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letzte Versuchung Christi, Die
| Originaltitel: | Last Temptation of Christ, The |
| Premiere im Jahr: | 1988 |
| Regie: | Martin Scorsese |
| Handlung spielt im Jahr: | 30 nach Christus |
| Darsteller: | Willem Dafoe ... Jesus Christus
Harvey Keitel ... Judas Paul Greco ... Zelote Steve Shill ... Zenturio Verna Bloom ... Maria Barbara Hershey ... Maria Magdalena Barry Miller ... Jerobeam Gary Basaraba ... Andreas, Apostel Victor Argo ... Petrus, Apostel Michael Been ... Johannes, Apostel Paul Herman ... Phillip, Apostel John Lurie ... Jakob, Apostel Leo Burmester ... Nathan, Apostel Alan Rosenberg ... Thomas, Apostel Harry Dean Stanton ... Paulus, Apostel David Bowie ... Pontius Pilatus Andre Gregory ... Johannes der Täufer Tomas Arana ... Lazarus Peggy Gormley ... Martha, seine Schwester Randy Danson ... Maria, seine Frau Juliette Caton ... Engel |
| Stand: | 23.01.2010 |
| Crew: | Drehbuch ... Paul Schrader, nach dem Roman von Nikos Kazantzakis (1951)
Produzent ... Barbara De Fina Kamera (Cinematography) ... Michael Ballhaus Schnitt (Film Editing) ... Thelma Schoonmaker Art Direction ... John Beard Kostüme ... Jean-Pierre Delifer Musik ... Peter Gabriel Außenaufnahmen ... Marokko, u.a. in Ouarzazate |
| Filmgesellschaft: | Cineplex-Odeon Films
Universal Pictures |
| Land: | USA |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Bibelfilm, 164 Minuten
Kurzinhalt: Der Film ist eine lange Phantasie: Welches Leben hätte Jesus wohl geführt, wenn er nicht am Kreuz gestorben wäre? In dieser Phantasie heiratet Jesus und hat ein Kind. Der Schwerpunkt liegt auf der Versuchung des Menschen Jesus durch den Teufel. Kritik: Einer der meistdiskutierten Filme der 80er Jahre (und wie üblich meldeten sich vorzugsweise Leute zu Wort, die den Film gar nicht gesehen hatten). Die Darstellung von einem Jesus, der an seiner Berufung als Sohn Gottes zweifelt, mit den Römern kollaboriert und sogar eine Frau begehrt, wurde als Gotteslästerung angesehen - Fundamentalisten verübten sogar einen Brandanschlag auf ein französisches Kino, bei dem Menschen zu Schaden kamen, und in Chile wurde der Film gleich ganz verboten. Einen größeren Gefallen hätte man den Produzenten damit gar nicht machen können, denn nüchtern betrachtet ist der Film die ganze Aufregung nicht wert. Er ist sowohl inhaltlich wie gestalterisch ausgesprochen einfach gestrickt - und wäre ohne den öffentlichen Aufschrei vermutlich sang- und klanglos an der Kinokasse untergegangen. Der Film verkaufte sich (wie vorher schon das Buch) über die wohldosierte Provokation (Kazantzakis wurde als Schriftsteller erst weltbekannt, als der Papst dieses Buch 1954 ächtete). Inhalt: Jesus arbeitet als Zimmermann und fertigt auch Kreuze für römische Hinrichtungen an. Das ändert sich erst, als er in der Wüste der Versuchung durch den Taufel widersteht und der Stimme Gottes folgt. Nun zieht er als Wanderprediger und Wunderheiler durch das Land, bis er verhaftet und gekreuzigt wird. Am Kreuz erscheint ihm ein Engel und meint, er habe nun lange genug gelitten und könne ein bürgerliches Leben mit Familie führen. Jesus lebt daraufhin mit Maria Magdalena (und nach ihrem Tod sogar noch mit zwei weiteren Ehefrauen) zusammen und hat mehrere Kinder. Als alter Mann trifft er seine Jünger von einst wieder, die zwar seine Lehre in der Zwischenzeit gepredigt haben, aber tief zerstritten sind darüber, ob man den Menschen erzählen soll, dass Jesus noch lebt, oder ob man das Märchen vom Tod am Kreuz weitergeben soll. Judas entlarvt den Engel schließlich als den Teufel. So findet sich Jesus am Kreuz wieder, und die ganze Episode war nur ein Traum - eben die letzte Versuchung durch den Teufel. |



