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Raumschiff Enterprise

Originaltitel:Star Trek
Premiere im Jahr:1968
Handlung spielt im Jahr:2200 nach Christus
Darsteller:William Shatner ... Captain Kirk

Leonard Nimoy ... Mr Spock

DeForest Kelley ... Dr. McCoy

Nichelle Nichols ... Leutnant Uhura

Stand:02.01.2010
Filmgesellschaft:Desilu
Norway
Paramount
Land:USA
Raumschiff Enterprise bei Amazon
Bücher/CD/DVD bei Amazon
Bewertung:
Max. 5 Sterne
- ok

 

Fernsehserie, 80 Folgen à 49 Minuten
Erstsendung: NBC (1966 bis 1969)


Kurzinhalt
Der Weltraum. Unendliche Weiten ... und doch entdeckt die Enterprise viele Zivilisationen, die der europäischen Antike sehr ähnlich sind:




32, Der Tempel des Apoll

Original: Who Mourns for Adonais? (ok)

Regie ... Marc Daniels

Darsteller:
Michael Forest ... Apollo
Leslie Parrish ... Leutnant Palmas

Kritik
Daeniken hätte seine Freude daran!

Kurzinhalt
Auf Pollux 4 begegnet der Landungstrupp der Enterprise einem Außerirdischen, der sich als Gott Apollo vorstellt, der die Erde in der Antike verlassen hat und nun hier im Exil lebt. Er will die Enterprise-Mannschaft zwingen, sich hier niederzulassen und ihn anzubeten. Dazu hält er das Raumschiff in einem Kraftfeld gefangen. Durch eine List provoziert der Landungstrupp seinen Zorn. In einem Wutausbruch verliert Apollo so viel Energie, dass die Enterprise gefahrlos sein Energiequelle auf dem Planeten zerstören kann. Nun zeigt sich, dass Apollo seine Energie aus der Verehrung der Leute bezogen hat, die ihn einst angebetet haben. Da diese nun aufgebraucht ist, verwandelt er sich in einen kraftlosen Geist und begibt sich ins Weltall - zu den anderen Göttern, die früher als er erkannt haben, dass ihre Zeit vorüber ist.






55, Brot und Spiele

Original: Bread and Circuses (ok)

Regie ... Ralph Senensky

Darsteller:
Logan Ramsey ... Claudius Marcus
Ian Wolfe ... Septimus
Rhodes Reason ... Flavius
Lois Jewell ... Drusilla
Jack Perkins ... Spielleiter

Kritik
Interessante Variation der Idee paralleler Universen und der Nichtwiederholbarkeit von Geschichte

Kurzinhalt
Der Landungstrupp der Enterprise findet auf dem Planeten 892-4 eine Gesellschaft vor, deren Technik auf dem Stand des 20sten Jahrhunderts ist, deren Gesellschaftssystem aber dem Römischen Reich gleicht. Es gibt sogar eine kleine religiöse Sekte, die im Untergrund leben muss - der es ganz offensichtlich nicht gelungen ist, die Gesellschaft so zu verändern wie es die Christen auf der Erde einst taten. Als Kirk mit diesen Leuten zusammen verhaftet wird, muss er als Gladiator in die Arena - die natürlich ein Fernsehstudio ist. Immer wenn die Einschaltquoten sinken, werden die Gladiatoren zu besonders blutrünstigen Kämpfen angestachelt. Die Enterprise unterbricht die Stromversorgung auf dem Planeten, damit der Landungstrupp fliehen kann.






66, Platons Stiefkinder

Original: Plato's Stepchildren (ok)

Regie ... David Alexander

Darsteller
Michael Dunn ... Alexander
Liam Sullivan ... Parmen, der Anführer
Barbara Babcock ... Philana, seine Frau
Ted Scott ... Heraklit
Derek Partridge ... Dionyd
Majel Barrett .. Christine Chapel, Krankenschwester

Kritik
Wenig aufregend




Fakten:

* Michael Dunn spielte in Kampf um Rom (auch 1968) den kleinwüchsigen byzantinischen General Narses. Er starb 1973 mit 39 Jahren.

* Der Film schrieb amerikanische Fernsehgeschichte: Erstmals küssten sich ein schwarzer und ein weißer Mensch im US-Fernsehen (nämlich Uhura und Kirk). In den Südstaaten der USA wurde dieser Film daher damals nicht gezeigt.

* Auch in Deutschland wurde dieser Film erst 1988 gezeigt (auf Sat 1).




ausführliche Inhaltsangabe:
SPOILER Warnung!


Der Planet Platonius hat einen Hilferuf gesendet - was die Enterprise sehr verwundert, denn der Planet gilt als unbewohnt. Der Landungstrupp (Spock, Kirk und McCoy) trifft auf eine an die alten Griechen erinnernde Gesellschaft, die sich offenbar planvoll sehr sorgfältig von dem Rest des Universums abschirmt. Sie stellen sich als die Kinder Platons vor, die seinem Ideal von der Überlegenheit des Geistes folgen wollen. Ihr Anführer Parmen hat sich verletzt und bittet um ärztliche Behandlung, die McCoy ihm natürlich gibt. Parmen möchte daraufhin, dass McCoy als Arzt auf dem Planeten bleibt. Die Bewohner sind inzwischen 2800 Jahre alt, da zeigen sich erste Ermüdungserscheinungen. Aber es gibt insgesamt nur 38 Platonier, McCoy hätte also nicht allzuviel zu tun. Er macht den drei Offizieren wertvolle Geschenke (u.a. eine Schriftrolle des Hippokrates). Als McCoy trotzdem dankend ablehnt, zeigt sich, dass die Platonier telekinetische Fähigkeiten besitzen und jeden zwingen können, alles zu tun, was sie wollen. Ihre Kräfte sind so stark, dass sie sogar die Enterprise hindern, weiterzufliegen oder den Landungstrupp wieder hochzubeamen. Kirk wird auf die Knie gezwungen und empört sich, dass es ganz sicher nicht diese brutale Art von Überlegenheit war, die Platon meinte (weswegen sie auch nicht seine Kinder, sondern nur Stiefkinder sind). Ungerührt setzt Parmen die drei fest.

Alexander, der den Platoniern als Sklave dient und keine telekinetischen Fähigkeiten hat, erzählt ihnen, dass die Einwohner einst auf einem anderen Planeten lebten. Als dieser von einer Supernova zerstört wurde, floh man hierher (eine Konstruktion, die bei Star Trek oft verwendet wurde). Erst hier entwickelten sie ihre Superkräfte und eine Art ewiges Leben. Das bringt Spock auf eine Idee: Mit dem Trikorder vergleicht er die Blutwerte von Alexander mit denen von Parmens Untersuchung. Offenbar ist es so, dass mit der Nahrung Kyronid aufgenommen wird, das auf dem Planeten in Massen vorkommt. Dieses Kyronid verursacht die starken Kräfte - nur nicht bei Alexander, da ihm dazu ein Enzym fehlt.
Kein Problem für McCoy: Aus den angebotenen Mahlzeiten destilliert er ein Serum mit hoher Dosis Kyronid, das er dem Landungstrupp und Alexander direkt ins Blut spritzt. Nun werden sich auch bei ihnen telekinetische Kräfte entwickeln. Vermutlich ist dies auch der Grund, weswegen die Platonier lieber weiterhin im Verborgenen leben wollen - denn im Prinzip kann jeder über diese Superkräfte verfügen, der lange genug hierbleibt.
Während sie dies besprechen, werden gerade Uhura und Chapel auf den Planeten gebeamt. Wie ferngesteuert müssen sie, Kirk und Spock auf einem Fest der Belustigung der Platonier dienen - und auf diese Weise McCoy davon überzeugen, dass es besser für seine Freunde ist, wenn er auf dem Planeten bleibt. McCoy ahnt jedoch, dass die Enterprise hinter seinem Rücken heimlich zerstört werden soll, sobald er zugesagt hat, damit auch in Zukunft niemand von den Platoniern erfährt - und lehnt immer noch ab. Parmen lässt nun Kirk und Uhura, sowie Spock und Chapel miteinander knutschen (dabei kommen latente erotische Phantasien der Frauen gegenüber den Offizieren zur Sprache, was der Szene einen leichten Sadomaso-Beigeschmack gibt). In völliger Verdrehung der Tatsachen wird McCoy nun auch noch von Parmen getadelt: "McCoy, wie können Sie soetwas zulassen?"

Als Spock und Kirk nun auch noch mit Peitsche und glühendem Brandzeichen die beiden Frauen quälen sollen, erwacht endlich die Kyronid-Kraft in ihnen. Sie und Alexander wenden sich gegen Parmen. Da sie höhere Dosen im Blut haben als er, kann er sie nicht mehr niederringen - damit ist er auch als Anführer vor seinen Leuten blamiert.
Blitzschnell erkennt er die Situation, kündigt umfangreiche Reformen an und gelobt, künftig ein guter Anführer zu sein (ganz ähnlich wie die SED im November 1989). Kirk glaubt ihm nicht und kündigt an, man werde den Planeten im Auge behalten und Kontrollbesuche abstatten. Dann lässt er sich auf die Enterprise beamen - und nimmt Alexander mit. Der will nicht mehr auf dem Planeten bleiben, auch weil er Angst hat, dass er mit seinen neuen Superkräften so werden könnte wie Parmen.

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