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Ödipus

Originaltitel:Ödipus
Premiere im Jahr:1963
Regie:Rudolf Noelte
Handlung spielt im Jahr:1250 vor Christus
Kultur:Griechen
Darsteller:Thomas Holtzmann ... König Ödipus

Friedrich Maurer ... Priester

Robert Müller ... Wahrsager Theresias

Marianne Hoppe ... Iokaste

Ernst Fritz Fürbringer ... Kreon, ihr Bruder

Sigfrit Steiner ... Bote

Erwin Faber ... Diener

Hans Baur ... noch ein Bote

Stand:19. Dezember 2009
Crew:Theaterstück ... Friedrich Hölderlin (1804) - nach Sophokles (429 vor Christus)

Bühnenbild ... Johannes Waltz

Inszenierung ... Rudolf Noelte

Filmgesellschaft:ZDF
Land:Deutschland
Bücher/CD/DVD bei Amazon
Bewertung:
Max. 5 Sterne
- hat Schwächen

 

Theaterstück, 96 Minuten
Aufzeichnung aus dem Residenztheater München (schwarz-weiß)


Kritik:

Die berühmteste griechische Tragödie in einer schönen, aber sehr anstrengenden Version. Schauspielkunst vom Feinsten. Das spartanische Bühnenbild ist glaubwürdig, aber sehr monoton. Es setzt keine Akzente und macht die Szenen austauschbar. Das gilt auch für die Kostüme, in denen die Schauspieler alle identisch aussehen. Man muss sich zu sehr konzentrieren, um der Handlung folgen zu können.




Fakten:


* Die antiken griechischen Theater hatten bereits aufwändige Bühnenbilder und mechanische Spezialeffekte (also nicht so monoton wie in diesem Film).

* Thomas Holtzmanns bekannteste Rollen sind der Kommissar Reinhard in Finale in Berlin (1965) und Rechtsanwalt Cornelius in Schtonk! (1992).





Inhalt

SPOILER Warnung!

Die Stadt Theben leidet an der Pest. König Ödipus, der die Stadt schon einmal von einem Fluch der Sphinx befreit hat, sendet seinen Schwager Kreon zum Orakel von Delphi. Er soll fragen, was die Ursache für die Pest ist.

Kreon kehrt zurück und berichtet: Die Pest sei die Strafe dafür, dass der Mord an König Laios, Ödipus' Vorgänger, noch nicht gesühnt sei. Der Wahrsager Theresias warnt jedoch davor, in dieser Sache tätig zu werden - denn Ödipus selbst sei der Mörder des Laios. Ödipus schenkt dem keinen Glauben - doch je mehr er nachforscht, desto furchtbarer bewahrheitet sich Theresias' Spruch: Ödipus wurde einst als kleines Kind von seinen Eltern ausgesetzt, da seinem Vater prophezeit war, sein eigener Sohn werde ihn töten. Mitleidige Diener gaben Ödipus bei König Polybos von Korinth ab, den der Junge fortan für seinen Vater hielt. Als junger Mann verließ Ödipus Korinth und bekam unterwegs Streit mit einem alten Mann. Im Zorn erschlug er ihn - nicht ahnend, dass dieser Laios war, der König von Theben und sein Vater! So erfüllte sich die Prophezeihung trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch noch. Und es kam sogar noch schlimmer: In Theben heiratete Ödipus, als vorgeblicher Prinz von Korinth, dann Iokaste - seine eigene Mutter (die er vorher ja unwissentlich sogar selbst noch zur Witwe gemacht hat).

Mit der grausamen Wahrheit konfrontiert, nimmt Iokaste sich das Leben. Ödipus sticht sich die Augen aus, die nicht in der Lage waren, die Dinge richtig zu sehen.

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