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Metropolis - die Macht der Städte 3
Karthago - die Stadt der Seefahrer
Metropolen der Antike:
Karthago - die Stadt der Seefahrer
| Originaltitel: | Metropolis 3 |
| Premiere im Jahr: | 2003 |
| Regie: | Dokumentation |
| Handlung spielt im Jahr: | 180 vor Christus |
| Stand: | 18.03.2010 |
| Crew: | Regie ... Hannes Schuler, Manfred Baur |
| Filmgesellschaft: | ZDF
Discovery arte |
| Land: | Deutschland |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Dokumentation, 42 Minuten
mit aufwändigen Computer-Rekonstruktionen und Schauspiel-Szenen Kritik:Ein interessanter Film, den man sich nicht entgehen lassen sollte.Inhalt und Kritik:Leider steht das alte Karthago etwas im Schatten von Rom oder Griechenland. Das Fernsehen erwähnt Karthago sehr selten (meistens nur im Zusammenhang mit den Punischen Kriegen). Deswegen wird die Stadt von der breiten Öffentlichkeit kaum wahrgenommen - zu Unrecht. Dieser Film bemüht sich, endlich der großen Bedeutung gerecht zu werden, die die Stadt in der Antike hatte. So lernen wir den berühmten Hafen kennen und die weitverzweigten Handelsbeziehungen. Außerdem widerlegt der Film die Legende, dass die Karthager kleine Kinder geopfert hätten. Besonders interessant sind die noch nahezu unbekannten Forschungsergebnisse. Die Karthager waren zum Beispiel demokratisch organisiert (zumindest ansatzweise) - und sie konnten sogar schon Stahl herstellen (das gelang in Europa erst im 19. Jahrhundert)! In den fiktiven Szenen verliert ein Kapitän namens Mago sein Schiff. Mago wird daraufhin als Sklave verkauft, um die Eigentümer zu entschädigen, deren Waren das Schiff transportierte (und die ja nun alle weg sind). Eigentlich eine interessante Grundidee - aber die Autoren sind nicht Cecil B DeMille, und das deutsche Fernsehen ist nicht die Paramount. Daher ist die Dramaturgie mangelhaft, und für spektakuläre Szenen fehlte das Geld. Schade (aber keine Katastrophe). |



