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Julius Caesar
| Originaltitel: | Caesar |
| Premiere im Jahr: | 2002 |
| Regie: | Uli Edel |
| Handlung spielt im Jahr: | 80 vor Christus |
| Darsteller: | Jeremy Sisto ... Gaius Julius Cäsar
Richard Harris ... Lucius Cornelius Sulla Christopher Walken ... Marcus Portius Cato Chris Noth ... Gnaeus Pompeius Valeria Golino ... Calpurnia Heino Ferch ... Vercingetorix Christian Kohlund ... Lepidus Pamela Bowen ... Aurelia Tobias Moretti ... Cassius Samuela Sardo ... Cleopatra Daniela Piazza ... Cornelia Nicole Grimaudo ... Julia Sean Pertwee ... Labienus Ian Duncan ... Brutus Kate Steavenson-Payne ... Portia Paolo Briguglia ... Marcus Portius Anna Cachia ... Catos Frau Christopher Ettridge ... Appolonius Constantine Gregory ... Pythias Richard James ... Schauspieler David Langham ... Schauspieler Jay Rodan ... Mark Anton Clive Merrison ... Catullus |
| Crew: | Drehbuch ... Peter Pruce, Craig Warner
Produzenten ... Jonas Bauer, Piria Paolo Kamera (Cinematography) ... Fabio Cianchetti Schnitt (Film Editing) ... Mark Conte Art Direction ... Ino Bonello , Francesco Bronzi, Antonello Rubino Kostüme ... Simonetta Leoncini Musik ... Ruy Folguera, Carlo Siliotto Außenaufnahmen ... Bulgarien - Malta |
| Filmgesellschaft: | De Angelis Group
Degeto Five Mile River Films Global Entertainment Productions Smile Production Turner Network Television (TNT) Victory Media Group |
| Land: | Deutschland + USA + Italien + Niederlande |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Fernsehfilm, 2 Teile à 90 Minuten
Premiere: 27. und 28. Dezember 2002 (ARD) Kurzinhalt: Der Film beginnt mit Cäsars Jugend und endet mit seinem Tod (44 vor Christus). Kritik: Nicht schlecht, aber unmodern. Die Zeit ist an dieser Art Geschichtsdarstellung (als Schulstunde und Abendunterhaltung) vorübergegangen. Besonders blass wirkt die Verfilmung insbesondere im direkten Vergleich mit dem kraftvollen und packenden Vierteiler, der einem anderen großen Feldherrn der Geschichte gewidmet ist: Napoleon von Yves Simoneau, der wenige Tage später im im ZDF lief (vom 6. bis 13. Januar 2003). Edel macht denselben Fehler, den viele Geschichtsfilme schon vor ihm gemacht haben: Er hakt die biografischen Eckdaten der Reihe nach ab, ohne sie in eine dramaturgische Gesamtaussage einzubetten. Das bloße Aneinanderreihen von historischen Episoden bietet aber keinen Ansatz, Cäsars Zeit und seine Handlungsweise besser zu verstehen (so wie es einige Jahre später der Serie Rom gelingen wird). Noch dazu hat man sich allzuviele aufwändige Bauten und Originalschauplätze gespart und stattdessen möglichst häufig das (allerdings wirklich schön rekonstruierte) Forum Romanum als Kulisse genutzt. Damit bringt der Film sich (unter anderem) auch um die Pointe, dass Cäsar ja im Theater seines Feindes Pompejus getötet wurde. Das mag nur ein Detail sein - aber darf man die Richtigkeit solcher Details nicht eigentlich von einem (noch dazu sehr teuren) Film erwarten, der ganz und gar einer bedeutenden historisch Person gewidmet ist? So bleibt das Fazit: historisch nicht besonders genau, keine besonders neuen Einblicke - und über weite Strecken auch nicht besonders unterhaltsam. Wozu also wurde der Film dann gedreht? Den Menschen Cäsar wollte Edel zeigen. Ob das als Anlass für drei Stunden Monumentalfilm reicht? Fakten: * Jeremy Sisto war der Kirch-Turner-Jesus (1999) * Chris Noth spielte Mr Big in Sex in the City und einen Ermittler bei Criminal Intent. |



