Ansicht wählen:
Name - Cover Übersicht
Sodom und Gomorrha
| Originaltitel: | Sodom and Gomorrah |
| Premiere im Jahr: | 1962 |
| Regie: | Robert Aldrich |
| Handlung spielt im Jahr: | 3000 vor Christus |
| Darsteller: | Stewart Granger ... Lot
Anouk Aimée ... Königin Bera von Sodom Stanley Baker ... Astarot, ihr Bruder Pier Angeli ... Ildit Rossana Podestà ... Shuah Rik Battaglia ... Melchior Scilla Gabel ... Tamar Daniele Vargas ... Segur Mitsuko Takara ... Orphea Massimo Pietrobon ... Isaak Mimmo Palmara ... Arlok Alice und Ellen Kessler ... Tänzerinnen |
| Stand: | 09.12.2009 |
| Crew: | Drehbuch ... Hugo Butler, Giorgio Prosperi
Produzenten... Maurizio Lodi-Fè, Goffredo Lombardo Kamera (Cinematography) ... Silvano Ippoliti, Cyril J. Knowles, Mario Montuori Schnitt (Film Editing) ... Peter Tanner Art Direction ... Ken Adam, Gino Brosio, Emilio D'Andria Kostüme ... Giancarlo Bartolini Salimbeni Musik ... Miklós Rózsa Studio ... Cinecittà (Rom) - Shepperton-Studios (London) Außenaufnahmen .... Marrakesch, Ouarzazate (Marokko). |
| Filmgesellschaft: | Titanus
Pathé Societé Générale de Cinématographie (S.G.C.) Joseph E. Levine |
| Land: | Italien + Frankreich + USA |
![]() | Bücher/CD/DVD bei Amazon |
| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Monumentalfilm, 154 Minuten
deutsche Kino-Version (1962): 114 Minuten deutsche TV-Version (2009): 154 Minuten Kurzinhalt SPOILER-Warnung! Lot und sein Volk kommen nach Sodom, um dort Ackerbau und Viehzucht zu betreiben. Sie pachten Land von der Königin von Sodom. Diese braucht ihre neuen Nachbarn als Verbündete gegen die angriffslustigen Wüstenstämme. Als Sodom überfallen wird, wittert der jüngere Bruder der Königin seine große Chance: Er sabotiert Lots Verteidigungspläne und hofft, die feindlichen Stämme würden siegen. Denn dann kann er seine Schwester wegen Unfähigkeit vom Thron verjagen. Doch Lot gewinnt. Überraschenderweise. Jetzt hat die Königin volles Vertrauen zu ihm und gestattet den Juden, sich auch innerhalb der Stadtmauern anzusiedeln. Lot hofft, Sodom ein gutes Vorbild zu sein und so zum Besseren zu bekehren. Doch das genaue Gegenteil tritt ein: Sein Volk nimmt immer mehr die losen Sitten der Sodomiter an. Schließlich erhält Lot von Gott den Befehl, Sodom zu verlassen. Dann wird die sündige Stadt zerstört. Kritik Der Film ist besser als sein Ruf. Die 154-Minuten-Version ist sogar etwas interessanter als die 114-Minuten-Version. Plus: Die Kulissen und die Außenaufnahmen geben dem Film einen authentischen, ziemlich realistischen Look. Die Konflikte sind vielschichtig und gut dargestellt. Oft sind die Dialoge schlagfertig und hintersinnig. Deswegen gibt es viele interessanten Szenen und überraschende Wendungen. Minus: Auch viele lahme Dialoge und religiöser Kitsch. Das Religiöse ist unglaubwürdig und völlig überflüssig, denn es trägt nichts zur Filmhandlung bei. Der Schluss ist langatmig und uninteressant: Der Auszug der Hebräer und die Zerstörung der Stadt ziehen sich endlos lange hin – und sind hoffnungslos altmodisch. Fakten: * Sergio Leone war Regisseur des zweiten Teams. Wieviel von seinem Material im fertigen Film ist, ist umstritten. * Am Produktionsdesign arbeitete Ken Adam mit, der noch im selben Jahr für die Ausstattung des ersten James Bond-Filmes berühmt werden sollte - ebenso wie Maurice Binder, der für diesen Film den Vorspann entwarf (und später für fast alle Bond-Filme). * Richard Wormser schrieb das "Buch zum Film": The Last Days of Sodom and Gomorrah (1962). * Der Film war damals sehr beliebt. 1963 war er auf Platz 12 der britischen Kino-Charts (Platz 1: Cleopatra , Platz 2: James Bond - From Russia With Love) |


