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Salome
| Originaltitel: | Salome |
| Premiere im Jahr: | 1922 |
| Regie: | Charles Bryant |
| Handlung spielt im Jahr: | 28 nach Christus |
| Darsteller: | Alla Nazimova ... Salome, Herodes' Stieftochter
Mitchell Lewis ... Herodes, Tetrarch von Judäa Rose Dione ... Herodias, seine Frau und Salomes Mutter Arthur Jasmine .. ihre Dienerin Nigel De Brulier ... Johannes der Täufer Frederick Peters ... Naaman, der Henker Louis Dumar ... Tigellinus Earl Schenck ... Narraboth, syrischer Ex-Fürst, nun Hauptmann der Wache |
| Crew: | Drehbuch ... Peter M. Winters, nach Salomé - An Historical Phantasy von Oscar Wilde (1891)
Art Direction + Kostüme ... Natacha Rambova Musik ... (2001) Marc-Oliver Dupin Kamera ... Charles J. Van Enger |
| Filmgesellschaft: | Alla Nazimova Productions |
| Land: | USA |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Bibelfilm, 75 Minuten
Stummfilm, schwarz-weiß Premiere der restaurierten Fassung mit neuer Musik: 16. August 2001 (arte) Kurzinhalt: Johannes sitz in Jerusalem im Gefängnis, weil er es gewagt hat, Herodes für sein Verhältnis mit Salome zu kritisieren - Herodes' Stieftochter. Salome fordert daher von Herodes den Kopf des Propheten. Sie bekommt ihn - nach ihrem Tanz der sieben Schleier. Kritik Plus: Die Nazimiva ist eine ausgezeichnete Tänzerin. Minus: Die Nazimova war schon viel zu alt für die Rolle. Der Film versucht außerdem, in jeder Szene krampfhaft künstlerisch anspruchsvoll zu sein: Die Kostüme und Kulissen sind keine Rekonstruktionen antiker Gebäude, sondern modernes Art Déco und stark stilisiert. Die Schauspieler bewegen sich mit elegischer Langsamkeit in gekünstelten Gesten. Dazu machen sie seltsame, deprimierende Grimassen. Dies alles verdichtet sich zu einem intensiven Gesamtkunstwerk, das nicht ohne Reiz ist. Da aber nur formal und nicht inhaltlich neue Akzente gesetzt wurden, ist man schnell gelangweilt. Fakten: * Die Ausstatterin Rambova heiratete nach diesem Film Rudolfo Valentino. Sie war mit Alla Nazimova befreundet, die ihrerseits die Ehefrau von Regisseur Bryant war und den Film selbst finanzierte. Diese Investition ging vollständig verloren, denn schon damals wollte niemand den Film sehen. |



