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Rache der Gladiatoren, Die /
Der grösste Tyrann Roms /
Die 6 unbesiegbaren
| Originaltitel: | vendetta dei gladiatori, La |
| Premiere im Jahr: | 1964 |
| Regie: | Luigi Capuano |
| Handlung spielt im Jahr: | 455 nach Christus |
| Kultur: | Römer |
| Darsteller: | Mickey Hargitay ... Fabius
Livio Lorenzon ... Geiserich, der Vandalenfürst José Greci ... Priscilla, die Tochter des Kaisers Renato Baldini |
| Stand: | 18. Dezember 2009 |
| Crew: | Drehbuch ... Luigi Capuano, Arpad DeRiso, Roberto Gianviti
Kamera (Cinematography) ... Raffaele Masciocchi Schnitt (Film Editing) ... Antonietta Zita Art Direction ... Giuseppe Ranieri Kostüme ... Elio Micheli Musik ... Giuseppe Piccillo |
| Filmgesellschaft: | Splendor |
| Land: | Italien |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Abenteuerfilm, 90 Minuten
Fortsetzung von Attila, die Geißel Gottes (1954)
Bonus-Track auf der DVD Kampf der Titanen gegen Rom Kurzinhalt:Unter Kaiser Valentinian kämpft Rom immer noch gegen die Vandalen - ohne Erfolg. Die Römer sind geschwächt und uneinig: Gegen die Vandalen kämpfen oder Geiserich zum Kaiser krönen? Auch die Vandalen sind uneinig: Rom mit Waffengewalt erobern oder ein Bündnis schließen? Wenn Geiserichs Sohn die Tochter des Kaisers heiratet, kann er später einmal ganz legal Kaiser werden.Kritik:Plus: Alle Personen im Film haben gut durchdachte, interessante Pläne - aber "Was schiefgehen kann, geht auch schief". Die Hauptfiguren werden ständig mit fast ausweglosen Situationen konfrontiert, so dass man gespannt ist, wie es weitergeht. Minus: Billige Kulissen und eine uninspirierte, geschwätzige Inszenierung. Aus dieser Geschichte hätte man einen besseren Film machen können. Fakten:* Auch in diesem Film ist ein verlassenes Kind, das zwischen flüchtenden Menschen umherirrt. Wenn in einem italienischen Film eine Flucht gezeigt wird, dann gibt es fast immer auch eine kurze Szene, in der ein hilfloses Kind von den Flüchtenden achtlos stehen gelassen wird. Den kinderlieben Italienern geht soetwas wohl besonders ans Herz. * historische Fakten zu Valentinian III und Aetius: siehe Attila, die Geißel Gottes (1954). Ausführliche Inhaltsangabe:SPOILER Warnung!Rom, am Hofe von Valentinians III: Soldat Fabius, der Sohn des Heerführers Aetius, flirtet mit Priscilla, der Tochter des Kaisers. Der Kaiser hat den Geschichtsschreiber Gabinius angestellt, der seine Taten in einem großartigen Werk verewigen soll. Doch Gabinius und Fabius dienen ihm bei Tage und hintergehen ihn bei Nacht: Gabinius führt eine Gruppe Aufständische an, darunter Fabius (und die Gladiatoren, auf die sich der Titel bezieht). In ihrem Geheimversteck bereiten sie ihre Befreiungsaktionen von politischen Gefangenen vor. Ähnlich wie Robin Hood nehmen sie Getreide von den Reichen und geben es den Unterdrückten. Diese Politik zeitigt jedoch kaum greifbare Ergebnisse. Lieber würden sie das Übel an der Wurzel packen und Valentinian durch den populären Heerführer Aetius ersetzen. Fabius verspricht, sich dafür einzusetzen – doch das wird schwierig, da Aetius gerade Krieg gegen den Barbaren Geiserich führt, der Rom erobern will. Im Lager wird Aetius etwas Seltsames gemeldet: Die Getreidelieferung wurde unterwegs von den Vandalen überfallen. Wie konnte ihnen das gelingen, wo Ort und Zeit des Transportes doch geheim gehalten wurden? Ein Verräter an der Heeresspitze? Die Römer können die Versorgungswagen zum Glück zurückerobern, bevor die Vandalen sie vergiften können. Wir sehen nun, dass dieser Überfall von der Kaiserin Calpurnia angezettelt wurde. Sie hat gute Gründe: Sollte Aetius siegen, wird das Volk ihn zum neuen Kaiser machen und sie wird dessen erstes Opfer. So paktiert sie mit Geiserich, dass er Aetius vernichte. Sie gab ihm die Information, wann und wo die Getreidelieferungen abzufangen sind. Nun, da das schief gegangen ist, schickt sie Boten zu Geiserich, um ihm die Kaiserkrone anzubieten. Geiserich geht darauf ein. Er sieht ein, dass die Römer zwar geschwächt, aber immer noch sehr mächtig sind. Ein Weg, kampflos und rechtmäßig zu dauerhaftem Einfluß kommen, ist auf alle Fälle besser. Er vereinbart also mit den Boten, dass er seinen Sohn Wilfried mit Priscilla, Valentinians Tochter, verheiraten wird. Bei Valentinians Tode wird dieser Sohn dann rechtmäßiger Kaiser von Rom. Valentinian wird angesichts der Bedrohung durch die Barbaren kaum sein Einverständnis in die Ehe verweigern. Der Sohn findet Gefallen an dem Gedanken – will Priscilla aber vorher sehen. Also besucht er sie heimlich in einer christlichen Kirche. Dummerweise wird er erkannt - schnell verrät er seine Heiratsabsichten, um zu demonstrieren, dass er als Freund kommt. Da verlangt der Priester, dass Wilfried sich taufen lässt. Doch darauf lässt Wilfried sich nicht ein - er schnappt sich Priscilla und flieht. Glücklicherweise haben die Römer ja noch Fabius, der ihn sofort verfolgt. In der Umgebung von Rom greift er Wilfried an und befreit Priscilla. Zurück im Lager tobt Wilfried: Diese Idee mit der Ehe war ganz sicher nur eine List, mit der die Römer Zeit gewinnen wollten. Er drängt, Rom anzugreifen, die Stadt zu plündern (und die Frauen mitzunehmen). Geiserich greift also das kriegsmüde römische Heer unter Aetius an. In Rom bricht Chaos aus. Valentinian ist alleine, seine Entourage ist geflohen. Der Geschichtsschreiber meint, das sei nun die große Stunde des Kaisers. Er rät, das Volk zum entschlossenen Widerstand gegen die Barbaren aufzurufen. Doch Valentinian ist schwach. Priscilla und Fabius ahnen nichts davon. Sie sind in der Höhle der Verschwörer in den Bergen. Der Geschichtschreiber eilt zu ihnen und klärt sie über die Lage auf: Aetius, der Vater des Fabius, ist schwer verwundet und hat sich in sein befestigtes Lager zurückgezogen. Fabius eilt zu ihm – aber da liegt Aetius schon im Sterben. Fabius nimmt seinen Platz ein und bietet den Soldaten an, zu gehen, wenn sie fliehen wollen. Wer aber kämpfen will, mag bei ihm bleiben. Fabius führt das Heer gegen Geiserich - und verliert Geiserich findet Aetius‘ Leiche und bestattet sie mit allen Ehren eines Kriegshelden. Wilfried will von Fabius wissen, wo Priscilla steckt. Fabius schweigt, auch unter Folter. Einer der Verschörer hatte mitgekämpft und konnte von der Schlacht fliehen. Er eilt in die Höhle und warnt Gabinius und Priscilla. Sie zögert nicht – und reitet ins Lager der Barbaren. Da bietet sie sich als Wilfrieds Eheweib an. Fabius ist frei. Bei der Hochzeit ahnt Geiserichs Wahrsager großes Unheil. Wilfried zeigt sich derweil als schlechter Sieger: Er heiratet Priscilla – und läßt Fabius kreuzigen. Als Blutopfer für seine Götter – und zynische Anspielung auf den Christengott. Doch Gabinius und seine Leute haben Priscilla keine Minute aus den Augen gelassen. Nun verlassen sie ihr Versteck und befreien Fabius vom Kreuz. Die Barbaren greifen an – doch diesmal fällt Wilfried. Geiserich eilt zu seinem Heer – und führt dieses nach Rom. Fabius und Priscilla sind wieder vereint – und sehen eine lange Prozession von Flüchtenden aus Rom kommen. Ihnen voran geht der Bischof. Er meint, die Barbaren hätten Rom erobert. Aber es sei nicht alles verloren. Von Rom aus wird wieder ein neues Licht in die Welt strahlen, das den Menschen Hoffnung und Zuversicht gibt. Priscilla und Fabius schließen sich dem Zug an. Die Kamera schwenkt auf die mitgeführten Kruzifixe. Ende |



