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Jesus - sein Leben /
Das Leben des Jesus / Jesus
| Originaltitel: | Jesus Movie, The / The New Media Bible: The Gospel According to St. Luke |
| Premiere im Jahr: | 1979 |
| Regie: | John Krish Peter Sykes |
| Handlung spielt im Jahr: | 30 nach Christus |
| Darsteller: | Brian Deacon ... Jesus Christus
Eli Cohen ... Johannes der Täufer Niko Nitai ... Petrus Eli Danker ... Judas Peter Frye ... Pontius Pilatus Rivka Neuman ... Maria Joseph Shiloach ... Josef |
| Stand: | 23.01.2010 |
| Crew: | Drehbuch ... Barnet Fishbein
Produzenten ... Richard F. Dalton, John Heyman Kamera (Cinematography) ... Mike Reid Art direction ... Roy Stannard Kostüme ... Eti Khan, Rochelle Zaltzman Musik ... Luigi Patruno, Luciano Salvemini Außenaufnahmen ... Israel |
| Filmgesellschaft: | Inspirational Films
The Genesis Project |
| Land: | USA |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Bibelfilm, 117 Minuten
Kurzinhalt: Leicht gekürzte, aber ansonsten wortwörtliche Verfilmung des Lukas-Evangeliums: Ein Sprecher liest Abschnitte daraus vor, und die Schauspieler stellen die jeweiligen Szenen genauso dar, wie sie in der Bibel beschrieben sind. Kritik Plus: Sehr authentischer Look: Keine Kulissen in Hollywood, sondern sorgfältig ausgewählte Schauplätze im Heiligen Land. Minus: Billige und schlecht gemachte Kostüme (besonders die römischen Soldaten mit ihren kitschigen Miniröckchen sind einfach nur albern). Die buchstabengetreue Umsetzung des Bibeltextes hat zwei große Probleme: 1, Das Evangelium stammt aus dem ersten Jahrhundert nach Christus. Der Verfasser konnte bei seinen Lesern viel politisches und traditionelles Hintergrundwissen als bekannt voraussetzen, das Menschen heutzutage nicht mehr haben. 2, Der Film gibt die Worte exakt wieder, aber ohne deren Geist zu erfassen. In Lukas 5/27 steht zum Beispiel: "Als Jesus weiterzog, sah er den Zolleinnehmer Levi am Zoll sitzen. Jesus forderte ihn auf: Komm, geh mit mir! Ohne zu zögern verließ Levi alles und ging mit ihm." Im Film sieht das dann so aus: Jesus und seine Jünger sehen Levi, der am Stadttor sitzt und den Zoll kassiert. Als sie an ihm vorbeigehen, sagt Jesus zu ihm "Folge mir nach!" Levi lächelt, lässt alles stehen und liegen und geht Jesus nach. Ob der Evangelist das wirklich so wörtlich gemeint hat? In diesem Stil werden nun sämtliche Wunder und Gleichnisse unreflektiert und unkommentiert nebeneinandergestellt. Dadurch erschließen sich dem Zuschauer weder die glaubensgeschichtliche Bedeutung noch der spezielle historische Kontext. So ist der Film nicht viel mehr als ein "illustriertes Hörbuch" (für die, die das Lukas-Evangelium nicht selbst lesen wollen). Interessant ist ein direkter Vergleich mit Zeffirellis Jesus von Nazareth (1977), der die hier beschriebenen Schwächen geschickt vermeidet. |


