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Arche Noah, Die
| Originaltitel: | Giacobbe, l'uomo che lottò con Dio |
| Premiere im Jahr: | 1963 |
| Regie: | Marcello Baldi |
| Handlung spielt im Jahr: | 1500 v.Chr |
| Darsteller: | Giorgio Cerioni ... Jakob, Isaaks Sohn
Judy Parker ... Rachel, Leas Schwester und Jakobs Frau Luisa Della Noce ... Lea, Jakobs erste Frau Fosco Giachetti ... Abraham , Jakobs Großvater |
| Stand: | 19.12.2009 |
| Crew: | Drehbuch ... Giuseppe Mangione, Ottavio Jemma
Produktion ... Emilio Cordero Kamera .. Marcello Masciocchi Schnitt ... Giuliana Attenni, Lina Caterini Art Direction ... Piero Poletto Musik ... Teo Usuelli, Gino Marinuzzi Jr |
| Filmgesellschaft: | San Paolo Films, Rom |
| Land: | Italien |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| 98 Minuten (deutsche Version: 84 Minuten)
Kurzinhalt: Der Film holt weiter aus als der Titel vermuten lässt: Er beginnt mit der Schöpfung und endet mit Jakob, der ins Gelobte Land zieht. Kritik: Kurz, aber eindrucksvoll: präzise ausgestattet und inszeniert - nicht zu viel, nicht zu wenig, sondern gerade genug, um der Handlung folgen zu können. Jede biblische Episode wird nur sehr kurz abgehandelt, dafür aber in den Dialogen genau auf den Punkt gebracht. So transportiert der Film seinen Inhalt wesentlich klarer und kurzweiliger als die meisten langen Bibel-Filme (z.B. auch Die Bibel von 1965). Erfreulicherweise ist der Film auch noch (fast) völlig frei von Kitsch: Keine dudelige Geigenmusik, keine übertriebene Ausstattung. Stattdessen setzen eindrucksvolle Landschaften im Hintergrund starke formale Akzente - da verzeiht man gerne, dass die Spezialeffekte (und manches Andere) geradezu liebenswert altmodisch wirken. ausführliche Inhaltsangabe: Der Film beginnt unvermittelt mit der Zusammenfassung der Schöpfungsgeschichte. Dann wird szenisch gezeigt, wie Kain den Abel erschlug. Kain flieht in die Wüste - und der Film springt zu Noah, dem Gott befiehlt, eine Arche zu bauen. Das Volk eilt herbei, um ihn zu verhöhnen - doch als die Sintflut beginnt, vergeht ihnen das Lachen. Der Film kommt recht flott zur Sache: Schon nach 23 Minuten (!) ist die Flut vorbei, Noahs Nachkommen haben den Turm zu Babel gebaut, und Abraham führt sein Volk nach Kanaan, in das Gelobte Land. Obwohl es Wasser im Überfluss gibt, streiten sich Abrahams und Lots Leute um das Vorrecht, als Erster ihr Vieh tränken zu dürfen. Schließlich trennen sie sich in Frieden. Eines Tages überfallen die Elamiter Lots Volk und führen es in die Knechtschaft. Abraham eilt zu Hilfe. Dann wird Abraham ein Sohn geboren: Isaak. Gott prüft seinen Glauben, indem er ihm befiehlt, Isaak zu opfern. Im letzten Moment verschont Gott Isaak. Nach Isaaks Tod zieht sein Sohn Jakob zu dem reichen Lavan, dem Bruder seiner Mutter Rebekka. Der Onkel nimmt ihn herzlich auf. Er hat neben drei Söhnen auch zwei Töchter: Lea und die schöne Rachel. Jakob beeindruckt diese, indem er mit kleinen Stöcken einen Stein weghebelt, der den Brunnen verschließt und den sonst nur 12 Männer anheben können. Schon bald jedoch geht er den Söhnen des Onkels mit seinen vielen Ratschlägen auf die Nerven - besonders weil der Onkel die Ideen gut findet und ihm Rachel als Lohn für sieben Jahre Dienst verspricht. Mit einem einzigen Film-Schnitt sind die sieben Jahre vorbei, und wir sehen Jakobs Hochzeit. Doch Betrug – unter dem Hochzeitsschleier ist nicht Rachel sondern die ältere Schwester Lea. Denn nach dem Gesetz darf die jüngere Tochter nicht vor der älteren heiraten. Mit diesem formalen Trick luchst Lavan dem Jakob das Versprechen ab, ihm noch einmal sieben Jahre zu dienen - denn dann darf er Rachel sofort heiraten. Jakob sagt zu, droht aber mit der Strafe Gottes. Noch einen Schnitt weiter sind auch diese sieben Jahre um. Jakob will nun fort. Er verlangt als Lohn für die 14 Jahre alle gefleckten Schafe, wie Gott es ihm im Traum gesagt hat. Am nächsten Morgen sind 80% aller Schafe fleckig geworden. So strafte Gott die Unehrlichkeit des Lavan. Jakob sammelt auf dem Weg zurück ins gelobte Land bei seiner Knechtschaft die Götzenbilder fremder Götter ein und begräbt sie tief in der Erde. Am Jordan begegnet er einem Fremden, der ihn als erstes unvermittelt ohrfeigt. Er sagt, er wolle Jakob am Überqueren des Flusses hindern. Jakob sträubt sich, aber dann kämpft er doch mit dem Mann - allerdings ohne ihn zu bezwingen. Da gibt der Fremde sich zu erkennen: Er befiehlt ihm, sich nicht mehr "Jakob" sondern fortan "Israel" zu nennen - weil er mit dem Engel Gottes gerungen hat. Nun könne kein Mensch ihn je bezwingen. Und Jakob zog ins das Gelobte Land. Und seine Söhne wurden die Stammväter der Stämme Israels - Ende. |


