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Bett der Gewalt /
König Ödipus
| Originaltitel: | Edipo re |
| Premiere im Jahr: | 1967 |
| Regie: | Pier Paolo Pasolini |
| Handlung spielt im Jahr: | 1250 vor Christus |
| Darsteller: | Franco Citti ... Ödipus
Silvana Mangano ... Iokaste Carmelo Bene ... Kreon, ihr Bruder Alida Valli ... Merope, die Amme des Ödipus in Korinth Julian Beck ... Theresias, der Wahrsager Luciano Bartoli ... König Laios von Theben Ahmed Belhachmi ... König Polybos von Korinth Giovanni Ivan Scratuglia ... Priester Giandomenico Davoli ... Hirte Ninetto Davoli ... Bote |
| Stand: | 20.12.2009 |
| Crew: | Drehbuch ... Pier Paolo Pasolini (nach dem Stück von Sophokles)
Produzent ... Alfredo Bini Kamera (Cinematography) ... Giuseppe Ruzzolini Schnitt (Film Editing) ... Nino Baragli Art Direction ... Luigi Scaccianoce Kostüme ... Danilo Donati Außenaufnahmen ... Bologna und Pisa (Italien), Ouarzazate (Marokko) |
| Filmgesellschaft: | Arco-Film |
| Land: | Italien + Marokko |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Tragödie, 104 Minuten
Kurzinhalt: König Ödius kann seinem Schicksal trotz umfangreicher Vorsichtsmaßnahmen nicht entgehen. Je mehr er versucht, es abzuwenden, desto schneller ereilt es ihn. Kritik: Plus: Pasolini wusste, wie man gute Geschichten erzählt. Die komplizierte Handlung ist überraschend leicht verständlich (inklusive Vorgeschichte, die oft einfach weggelassen wird). Sehr gewagt: Der berühmte Sündenfall (Sex mit seiner eigenen Mutter) ist im Bild zu sehen. Minus: Weder die Kulissen noch die Kostüme lassen die Illusion von Antike aufkommen. Dadurch ist der Look wenig glaubwürdig: mal wie ein grausamer Fantasy-Film à la Conan (die in Marokko gedrehten Szenen), mal wie ein außer Kontrolle geratenes Renaissance-Drama (die in Italien gedrehten Szenen). Das Ende hat einen modischen sozialkritischen Unterton (ganz im Stil der 68er). Diese Versuche, sich möglichst deutlich von einem Peplum zu unterscheiden, wirken heute sehr gekünstelt und kontraproduktiv. Hätte Pasolini einen ganz traditionellen Monumentalfilm gemacht, dann wäre der Film heute vermutlich ein Klassiker von zeitloser Schönheit. Fakten siehe König Ödipus (1968) * Im Wettstreit der König Ödipus-Filme war Pasolini 9 Monate schneller als Philip Saville (1968). Inhalt: siehe König Ödipus (1968). |


