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unglaublichen Abenteuer des Herkules, Die
| Originaltitel: | fatiche di Ercole, Le |
| Premiere im Jahr: | 1957 |
| Regie: | Pietro Francisci |
| Handlung spielt im Jahr: | 1260 vor Chr |
| Darsteller: | Steve Reeves ... Herkules
Sylva Koscina ... Iole, Tochter des Pelias Fabrizio Mioni ... Jason Ivo Garrani ... Pelias, König von Iolcus Gianna Maria Canale ... Antea, Amazonenkönigin Arturo Dominici ... Eurysteus, Pelias' Gehilfe und Berater Mimmo Palmara ... Iphitos, Sohn des Pelias, Ioles Bruder Lidia Alfonsi ... Sybille, die hellsehende Priesterin Gabriele Antonini ... Odysseus, Schüler bei Herkules Aldo Fiorelli ... Argos, Schiffskonstrukteur Andrea Fantasia ... König Laertes, Odysseus' Vater Afro Poli ... Cheiron, Kommandant des Aison Gian Paolo Rosmino ... König Aison, Jasons Vater Willi Colombini ... Pollux Fulvio Carrara ... Castor Gino Mattera ... Orpheus Walter Grant ... Aeskulap |
| Stand: | 23.03.2010 |
| Crew: | Drehbuch ... Pietro Francisci, Ennio de Concini, Gaio Frattini, nach Die Fahrt der Argonauten von Apollonios von Rhodos (um 250 vor Christus)
Produzent ... Federico Teti Kamera (Cinematography)... Mario Bava Schnitt (Film Editing)... Mario Serandrei Art direction ... Flavio Mogherini Kostüme ... Giulio Coltellacci Musik ... Enzo Masetti Studio .... Titanus-Studios (Rom) |
| Filmgesellschaft: | Galatea
Urania |
| Land: | Italien + Spanien |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Abenteuerfilm, 107 Minuten
(deutsche Version: 89 Minuten) Das Original: Der legendäre erste Herkules-Film, natürlich nur echt mit Steve Reeves. Fortsetzung: Herkules und die Königin der Amazonen (1957) Kurzinhalt Überraschenderweise ist im Film keine der berühmten 12 Taten des Herakles. Stattdessen eine Geschichte frei nach der Argonautensage (in der Herkules ja eigentlich nur am Rande vorkommt). Kritik Plus: Kurzweilig. Viel Liebe zum Detail. Mehr Aufwand (Kulissen usw) als bei späteren Herkules-Filmen Minus: Uninspirierter Abenteuerfilm. Einfallslose Action-Szenen und schlechte Spezialeffekte. Fakten zum Film: * Dieser Film ist zwar nicht die Geburtsstunde des Genres, aber doch sein Wachstumsbeschleuniger. 1959 kaufte Verleiher und Produzent Joseph E. Levine die US-Aufführungsrechte an dem Film (für gerade mal 120.000 $), synchronisierte ihn und machte für 1,2 Millionen $ (also mehr als die Produktion des Filmes gekostet hatte) landesweit Werbung dafür. Der Erfolg war sensationell: Levine nahm mehr als 18 Millionen $ ein. Sofort erhöhte sich Reeves' Gage von 12.000 auf 150.000 $ pro Film, und sogar ältere Monumentalfilme wie Samson und Delila und David und Bathseba kamen in den USA erfolgreich noch einmal in die Kinos. Kein Wunder also, dass fast 10 Jahre lang solche Filme wie am Fließband produziert wurden. * Wird der Film vom MDR gezeigt, so HÖRT der Zuschauer die DEFA-Synchronisation und SIEHT die amerikanische Version (inklusive englischer Beschriftung). Andere deutsche Fernsehsender zeigen normalerweise nur die (kürzere) westdeutsche Version. Fakten zur Sage: * siehe auch unter Jason und die Argonauten (1963) * Cheiron wird hier richtig als der Lehrer von Herakles/Herkules und Jason dargestellt - allerdings unterschlägt der Film eine interessantes Detail: Cheiron war in der griechischen Mythologie ein Zentaur (halb Mensch, halb Pferd). Ein Zentaur wird erst 1960 in Die Rache des Herkules (1963) zu sehen sein. * Iphitos und Iole sind in der griechischen Mythologie Geschwister (wie im Film). Allerdings sind sie nicht die Kinder von Pelias, sondern von Eurysteus. Eurysteus ist in der Sage der König von Elis. Herakles sollte Iole zur Frau bekommen, wenn er Iphitos im Bogenschießen besiegen kann. Iphitos ist einer der mythischen Begründer der antiken Olympischen Spiele. * Aison wird in der Argonautensage nicht ermordet. Nach der Falschmeldung, sein Sohn sei tot, begeht er Selbstmord. * Dieser Film verlegt das Goldene Vlies nach IOLKOS. In der klassischen Sage ist das Vlies in KOLCHIS (und wird von Jason geraubt). |


