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Bibel, Die - 13,
Die Apokalypse
| Originaltitel: | San Giovanni - L'apocalisse |
| Premiere im Jahr: | 2002 |
| Regie: | Raffaele Mertes |
| Handlung spielt im Jahr: | 96 nach Christus |
| Darsteller: | Richard Harris ... Johannes, der Apostel
Vittoria Belvedere ... Irene Benjamin Sadler ... Offizier Valerius Christian Kohlund ... Feldherr Quintus Maximus Erol Sander ... Ionicus Ian Duncan ... Demetrius Bruce Payne ... Kaiser Domitian |
| Stand: | 03.01.2010 |
| Crew: | Drehbuch ... Raffaele Mertes, Gianmario Pagano
Produzent .... Luca Bernabei Kamera (Cinematography) ... Giovanni Galasso Schnitt (Film Editing) ... Elisabetta Marchetti Art Direction ... Paolo Biagetti Kostüme ... Paolo Scalabrino Musik ... Marco Frisina |
| Filmgesellschaft: | Lux Vide
Lube KirchMedia RAI Fiction Quinta Communications |
| Land: | Deutschland + Italien |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Bibelfilm, 180 Minuten
deutsche Version: 96 Minuten Fakten: * Letzter Teil der Bibel-Serie (in Deutschland: 21 Filme von ca 90 Minuten) Kritik: Die Visionen des Johannes sind visuell eindrucksvoll in Szene gesetzt. Davon abgesehen hat der Film optisch keine Highlights - muss ein Bibelfilm aber auch nicht unbedingt haben. Leider löst man sich inhaltlich nur selten von den sattsam bekannten Klischees: Die Römer sind listig, grausam oder verrückt, die Christen leiden edelmütig, die Juden sind weise und würdevoll - und die christliche Botschaft bleibt irgendwo unterwegs auf der Strecke. Schade - ein wenig aufregendes Ende für eine Reihe, die ausgezogen war, mit modernen Filmen ein neues Publikum an die Themen der Bibel heranzuführen und in diesem Sinne auch einige vielversprechenden Beiträge hatte. ausführliche Inhaltsangabe: SPOILER Warnung! Ein Epilog - Im Exil auf der Insel Patmos schreibt der letzte noch lebende Apostel Johannes unter dem Pseudonym Theophylos Briefe an die christlichen Gemeinden in der Welt. In Ephesos werden die Römer darauf aufmerksam. Kaiser Domitian läßt nachforschen. Da die Christen Staatsfeinde sind, liegt ihm viel daran, ihre Anführer zu fassen, um das Unwesen ein für alle mal auszurotten. Johannes teilt derweil in seinen Briefen der Gemeinde in Ephesos seine Visionen mit. In diesen erscheint ihmn auch die berühmte sprichwörtliche Schriftrolle mit den sieben Siegeln. Sie enthält die Geschichte der Menschheit: Vergangenheit, Gegenwart, Ende. Keiner im Himmel noch auf Erden darf sie jemals lesen. Doch für dergleichen apokryphe Visionen sind nicht alle Christen empfänglich, da sie staatlicher Verfolgung ausgesetzt sind und viele ihr Leben im Untergrund führen. Um zu erfahren, wer Theophylos ist, schleust Ermittler Quintus einen Undercoveragenten ein: Den ranghohen Offizier (!) Valerius, der fortan auf Patmos im Steinbruch (!!) arbeitet und nach dem Verfasser der christlichen Briefe forscht – eine Kintoppidee nach Schema F: unoriginell und an Unglaubwürdigkeit kaum zu überbieten (besonders als der Offizier seine Rolle übertreibt und prompt für 4 Tage in Einzelhaft genommen wird, wo er fast stirbt). Die Christen von Ephesos senden Irene nach Patmos. Auch sie soll nachforschen, wer die Briefe schreibt. Die Epheser vermuten, Johannes ist löngst tot und die Sklaven von Patmos schreiben die Briefe inzwischen selbst - was in ihren Augen die Relevanz der Aussagen ein wenig schmälern würde. Im Gegensatz zum Offizier hat sie Erfolg: Sie erkennt, dass Johannes hinter dem Pseudonym steckt. Seine Flucht aus Patmos wird vorbereitet. Kaiser Domitian wird ungeduldig. Er läßt in Ephesos alle Christen aufspüren und töten. Den Gefangenen in Patmos setzt er ein Ultimatum: Sie sollen sich binnen zweier Tage vom Christentum lossagen – oder sie werden alle getötet (wozu? Warum tötet er sie nicht auch gleich alle?). Nun muss Irene schnell handeln (ach deswegen!). Sie verhilft den Christen aus Patmos zur Flucht. Als die Flucht bemerkt wird, heißt es auf einmal: "Tötet sie alle!" (Na bitte! Warum nicht gleich so?). Glücklicherweise wird in Rom der Kaiser gerade noch rechtzeitig ermordet. Nerva kommt an die Macht und begnadigt alle Christen. So werden alle Gefangenen und wiedereingefangenen Flüchtlinge von Patmos ganz legal in die Freiheit entlassen. Johannes hat eine Vision, wie Jesus die sieben Siegel der Schriftrolle öffnet... wenige Jahre später stirbt er in Freiheit, im Kreise seiner Anhänger. So endet der Film (und damit die ganze Serie) mit den Worten „Komm, Herr Jesus“. |



