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Tempel der Versuchung /
Der verlorene Sohn

Originaltitel:Prodigal, The
Premiere im Jahr:1955
Regie:Richard Thorpe
Handlung spielt im Jahr:650 vor Christus
Darsteller:Lana Turner ... Samarra, Hohepriesterin der Astarte

Edmund Purdom ... Mika, der verlorene Sohn

Walter Hampden ... Eli, sein Vater

Louis Calhern ... Nareb, der Priester

Audrey Dalton ... Ruth

James Mitchell ... Asham

Neville Brand ... Rakim

Taina Elg ... Elissa

Francis L. Sullivan ... Bosra

Joseph Wiseman ... Karmisch

John Dehner ... Joram

Sandra Descher ... Jasmin

Cecil Kellaway ... Statthalter

Stand:27.10.2009
Filmgesellschaft:Metro Goldwyn Mayer (MGM)
Land:USA
Bücher/CD/DVD bei Amazon
Bewertung:
Max. 5 Sterne
- ok

 

Monumentalfilm, 115 Minuten


Kurzinhalt:
SPOILER Warnung!

Der "verlorene Sohn" verliebt sich in die Hohepriesterin Samarra. Er verlässt seine Familie, wird bitter enttäuscht und kehrt zu seiner Familie zurück.


Kritik
Der Film ist besser als sein Ruf.
1, Kitsch vom Feinsten! Selbst die kleinsten Requisiten sind mit einer dicken Schicht Kitsch überzogen.
2, Der "verlorene Sohn" ist nur eine kurze Geschichte. Wie MGM es schaffte, daraus ein exotisches Drama von 2 Stunden Länge zu machen, ist alleine schon eine beachtliche Leistung.
3, Eine nette Idee: Die Statue der Astarte ist verschleiert. Man kann ihr Gesicht nicht sehen. Warum? Damit jeder sich das Gesicht vorstellen kann, dass er am meisten begehrt. Ganz schön clever!




Fakten

* Dass hier eine Astarte-Priesterin auftritt, ist kein Zufall: In der Bibel fördert König Salomon zeitweilig die Verehrung der Astarte. Archäologen fanden in antiken Privathäusern so viele Astarte-Figuren, dass man davon ausgehen kann, dass die Göttin eine starke Konkurrenz für den Gott der Juden war (zumindest bis ins 7. Jahrhundert vor Christus).

* Seit etwa dem 2. Jahrhundert nach Christus taucht das Gleichnis vom verlorenen Sohn in Predigttexten auf.

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