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Bernsteinstraße, Die
| Originaltitel: | route de l'ambre, La |
| Premiere im Jahr: | 2012 |
| Regie: | Dokumentation |
| Handlung spielt im Jahr: | 1500 vor Christus |
| Crew: | Regie ... Gisela Graichen, Peter Prestel |
| Land: | Deutschland |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Dokumentation, 86 Minuten
mit Schauspiel-Szenen und Computeranimationen Premiere: 2. Juni 2012, 20:15 Uhr (arte) Inhalt: Ein syrischer Händler kommt an den Hof des Pharao und hat etwas Seltenes im Gepäck: Bernstein. Dieses Material war den Ägyptern unbekannt. Es ist durchsichtig, es ist brennbar, es versinkt nicht im Wasser (sondern schwimmt an der Wasseroberfläche) - und wenn man es reibt, lädt es sich elektrostatisch auf. Es kann dann leichte Gegenstände (z.B. Wollfäden) an sich ziehen. Ein solcher Stein muss von den Göttern sein! Der Pharao schickt eine Expedition nach Syrien, um nach dem Ort zu suchen, wo man Bernstein findet. Die Spur führt die Ägypter nach Mykene (Griechenland), mit dem Schiff nach Triest (Italien), über die Alpen nach Deutschland und schließlich ins Baltikum. An den Stränden der Ostsee finden sie schließlich Bernstein. Ein Archäologe erklärt, dass das Bernstein, das man in Ägypten und Mykene gefunden hat, ursprünglich tatsächlich aus dem Baltikum ist. In Bernstorf (Bayern/Deutschland) gab es vermutlich sogar eine mykenische Handelsniederlassung. Archäologen fanden dort ein Bernstein-Siegel mit mykenischen Schriftzeichen. Kritik Plus: Eine spannende Reise auf den Spuren antiker Handelswege. Sehr schöne Rekonstruktionen. Viele interessante Informationen. Schöne Bilder. Minus: Schwache Schauspiel-Szenen: Dass die Ägypter nur 3 Mann auf diese weite Reise schicken, ist unglaubwürdig. Die Dialoge sind langweilig. Das Tempo ist insgesamt sehr langsam. Der Film wäre besser, wenn er nur circa 60 Minuten lang wäre. |


