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Weltmacht Rom

Originaltitel:Weltmacht Rom
Premiere im Jahr:1989
Regie:Dokumentation
Handlung spielt im Jahr:antikes Rom
Darsteller:Sprecher ... Gabriela Badura, Jürgen Bartsch
Stand:18.03.2010
Crew:Regie ... Maria Parnell

Drehbuch ... Ursula Schlude

Redaktion ... Erhard Klöss

Kamera (Cinematography) ... Michael Giefer, Irma Schreiber

Schnitt (Film Editing) ... Wolfgang Richter, Ursula Rauch

Kostüme ... Irmgard Kaiser

Musik ... das Liebesthema aus Quo Vadis (1951)

Filmgesellschaft:Westdeutscher Rundfunk (WDR)
Land:Deutschland
Bücher/CD/DVD bei Amazon
Bewertung:
Max. 5 Sterne
- ok

 

Fernsehserie, 8 Episoden à 43 Minuten
mit Schauspiel-Szenen

Kurzinhalt:
Aufstieg und Untergang des Römischen Reiches, erzählt anhand von 8 ausgewählten Wendepunkten der römischen Geschichte.
In jeder Episode stellen zwei Schauspieler (in antiken Kostümen und in antiken Ruinen) alte Römer dar und unterhalten sich über die damalige Lage des Reiches und seine Probleme. Um diese Szenen herum berichtet der Dokumentarfilm über die jeweilige Epoche. These: Es war nicht die militärische Überlegenheit, die Rom zum mächtigsten Staat der antiken Welt machte. Es war das römische System aus Religion, geschriebenen Gesetzen, politischer Teilhabe und gesellschaftlicher Disziplin.



Kritik:
Sehr informative und interessante Dokumentarfilme - auf die Schauspiel-Szenen hätte man aber verzichten können. Die Dialoge sind weitschweifig und umständlich. Die darin enthaltenen Informationen hätte man besser (und viel einfacher) zu einem Kommentartext verarbeiten können.




Episodenliste:

1, Pyrrhussiege
Zwischen 800 und 300 vor Christus sind die Küsten des Mittelmeeres fest im Griff der Griechen, Phönizier und Etrusker. Doch dann erobern die Bauernheere Roms nach und nach ganz Latium. Die Latiner rufen König Pyrrhus von Makedonien um Hilfe - vergeblich: Rom verliert gegen ihn mehrere Schlachten, doch nicht den Krieg. Ab 270 v. Chr. beherrschte Rom ganz Italien.

2, Das Ende Karthagos
Mit der Eroberung Siziliens 250 vor Christus beginnt Roms Aufstieg zur Weltmacht - und die Punischen Kriege gegen Karthago, die erst 146 vor Christus mit der Eroberung und Zerstörung der Stadt enden.

3, Die Krise der Republik
44 vor Christus beherrscht Rom bereits fast den gesamten Mittelmeerraum - und stößt damit an die Grenzen seiner republikanischen Staatsform: Das riesige Reich ist kaum noch durch den Senat und die jährlich wechselnden Konsuln zu regieren. Als Caesar sich zum Alleinherrscher aufschwingen will, wird er ermordet. Drei Männer kämpfen um seine Nachfolge: Mark Anton, Lepidus und Oktavian. Die Republik versinkt in einem blutigen Bürgerkrieg.

4, Augustus
Den Bürgerkrieg kann Caesars Großneffe, der sich nun Augustus nennt, für sich entscheiden. Er etabliert eine neue Staatsform: Das Prinzipat, in dem er offiziell nur ein Senator von vielen ist - aber in Wirklichkeit die umumschränkte Macht ausübt. Er schenkt dem Römischen Reich eine lange Periode von Frieden und Wohlstand.

5, Kaisertum und Reich
Unter Trajan erreicht das Reich 117 nach Christus seine größte Ausdehnung. Schon sein Nachfolger Hadrian musste die gerade erst eroberten Provinzen jenseits des Euphrat wieder aufgeben.

6, Reform und Umbruch
Das Heer ruft 284 nach Christus Diokletian zum Kaiser aus. Damit das riesige Reich noch regierbar bleibt, teilt er die Macht: Er regiert zusammen mit einem zweiten Kaiser, was das Reich stabilisieren soll. Doch stattdessen entbrennt nach Diokletians Rücktritt 305 ein erbitterter Kampf unter seinen Nachfolgern und Mitkaisern um die alleinige Macht, aus dem erst 324 nach Christus Konstantin siegreich hervorgeht. Er verlegt die Hauptstadt von Rom an den Bosporus: Konstantinopel. Unter ihm gewinnt das Christentum immer mehr Einfluss, doch noch herrschen die römischen Götter und ihre Tempel.

7, Heiden und Christen
380 wird das Christentum zur Staatsreligion, in dem Kaiser Gratian alle Sonderrechte und finanziellen Zuwendungen der Götter-Kulte und -Tempel abschafft. Ohne staatlische Unterstützung verlor der Polytheismus rasch an Einfluss. Als Rom 410 von den Goten erobert wird, geben heidnische römische Patrioten der neuen Religion die Schuld. Aus dieser Auseinandersetzung geht das Christentum gestärkt hervor, und Rom, das seine politische Bedeutung verloren hat, wird schnell neues kirchliches Zentrum.

8, Die Erben des Reiches
Rom und sein Weltreich sind längst untergegangen, als Karl der Große im Jahre 800 von Papst Leo zum Kaiser gekrönt wird - womit aber die Weichen gestellt werden für das künftige Heilige Römische Reich Deutscher Nation, das erst 1806 erlischt. Das oströmische Reich in Konstantinopel existiert noch bis 1453.

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