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Ursus im Tal der Löwen
| Originaltitel: | Ursus nella valle dei leoni |
| Premiere im Jahr: | 1961 |
| Regie: | Carlo Ludovico Bragaglia |
| Handlung spielt im Jahr: | antiker Orient |
| Darsteller: | Ed Fury ... Ursus
Moira Orfei ... Diana Alberto Lupo ... Ayak Giacomo Furia ... Simud Gérard Herter ... Lothar |
| Stand: | 20.11.2009 |
| Crew: | Außenaufnahmen ... Museum della Civiltà Romana (Rom) |
| Filmgesellschaft: | Les Films Marbeuf |
| Land: | Italien, Frankreich |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Abenteuerfilm, 95 Minuten
Kritik: Schon der Vorspann ist ein echter Hammer: Ein im orientalischen Stil illustriertes Buch wird Seite für Seite durchgeblättert - eine hochtrabende Einleitung, als ob man hier ein Stück Weltliteratur verfilmt hätte. Man lobt sich sogar selbst: und zwar für den Mut des Filmteams, das mit echten Tieren gearbeitet hat. Angesichts der Albernheiten, für die die Elefanten und Löwen dann herhalten müssen, hätte man lieber darauf verzichtet. Die Idee für den Film ist gar nicht mal so schlecht (eine Art Crossover aus Tarzan und Monumentalfilm), sie wurde nur leider handwerklich schlecht umgesetzt: Die Dialoge sind langatmig und hölzern. Die Kulissen und Kostüme sind reiner Kitsch. Das Ganze soll wohl antik-orientalisch wirken, sieht aber aus wie ein missglückter Versuch von Technicolor. Interessanterweise gibt es gar keine Credits: Die Mitwirkenden werden weder im Vor- noch im Abspann genannt. Vielleicht waren sie (zu Recht) doch nicht so stolz auf ihr Werk. Fakten: * Ein Löwe heißt übrigens Simba, wie Jahrzehnte später in Disneys "Der König der Löwen". Inhalt: SPOILER-Warnung! Das Reich von Ursus‘ Vater wird von Fremden überfallen. Dabei stirbt sein Vater, der König. Zum Glück hat die Königin ihren Sohn Ursus vorher in Sicherheit gebracht: Ins Tal der Löwen. Leider werden seine Begleiter getötet, und so wächst Ursus ganz alleine bei den Löwen auf - und wird bärenstark. Wie ein typischer Wolfsjunge sieht er übrigens nicht aus: mit sorgfältig gestylter Föhnfrisur und Bodybuilding-Körper. Ursus spielt gerade mit seinen Löwen, als ein paar Sklavenhändler in seine Kleintierfalle fallen. Ursus holt die Leute heraus, aber nur, um dann alle Sklaven zu befreien. Er begleitet die Befreiten in ihre Heimatstadt, damit die Händler sie nicht unterwegs wieder einfangen können. Die Heimatstadt, wir ahnen es, ist zufällig die Stadt, in der sein Vater einst König war. Ursus weiß davon zunächst nichts, aber ein paar der von ihm Befreiten, sowie die Handlanger der neuen Herrscher finden es anhand von Indizien schnell heraus. Schnell macht die Runde, dass er Thronrerbe überlebt hat und in der Stadt ist. Das passt Ayak, dem neuen König, natürlich gar nicht. Auch Diana, eine Einheimische, die sich gerade bis in die Führungsschicht hochvögelt hatte, ist davon wenig begeistert (vermutlich hat sie Angst, dass sie bei einem Machtwechsel wieder ganz von vorne anfangen muss). Also ersinnt sie eine List, mit der es Ayak tatsächlich gelingt, Ursus in Ketten zu legen. Diana wird reich belohnt - kann sich daran aber nicht lange erfreuen, denn die Befreiten sind Ursus treu ergeben. Mithilfe der Löwen wird Ursus gerettet und wird der neue König. |


