| Premiere im Jahr: | 2004 |
| Regie: | Robert Dornhelm |
| Handlung spielt im Jahr: | 71 vor Christus |
| Darsteller: | Goran Visnjic ... Spartacus
Rhona Mitra ... Varinia, seine Frau Angus Macfadyen ... Crassus Alan Bates ... Agrippa, Senator Ian McNeice ... Lentulus Batiatus, Eigentümer der Gladiatorenschule Paul Telfer ... Gannicus, Spartacus' rechte Hand Ben Cross ... Titus Glabrus, Senator und Heerführer Paul Kynman ... Crixus, Kommandant unter Spartacus James Frain ... David, Kommandant unter Spartacus Jack Huston ... Flavius, Gehilfe des Agrippa Simon Day ... Orsino, Unterhändler der Piraten George Calil ... Pompeius, junger General Richard Dillane ... Julius Caesar, junger Senator Niall Refoy ... Publius Maximus, General |
| Crew: | Drehbuch ... nach dem Roman von Howard Fast
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| Filmgesellschaft: | Universal |
| Land: | USA |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Monumentalfilm, 149 Minuten
Deutsche TV-Premiere: Dezember 2008 (Pro Sieben) Kurzinhalt: Der Thraker Spartacus führt eine Armee von Gladiatoren gegen Rom – und verliert. Kritik Gelungene Neuverfilmung des Romanes von Howard Fast. Zwei Stunden ungetrübter Filmgenuss: schöne Bilder, viel Action und gute Schauspieler. Ein "Gern-seh-Abend", nicht nur für Fans. Plus: Die gröbsten historischen Fehler des Kubrick-Filmes wurden korrigiert. Die Personen sind differenziert charakterisiert. Die Rebellen sind nicht nur edle Freiheitskämpfer, und die Römer sind nicht nur intrigante Bösewichter. In diesem Film haben beide Seiten ihre eigene Sicht der Dinge. Das, was sie tun, ist aus ihrer Sicht logisch und richtig. Es gab sowohl Milde als auch Grausamkeit - und zwar auf beiden Seiten. Nicht alle Sklavenhalter waren Tyrannen, nicht alle Rebellen waren heldenhafte Erlöser. In diesem Film ist daher eine interessante Szene: Anfangs haben die Rebellen Erfolg. Viele Sklaven verlassen ihre Herren und schließen sich der Spartacus-Armee an. Aber nach eine Weile kommt niemand mehr. Minus: Zu wenig Ideen für das Ende. Der Schluss in Rom wirkt wie mit der heißen Nadel gestrickt - so als müsse man unbedingt noch ein paar Punkte aus dem Roman abarbeiten. Schade. Fakten: siehe auch: Historische Fakten bei Spartacus (1960) * Schauspieler Alan Bates und Schriftsteller Howard Fast starben 2003 (während dieser Film in der Postprodukion war). * Goran Visnjic ist vor allem bekannt als Dr. Luka Kovac in der Serie Emergency Room (1999 - 2008). * Ian McNeice spielte ab 2005 in der Serie Rom den Ausrufer öffentlicher Bekanntmachungen. * Paul Telfer kann in seinen jungen Jahren bereits auf eine ansehnliche Liste von Monumentalfilmen zurückblicken. Er spielte den Hephaistion in Young Alexander the Great (2007) und den Herkules in Hercules (2005). Bekommt das Genre ein neues Gesicht, das man sich merken muss? * Die Filmpublicitiy vermeldet, dass bei den Massenszenen über 1000 Statisten im Einsatz waren - in Zeiten digitaler Bild-Kompositionen gilt das bereits als viel. Vor 50 Jahren hätte man drüber nur gelacht. * Gedreht wurde in Bulgarien, in dem möglicherweise auch der historischen Spartakus geboren wurde. * 2004 wurden viele Fehler korrigiert - und stattdessen neue gemacht. Richtig ist, dass Senator Glaber beim Kampf mit den Sklaven getötet wurde. Aber auch in diesem Film ist sein Name falsch: Titus Glabrus statt Gaius Claudius Glaber. Der dritte Feldherr, der an der Niederschlagung des Spartacus beteiligt war, hieß Lucullus, nicht Maximus. |


