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Stonehenge - Heilende Steine
| Premiere im Jahr: | 2008 |
| Regie: | Dokumentation |
| Handlung spielt im Jahr: | 2300 v.Chr |
| Darsteller: | die Archäologen Timothy Darvill und Geoff Wainwright |
| Stand: | 19.03.2010 |
| Crew: | Regie ... David Stewart |
| Filmgesellschaft: | BBC |
| Land: | England |
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| 45minütige Doku mit Computerrekonstruktionen deutsche Erstsendung: 9. Mai 2009 (auf arte). Inhalt + Kritik Trotz vieler vielversprechender Theorien ist die Frage immer noch ungeklärt, was eigentlich der Zweck von Stonehenge war. Dieser Film dokumentiert die Ergebnisse der neuesten Grabung (April 2008) - und die können sich sehen lassen: Die Archäologen konnten den Baubeginn des Monuments ziemlich genau auf 2300 v.Chr. datieren - und die ersten menschlichen Siedlungen sogar auf 7000 v.Chr (also gut und gern 3000 Jahre früher als gemeinhin angenommen). Dass die eher unscheinbaren Blausteine aus Wales antransportiert wurden (also über immerhin 250 Kilometer) war bekannt. Neu ist, dass sie der älteste Teil der Anlage sind. Vermutlich sprach man ihnen heilende Kräfte zu, so wie das in Wales z.T. bis heute der Fall ist. Faszinierend, wie Wissenschaftler anhand von Knochenfunden die Todesart und die Herkunft von ein paar in der Umgegend bestatten steinzeitlichen Toten bestimmen konnten. Auch wenn man der Theorie von Stonehenge als eine Art Lourdes der Vorzeit nicht in allen Punkten folgen mag - ein sehenswerter Film. Ein Highlight: Gegen Ende zeigt ein langer Computer-Zeitraffer den Aufbau und den langsamen Zerfall des Monumentes. Die Idee ist nicht neu, aber hier wirklich beeindruckend umgesetzt. |


