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Terra X
Palmyra - Entdeckung aus dem Weltall
| Originaltitel: | Palmyra - Entdeckung aus dem Weltall |
| Premiere im Jahr: | 2011 |
| Regie: | Dokumentation |
| Handlung spielt im Jahr: | 200 nach Christus |
| Crew: | Regie ... Martin Papirowski |
| Filmgesellschaft: | ZDF |
| Land: | Deutschland |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Dokumentation, 42 Minuten
mit aufwändigen Schauspiel-Szenen und Computer-Animationen Premiere: 4. September 2011, 19 Uhr 30 (ZDF) Kurzinhalt: Neueste Forschungsergebnisse aus Palmyra, eine aufwändige Computerrekonstruktion der antiken Stadt, sowie die Geschichte der Königin Zenobia und die wahre Bedeutung des 25.12. (was damit gemeint ist: Siehe ausfühliche Inhaltsangabe). Kritik Plus: Sehr schöne Computerrekonstruktionen der antiken Stadt und viele neue archäologische Entdeckungen und Informationen, die man so noch in keinem anderen Film gebracht hat. Minus: Die Kostüme der Statisten sind unglaubwürdig. Sie sehen aus, als hätte man einfach irgendwas genommen, was gerade da war. Die Arbeit mit dem Satelliten (siehe unten) ist sehr interessant - nimmt im Film aber viel zu viel Raum ein. Fakten * Der Film verwendet Ausschnitte aus Terra X: Tod in Rom (2011). ausführliche Inhaltsangabe: Die berühmten Ruinen von Palmyra, die man von zahlreichen Fotos und Filmen kennt, sind aus dem ersten bis siebten Jahrhundert nach Christus. Exemplarisch hierfür wird das beeindruckende Geschäftshaus einer Händlerfamilie gezeigt und rekonstruiert. Es gibt aber noch wesentlich ältere Reste der Stadt in der näheren Umgebung. Diese spüren die Archäologen mit einem Satelliten auf, der aus 500 km Höhe Radaraufnahmen von der Erde macht. Diese dringen etwa 10 cm tief ins Erdreich ein und zeigen auch Mauerreste, die man bisher noch nicht ausgegraben hat. Aus diesen Daten können die Wissenschaftler dann ein detailliertes Geländemodell der versunkenen Stadt erstellen. Außerdem wird die berühmte Königin Zenonbia vorgestellt. Als Kaiser Valerian 260 nach Christus von den Persern gefangen genommen wurde, nutzte sie die Gunst der Stunde: Ihre Armee drängte die Perser zurück, und sie strebte daraufhin nach mehr Macht und Unabhängigkeit. Ihr Einflussbereich reichte nun von Ägypten bis Kleinasien - doch da griff der neue Kaiser Aurelian hart durch: 272 nach Christus eroberte er Palmyra. Zenobias weiteres Schicksal ist ungeklärt. P.S.: Der 25.12. ist ein Festtag aus Palmyra, an dem ursprünglich der Gott Bel verehrt wurde. Aurelian, ein Anhänger des Bel, erhob diesen Tag zum höchsten Feiertag - und erst viel später übernahmen die Christen dieses Datum für ihr Weihnachtsfest. |


