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Augustinus
| Originaltitel: | Augustinus |
| Premiere im Jahr: | 2010 |
| Regie: | Christian Duguay |
| Handlung spielt im Jahr: | 430 nach Christus |
| Darsteller: | Alessandro Preziosi ... Augustinus
Franco Nero ... Augustinus als alter Mann Matteo Urzia ... Augustinus als Teenager Monica Guerritore ... Monica, seine Mutter Johannes Brandrup ... Valerius, sein Freund und Vermieter Alexander Held ... Valerius als alter Mann Jannis Niewohner ... Valerius, als Teenager Dietrich Hollinderbäumer ... Anwalt Macrobius, Lehrer von Augustinus Serena Rossi ... Khalida, Dienerin und Geliebte von Augustinus Sebastian Ströbel ... Fabius, Heerführer und Sohn von Elarius Katy Louise Saunders ... Lucilla, eine Nichte von Augustinus Götz Otto ... Vandalenkönig Geiserich Andrea Giordana ... Ambrosius, Bischof von Mailand Francesca Cavallin ... Justina, Mutter des Kaisers Valentinian II Cesare Bocci ... Romanianus, der Ölhändler, ein Freund von Monica |
| Stand: | 06.04.2010 |
| Crew: | Drehbuch ... Francesco Arlanch, Sebastian Henckel von Donnersmarck, nach der Biografie
Confessiones von Augustinus (um 400 nach Chr) Produzenten ... Matilde und Luca Bernabei, Martin Choroba Kamera (Cinematography) ... Fabrizio Lucci Schnitt (Film Editing) ... Alessandro Lucidi, Lorenzo Fanfani Art Direction ... Carmelo Agate Kostüme ... Stefano de Nardis Musik ... Andrea Guerra Außenaufnahmen ... in der Nähe von Hammamet (Tunesien) |
| Filmgesellschaft: | Bayerischer Rundfunk
Lux Vide RAI Tellux Film |
| Land: | Deutschland + Italien + Polen |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Fernsehfilm, 2 Teile à 90 Minuten
Premiere: September 2009 im Castel Gandolfo (der Urlaubsort des Papstes) deutsche Erstsendung: 25. und 26. Dezember 2009 (auf BR alpha) Kurzinhalt:Das Leben des Augustinus. Er führt erst ein sorgloses Leben als cleverer Rechtsanwalt und Berater des römischen Kaisers. Dann hat er eine religiöse Erleuchtung und wird Bischof und Vater der katholischen Kirche. Er stirbt schließlich in Tunesien bei der Belagerung der Vandalen. Seine Bücher prägen das Abendland bis heute.Kritik:Insgesamt ein gelungener Film über ein interessantes und kaum bekanntes Kapitel der Geistes- und Weltgeschichte. Das Projekt ist ehrgeizig - allerdings fehlte etwas Geld für eine ebenso ehrgeizige Umsetzung.Plus: Die überlieferten Augustinus-Fakten wurden zu einem kurzweiligen Spielfilm verarbeitet. An Augustinus erkennt man die politischen Wirren der Zeit und den Konflikt zwischen Christen und anderen Religionen. Der erste Teil verwöhnt außerdem auch das Auge, vor allem mit sehr gelungenen Rekonstruktionen von spätantiken Städten. Minus: Der zweite Teil ist visuell nicht so beeindruckend. Es mangelt an eindrucksvollen Kulissen und Massenszenen - und gerade hier wären sie besonders wichtig gewesen. Denn ohne viele Komparsen und ohne prunkvolle Kulissen wirken die Szenen am Kaiserhof und der Feldzug der Vandalen unglaubwürdig. Die Dialoge haben zwar fast immer Niveau und sprechen den Verstand an - das trägt aber nicht unbedingt zur Unterhaltung bei. Insgesamt hätte die Inszenierung gerne etwas spannender und mitreißender sein dürfen. Fakten:* Die Produzenten Bernabei waren auch schon beteiligt an der Serie Jesus-Legenden und an mehreren Filmen der Bibel-Reihe (1994-2003). * Florian Henckel von Donnersmarck bekam einen Oskar vor Das Leben der Anderen (2006) - er ist NICHT der Verfasser des Augustinus-Drehbuches. |


