Ansicht wählen:
Name - Cover Übersicht
Theseus, Held von Hellas
| Originaltitel: | Teseo contro il minotauro |
| Premiere im Jahr: | 1960 |
| Regie: | Silvio Amadio |
| Handlung spielt im Jahr: | 1260 vor Christus |
| Darsteller: | Bob Mathias ... Theseus
Rosanna Schiaffino ... Prinzessin Phaedra / Ariadne Alberto Lupo ... Skyron Rick Battaglia ... Demetrius Carlo Tamberlani ... Minos, König von Kreta Nico Pepe ... Gereion Susanne Loret ... Amphitrite Nerio Bernardi ... König von Athen Paul Müller ... Arzt Alberto Plebani ... Xanto Tiziana Casetti ... Illia, seine Tochter Elena Zareschi ... Königin Pasiphae Milo Malagoli ... der Minotaurus Emma Baron ... Ariadnes Adoptivmutter Erminio Spalla ... Ariadnes Adoptivvater Adriano Micantoni ... Hohepriester Andrea Scotti ... Alkmene |
| Stand: | 07.12.2009 |
| Crew: | Drehbuch ... Gian Paolo Callegari, Sandro Continenza
Produzenten... Giorgio Agliani, Gino Mordini, Rudolphe Solmesne Kamera (Cinematography) ... Aldo Giordani Schnitt (Film Editing) ... Nella Nannuzzi Art Direction ... Piero Poletto Musik ... Carlo Rustichelli |
| Filmgesellschaft: | Gino Mordini
Giorgio Agliani Cinematografica Illiria Film |
| Land: | Italien |
![]() | Bücher/CD/DVD bei Amazon |
| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Monumentalfilm, 100 Minuten
Kurzinhalt: Königssohn Theseus hilft in Kreta der schönen Ariadne und kämpft mit dem Minotaurus. Kritik Plus: Farbenprächtiger und kurzweiliger Abenteuerfilm - mit allem, was Fans lieben: Sklavinnen in Miniröcken, starke Männer, schöne Frauen, Exotik, prunkvolle Kulissen und symphonische Musik. Minus: Die klassische Sage wurde stark verändert. Fakten: * Bob Mathias gewann Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen 1952. 1960 waren die Spiele gerade in Rom. * In dem Film Jim Henson's Storyteller ist die klassische Sage korrekt wiedergegeben. ausführliche Inhaltsangabe: SPOILER Warnung! König Minos von Kreta wirft ein Mädchen dem Minotaurus zum Fraß vor, damit die Götter das Leben der Königin verschonen. Doch zu spät: Sie ist schon sehr schwach und liegt im Sterben. Auf dem Sterbebett legt sie eine überraschende Beichte ab: Sie hatte einst nicht nur eine Tochter, sondern Zwillinge geboren. Doch da nach kretischem Gesetz eines der beiden Mädchen hätte geopfert werden müssen, hat sie es heimlich nach Griechenland bringen lassen. Ihr Name ist Ariadne. Minos kommt ins Grübeln: Wenn die Götter diese Tat nicht bestraft haben, dann heißt das möglicherweise, dass sie schon die ganze Zeit ganz umsonst junge Mädchen opfern. Er will die Zwillingsschwester also zurückholen und am Palast erziehen lassen. Außerdem soll man die alten Gesetze abschaffen, denn offenbar sind sie nutzlos. Seine Tochter Phädra sieht das freilich ganz anders: Sie will keine Konkurrentin, die ihr den Thron streitig machen könnte. Also schickt sie einen Trupp von 30 Leuten nach Griechenland, offiziell um sie zu suchen, doch in Wirklichkeit um Ariadne zu töten. In Griechenland überfällt der Trupp, als Piraten verkleidet, das Dorf von Ariadne. Glücklicherweise ist Theseus in der Nähe: Er schlägt das Überfallkommando in die Flucht und nimmt Ariadne mit zu sich nach Athen. Nun sind Phädras Leute ratlos - da können sie sie nicht töten, das würde zu viel Aufmerksamkeit erregen (besonders wenn es schiefgeht). Der Anführer des Trupps, Skyron, beauftragt also den Demetrius, Ariadne zu töten. Demetrius ist erpressbar, denn die Kreter haben seine Schwester und seinen Vater als Gefangene. Sie drohen ihm, sie dem Minotaurus zu opfern, wenn er nicht spurt. Was soll Demetrius da tun? Er versucht, Ariadne in Theseus' Haus in Athen zu erdolchen, doch es gelingt ihm nicht. Zur Rede gestellt, erklärt er, dass Phädra dahintersteckt. Warum, weiß er nicht. Theseus versteht die Zwangslage, aus der Demetrius heraus gehandelt hat. Er schlägt also vor, gemeinsam nach Kreta zu fahren, um Demetrius' Familie zu helfen und Ariadnes' Geheimnis zu ergründen. Ariadne lassen sie aber sicherheitshalber in Athen. In Kreta sucht Theseus den Gereion auf, einen Freund seines Vaters und den Anführer der Untergrundbewegung. In dessen Haus ist jedoch ein Spitzel: Teron. Dieser berichtet Phaedra, dass Demetrius in der Stadt ist und Unterstützung von dem hochberühmten Theseus hat. Phaedra kann sich denken, dass dies wohl bedeutet, dass Demetrius den Mord nicht begangen hat und die beiden nun hinter ihr her sind. Kurzentschlossen lädt sie Theseus zu einem Privatgespräch in den Palast ein. In diesem steigt gerade eine Party (obligatorisch in italienischen Monumentalfilmen, ebenso wie die Tänzerinnen im Bikini). Theseus kommt aus dem Staunen nicht heraus: Erst erkennt er in Skyron den Anführer der Piraten wieder, die Ariadnes Dorf niedergemacht haben. Dann bemerkt er, dass Phaedra der Ariadne zum Verwechseln ähnlich sieht (kein Wunder: es ist dieselbe Schauspielerin). Phaedra schaltet schnell: Sie spart sich das Gespräch und hetzt zwei Muskelmänner auf Theseus. Theseus besiegt sie. Doch Phaedra bleibt kaltblütig: Sie verrät nicht, warum sie Adriadne tot sehen will. Stattdessen bietet sie an, Ariadne zu schonen und alle politischen Gefangenen freizulassen – wenn Theseus neben ihr auf dem Thron von Kreta Platz nimmt. Da bei Sonnenaufgang wieder junge Mädchen geopfert werden sollen (u.a. wohl Demetrius' Schwester), muss Theseus schnell handeln. Zum Schein geht er auf ihre Forderung ein – um so in den Tempel zu gelangen. Als Phaedra und er die Prozession zum Tempel anführen, werden sie von Mitgliedern der Untergrundbewegung gesehen – die nun natürlich vermuten, Theseus gehöre zur Gegenseite und habe sie die ganze Zeit getäuscht. Im Tempel wartet Theseus geduldig, bis die Gefangenen hereingeführt werden - Dann beendet er das Spiel und eröffnet den Kampf. Im Handgemenge sterben Demetrius und seine Schwester, Theseus kommt unverletzt davon. Auf der Flucht jedoch trifft ihn ein Pfeil der Soldaten – und er stürzt von den Klippen ins Meer. Er erwacht in einem unterirdischen Reich, umsorgt von Meeresgöttin Amphitrite. Sie macht ihm ein verlockendes Angebot: Unsterblichkeit, wenn er bei ihr bleibt. Um ihm die Entscheidung zu erleichtern, führt sie ihn an einen magischen See, in dem er sieht, was er verschlafen hat: Nach seinem Tod hat sein Vater Kreta den Krieg erklärt. Athen wurde vernichtend geschlagen. Jedes Jahr muss Athen daher sieben Jünglinge und sieben Mädchen für den Minotaurus nach Kreta schicken. Als sie das hört, bietet Ariadne sich freiwillig als Opfer an, da sie hofft, so die Leute zu retten, die geopfert werden sollen. Da fällt Theseus die Entscheidung tatsächlich leicht: Er verlangt von Amphitrite, dass sie ihn zurück auf die Erde lässt. Sie tut es, denn auch als Göttin kann sie ihr Glück nicht zwingen - und Theseus' Schicksal ist ein anderes als das, ihr Geliebter zu werden. Sie lässt ihn an einen Strand von Kreta spülen. Theseus dringt in den Palast ein. Er kämpft sich den Weg bis hinab zum Kerker frei und rettet Ariadne - gerade in dem Moment, als Phaedra ihr einen glühenden Eisenstab ins Gesicht rammen will. Phädra stolpert bei Theseus' Angriff und fällt den Löwen zum Fraß vor. Da die Wache kommt, tut Ariadne schnell so, als sei sie Phädra und die Tote Ariadne. Dann lässt sie Theseus einkerkern (frei kann sie ihn ja nicht lassen, ohne Verdacht zu erregen). Oben sucht sie als erstes ihren Vater auf, um ihm vom Tod Phaedras zu berichten. Der alte König sieht, wie sie weint, und glaubt ihr, denn Phaedra hat niemals geweint. Als sie den alten Mann verlässt, sieht Skyron, dass sie verweinte Augen hat – und schöpft Verdacht. Er lässt Theseus foltern. Ariadne eilt ensetzt herbei, Beweis genug für Skyron. Er lässt Theseus am Leben – um Ariadne zu heiraten und dann gemeinsam mit ihr über Kreta zu herrschen. Als Unterpfnad ihrer Treue bleibt Theseus sicher verwahrt im Kerker. Ariadne ergibt jedoch nicht so schnell in ihr Schicksal – sie eilt zu der Untergrundbewegung und bittet diese um Hilfe. Doch die misstraut ihr verständlicherweise und lehnt ab - es könnte ja eine Falle sein. Doch dann wendet sich das Blatt: Theseus kann sich befreien und erscheint während der Opferzeremonie im Tempel. Das Volk staunt: Sie haben gerade Krieg geführt, weil die Athener dachten, Theseus sei tot - und nun lebt der Kerl und geht auch noch freiwillig ins Labyrinth. Theseus sagt, er will allen beweisen, dass der Minotaurus kein Gott ist, sondern nur ein grausames Ungeheuer, und die ganzen Menschenopfer daher sinnlos sind. Er geht, und seine Worte zeigen Wirkung: Die Untergrundbewegung zückt die Waffen und kämpft die Wachen nieder. Skyron fällt als erster. In dem Durcheinander folgt Ariadne Theseus ins Labyrinth. Ein Faden ihres Umhanges verfängt sich am Eingang. Derweil kämpft Theseus mit dem Minotaurus und siegt. Mittels des langen Fadens, den Ariadne hinter sich herzieht, finden die beiden den Ausgang. Im Tempel hat sich das Volk derweil von seinen Unterdrückern befreit und jubelt begeistert, als das Paar aus dem Labyrinth kommt. Ende |


