Ansicht wählen:
Name - Cover Übersicht
Tod in Rom - Petrus, der Fels
| Premiere im Jahr: | 2010 |
| Regie: | Dokumentation |
| Handlung spielt im Jahr: | 67 nach Christus |
| Stand: | 07.04.2010 |
| Crew: | Regie ... Martin Papirowski
Drehbuch ... Heike Nelsen-Minkenberg Redaktion ... Ingo Witt |
| Filmgesellschaft: | ZDF
Filmproduktion Stein e.K. Men@Work |
| Land: | Deutschland |
![]() | Bücher/CD/DVD bei Amazon |
| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Dokumentation, 45 Minuten
mit Spielszenen und Computer-Rekonstruktionen Erstsendung: 5.4.2010, 19 Uhr 30 (ZDF) Kurzinhalt: Nach dem Tod von Jesus Christus sind seine Anhänger unschlüssig, wie es weitergehen soll. Jesus' Bruder, Petrus und Paulus wetteifern um die Führung der kleinen Sekte. Schließlich setzt Petrus sich mit seinen Ideen durch: Er öffnet das Christentum auch für Nicht-Juden und reduziert die Fülle komplizierter jüdischer Gesetze auf einige einfache Regeln. Mit dieser Botschaft im Gepäck begibt er sich auf eine lange Missionsreise durch die großen Städte des östlichen Mittelmeeres. Die Anzahl der neuen Mitglieder steigt rapide an, denn das Christentum hatte etwas zu bieten, was anderen Kulten fehlte: Das Leben nach dem Tode. Schließlich wird der Apostel im Jahre 67 in Rom hingerichtet. Der Film begibt sich in Rom auf Spurensuche nach Orten, wo die frühen Christengemeinden sich getroffen haben - und stöbert schließlich sogar das mutmaßliche Grab des Petrus auf. Kritik: Ein Ausflug in die Antike, der Appetit auf mehr macht. Der Film stellt Petrus als Manager eines erfolgreichen Familienunternehmens dar - damit unterscheidet er sich am deutlichsten von den vielen anderen Dokumentationen, in denen Petrus als armer Fischer vorgestellt wird. Ebenfalls nicht ohne Reiz ist es, die fast 2000 Jahre alten, sehr gut erhaltene Gebetsräume, Katakomben und Gräber der frühen Christen einmal so ausführlich und im Original (also nicht als Kulisse oder Computer-Animation) im Bild gezeigt zu bekommen. Das alles hätte eigentlich für einen kurzweiligen Film schon völlig ausgereicht - doch die Autoren versuchen, mit amerikanischen Dokumentationen schrittzuhalten und bringen zusätzlich noch relativ aufwändige Spielszenen, in denen Petrus Gottes Wort verkündet und in denen Wissenschaftler in stylischer Kulisse am Computer arbeiten. Das ist ein bisschen zu viel des Guten und macht den Film nicht besser, sondern nur länger. |


