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Der Chiemgau-Komet - Stunde Null im Keltenreich
| Originaltitel: | Chiemgau-Komet, Der - Stunde Null im Keltenreich |
| Premiere im Jahr: | 2006 |
| Regie: | Dokumentation |
| Handlung spielt im Jahr: | 465 vor Christus |
| Land: | Deutschland |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Dokumentation, 42 Minuten
mit aufwändigen Schauspiel-Szenen und Computeranimationen Kurzinhalt: Nach einer umstrittenen Theorie schlug 465 vor Christus im Chiemgau ein Komet ein, der die dort ansässigen Kelten vernichtete - sich später aber als Vorteil entpuppte, da er Metalle enthielt, aus denen die Kelten besonders harte Waffen herstellen konnten. Der Film versucht, die Theorie zu beweisen, und rekonstruiert keltisches Leben und Arbeiten aus dieser Zeit. Kritik Plus: Randvoll mit interessanten Informationen und handwerklich sehr gut gemacht. Die Spielszenen sind sehr anschaulich und bringen einem das Leben der alten Kelten wirklich näher. Minus: Der Film verbingt viel Zeit damit, die Kometen-Theorie zu beweisen. Viele Gegenargumente werden weggelassen - und viele Schlussfolgerungen sind reine Spekulation. ausführliche Inhaltsangabe: 465 vor Christus fällt ein Komet in den Chiemgau. So ließe sich erklären, warum es nur in dieser Region einen dramatischen Kultur-Einbruch gab - nicht aber in den Nachbarregionen. An dieses Unglück erinnern außerdem das Sprichwort "Sie haben nur Angst, dass ihnen der Himmel auf den Kopf fällt" (es ist durch Asterix zu internationalem Ruhm gekommen) und Plutarchs Chronik, die von "Feuer am Himmel" spricht. Die Überlebenden flüchten und erobern sich neuen Lebensraum. Damit beginnt der schlechte Ruf der Kelten: Wurden sie bisher als Kulturvolk angesehen, gelten sie von nun an als barbarische Mörderbande. Auch ein Glaubenswandel ist die Folge: Von den Naturreligionen hin zum Einführen von Menschenopfern. Das Unglück verwandelt sich später jedoch in einen Vorteil: Aus dem Metall wurden besonders widerstandsfähige Waffen hergestellt - der berühmte keltische "Superstahl", den auch die Römer zu schätzen wussten. |


