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Time Bandits

Originaltitel:Time Bandits
Premiere im Jahr:1981
Regie:Terry Gilliam
Handlung spielt im Jahr:1249 vor Christus
Darsteller:Craig Warnock ... Kevin

David Warner ... das Böse

Ralph Richardson ... der Schöpfer

John Cleese ... Robin Hood

Sean Connery ... Agamemnon, König von Mykene / Feuerwehrmann

Juliette James ... seine Frau Klytämnestra

Michael Palin ... Bräutigam

Shelley Duvall ... seine Verlobte

Ian Holm ... Napoleon

Stand:08.01.2010
Crew:Drehbuch ... Michael Palin, Terry Gilliam

Produzent ... Terry Gilliam

Kamera (Cinematography) ... Peter Biziou

Schnitt (Film Editing) ... Julian Doyle

Art Direction ... Milly Burns, Norman Garwood

Kostüme ... James Acheson

Musik ... Mike Moran

Außenaufnahmen ... Ouarzazate, Marokko (antikes Mykene)

Filmgesellschaft:HandMade Films
Land:England
Bücher/CD/DVD bei Amazon
Bewertung:
Max. 5 Sterne
- ok

 

Fantasy-Film, 110 Minuten


Kurzinhalt:
Kevin, ein kleiner englischer Junge, geht von seinem Kinderzimmer aus auf Zeitreise. Unter anderem auch ins antike Mykene.




Kritik

Plus: Hohes Tempo. Kulissen und Inszenierung sind außergewöhnlich phantasievoll. Die Szenen im alten Mykene sind sehr gelungen. Viele geistreiche Anspielungen auf die antike Agamemnon-Sage. Der mykenische Palast sieht sehr authentisch aus (auch wenn er mit den archäologischen Fakten nichts zu tun hat) und die antike Welt wirkt frisch und lebendig - kein Wunder also, dass Kevin da gerne für immer geblieben wäre.

Minus: Wenig Gags. Rätselhaftes und bitteres Ende. Nicht alle Episoden sind gelungen.




Fakten:
* David Warner war u.a. auch in Masada, Tron und Am Anfang. Er wird bis heute gerne für böse Rollen gebucht.




Inhalt:
Kevin hat extrem nervige Eltern und flüchtet sich daher gerne in Traumwelten. Er staunt nicht schlecht, als ein paar Zwerge plötzlich ganz real an seiner Bettkante sitzen. Sie haben dem Schöpfer eine Weltkarte geklaut, auf der Zeitlöcher eingezeichnet sind, durch die man von Epoche zu Epoche reisen kann. Da Kevin sich vor dem Schöpfer fürchtet, der nun im Kinderzimmer nach der Karte sucht, flieht er mit den Zwergen - und landet direkt in Napoleons Krieg in Italien. Die Zwerge plündern Napoleons Schätze und flüchten weiter - zu Robin Hood nach England. Der klaut zwar auch, entpuppt sich aber insgesamt als ein recht lascher Held (der die englische Tradition des "Boxing Day" leider ganz wörtlich nimmt). Während die kleine Gruppe da beschäftigt ist, versucht das Böse, die Situation auszunutzen, um die Weltherrschaft zu erlangen - so dass die Gruppe wieder flüchten muss. Diesmal landet Kevin bei Agamemnon, der gerade ein Ungeheuer besiegt (das dem Minotaurus ähnelt). Er nimmt Kevin mit nach Mykene. Da gefällt es Kevin gut, kann er Agamemnon doch nach dem gerade gewonnenen Trojanischen Krieg befragen - doch der Aufenthalt ist nur kurz: Die Zwerge holen sich Kevin und nehmen ihn mit auf die Titanic. Als diese sinkt, geht die wilde Jagd weiter in einer Phantasiewelt. Hier schlägt das Böse endlich zu - doch vergebens: Mitten in der Entscheidungsschlacht schaltet sich der Schöpfer plötzlich ein und richtet alles zum Guten. Wie sich herausstellt, hat er die Zwerge absichtlich mit der Karte durch das Universum gehetzt, um zu testen, ob seine Schöpfung auch überall funtkioniert. Nachdem sich die Zwerge und der Schöpfer von ihm abgewendet haben, findet Kevin sich in seinem Bett wieder. Das Haus steht in Flammen. Ein Feuerwehrmann rettet ihn. Seine Eltern aber sterben, weil ein kleiner Rest des Bösen sich in ihre Mikrowelle verirrt hatte und sie ratzfatz auslöscht. Der Feuerwehrmann zwinkert Kevin zu - er sieht aus wie Agamemnon - dann fährt er ab.
Kevin bleibt zurück, ohne Eltern, ohne Haus - allein auf der weiten Welt.

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