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Ben Hur
| Originaltitel: | Ben-Hur |
| Premiere im Jahr: | 1925 |
| Regie: | Fred Niblo |
| Handlung spielt im Jahr: | 30 nach Christus |
| Darsteller: | Ramon Novarro ... Juda Ben Hur
Francis X. Bushman ... Messala May McAvoy ... Esther Betty Bronson ... Maria Claire McDowell ... Prinzessin Hur Kathleen Key ... Tirzah Carmel Myers ... Iras Nigel De Brulier ... Simonides Mitchell Lewis ... Scheich Alderim Leo White ... Sanballat Frank Currier ... Arrius Charles Belcher ... Balthasar Dale Fuller ... Amrah Winter Hall ... Josef Myrna Loy, Carole Lombard ... vergnügungssüchtige Frauen Mary Pickford, Harold Lloyd, Lillian Gish, Janet Gaynor, John Gilbert, Clark Gable, Douglas Fairbanks, Gary Cooper, Joan Crawford, Marion Davies, John und Lionel Barrymore, Samuel Goldwyn, Sid Grauman ... Statisten beim Wagenrennen |
| Crew: | Drehbuch ... Bess Meredyth, Carey Wilson, June Mathis, nach dem Roman von Lew Wallace (1880)
Produzenten ... J.J. Cohn, Samuel Goldwyn, Louis B. Mayer, Irving Thalberg Kamera (Cinematography) ... René Guissart, Karl Struss, Clyde DeVinna, Percy Hilburn Schnitt (Film Editing) ... Lloyd Nosler Art Direction ... Frederic Gibbons, Horace Jackson Außenaufnahmen ... Italien (Seeschlacht u.v.m.) Studio ... MGM, Hollywood (Wagenrennen) |
| Filmgesellschaft: | Metro Goldwyn Mayer (MGM) |
| Land: | USA |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Monumentalfilm, 148 Minuten
Stummfilm, schwarz-weiß (Ben Hurs Triumphzug in Farbe) Kurzinhalt: Die ehemaligen Freunde Messala und Ben Hur zerstreiten sich, weil Ben Hur einen Dachziegel auf den neuen Statthalter von Judäa fallen lässt - was eigentlich nur ein Versehen war, aber Ben Hur wird dazu verurteilt, auf den Galeeren zu rudern bis er stirbt. Er schwört bittere Rache - und tatsächlich: Bei einer Seeschlacht, an der sein Schiff teilnimmt, wendet sich das Blatt. Trotzdem ist es noch ein weiter Weg bis zum Wagenrennen... Kritik: Insgesamt kommt man hier etwas schneller zur Sache, da man keine langen Dialoge sondern nur kurze Zwischentitel hat. Außerdem sind die Dekorationen monumentaler und die Statistenmassen größer. Viele liebevoll inszenierte und humorvolle Szenen aus dem antiken Alltag, was den Film weniger hochtrabend und viel lebendiger macht als sein berühmtes Remake von 1959. Fakten: * Regie-Assistent beim Wagenrennen war William Wyler, der 1959 seine Version von Ben Hur drehte. * Der Statist Sid Grauman war Inhaber des berühmten Premierenkinos Grauman's Chinese Theater in Los Angeles, das es heute noch gibt. * Die Statisten beim Wagenrennen sind größtenteils kleine Puppen und die riesige Arena ist ein kleines Trickmodell. * Wie auch in der Verfilmung von 1959 ist Jesus nie vollständig und nie von vorne zu sehen - im Gegensatz zu 1959 bezieht diese Version allerdings klar Stellung, was Jesu' Botschaft angeht. Die spätere Version rückte den christlichen Aspekt der Geschichte mit Blick auf den Weltmarkt (also auch nicht-christliche Länder) nicht allzusehr in den Vordergrund. * Der damals teuerste Film seiner Zeit: Er kostete etwa 4 Millionen $, die erst 1931 (also als es längst Tonfilm gab) wieder eingespielt waren. * Nach diesem Film nannte man in Hollywood eine besonders spektakuläre Szene "ein Wagenrennen". Dieser Begriff hielt sich bis Ende der 60er Jahre. * Die Kostüme sind von Theaterkunst Hermann J. Kaufmann in Berlin. Das 1906 gegründete Unternehmen belieferte zahlreiche internationale Großproduktionen, z.B. Das Weib des Pharao (1921), Metropolis (1927), Eins, zwei, drei (1961), Die Blechtrommel (1978) und Das Leben der Anderen (2006). Ihr Fundus besteht aus über 10 Millionen Teilen (!). www.theaterkunst.de |


