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Pharao /
Die dunkle Macht der Sphinx
| Originaltitel: | Faraon |
| Premiere im Jahr: | 1966 |
| Regie: | Jerzy Kawalerowicz |
| Handlung spielt im Jahr: | 1070 vor Christus |
| Kultur: | Ägypter |
| Darsteller: | Jerzy Zelnik ... Ramses XIII, der junge Pharao
Andrzej Girtler ... Ramses XII, sein Vater, der alte Pharao Wieslawa Mazurkiewicz ... Nikotris, Mutter, Frau des alten Pharao Emir Buczacki ... Tutmosis, Kommandant von Ramses XIII Ewa Krzyzewska ... Hebron, seine Frau Alfred Lodzinski ... Hiram, phönizischer Prinz Marian Nosek ... Rabsun, phönizischer Geldverleiher Barbara Brylska ... Kama, phönizische Astarte-Priesterin Krystyna Mikolajewska ... Sarah, die erste Frau von Ramses XIII Piotr Pawlowski ... Herhor, Hohepriester Leszek Herdegen ... Pentuer, Wahrsager Stanislaw Milski ... Mephres, Priester Kazimierz Opalinski ... Beroes, Wahrsager Mieczyslaw Voit ... Seth-Priester Leonard Andrzejewski ... Tehenna, libyscher Kommandant Józef Czerniawski ... Mentesufis, Amun-Priester Edward Raczkowski ... Dagon Wiktor Grotowicz ... Nitager, General Jerzy Blok ... Mann, der den Kanal grub Jaroslaw Skulski ... Sargon, assyrischer Botschafter Ryszard Ronczewski ... Eunan |
| Stand: | 27. Oktober 2009 |
| Crew: | Drehbuch ... Tadeusz Konwicki, Jerzy Kawalerowicz - nach dem Roman Der Pharao von Boleslaw Prus (1896)
Kamera (Cinematography) ... Jerzy Wójcik Filmschnitt (Film Editing) ... Wieslawa Otocka Art Direction ... Jerzy Skrzepinski Kostüme ... Maria Czekalska, Andrzej Majewski, Barbara Ptak, Lidia Rzeszewska Musik ... Adam Walacinski Innenaufnahmen ... Kadr Studios (Warschau) Außenaufnahmen ... Usbekistan: Bokhara in der Kisil-Kim-Wüste. Ägypten: Pyramiden in Gizeh, Amuntempel in Luxor. Polen: Kirsajty-See (Szenen mit Nil-Schiff). |
| Filmgesellschaft: | Kadr |
| Land: | Polen |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Monumentalfilm, 180 Minuten
deutsche DVD-Version: 145 Minuten (2005) deutsche Kino-Version: 133 Minuten (1966) Fotos Filmausschnitte Inhalt:Ein junger Pharao versucht, die übergroße Macht der Priester zu brechen.Kritik:Plus:Die Geschichte vom übergroßen Einfluss der Religion ist zeitlos (zum Beispiel: Die katholische Kirche in Polen). Der Look ist sensationell! Die Kulissen und Kostüme wirken so authentisch, als würde man durch ein Fenster direkt ins antike Ägypten hineinsehen. Eine Filmsequenz wurde mit subjektiver Kamera gemacht - und man hat wirklich das Gefühl, als sei man vor Ort und schaue den Schauspielern über die Schulter! Minus: Eine einfache Geschichte wird sehr kompliziert erzählt (das nennt man dann "Kunst"). Zum Beispiel: Es gibt drei Frauen, mit denen der Pharao liiert ist. Es gibt vier Großmächte, die miteinander und gegeneinander kämpfen (Ägypten, Assyrien, Phönizien und Israel). Es gibt diverse Hohepriester von verschiedenen Göttern aus verschiedenen Ländern. Es gibt sogar einen Doppelgänger (!) des Pharao - genau wie in den guten alte Herkules-Filmen aus Italien. Da verliert der Zuschauer schnell den Überblick (und das Interesse). Die berühmte Film-Weisheit "Show don't tell" wurde oftmals nicht beherzigt. Viele wichtige Informationen werden in den Dialogen nacherzählt (und nicht als Schauspiel-Szene gezeigt). Der Schluss ist ein bisschen rätselhaft und offen. Der Zuschauer erfährt nicht (oder nicht genau), wie die Geschichte enden wird. Aber vielleicht liegt das daran, dass die deutsche Version 40 Minuten (!) kürzer ist als das polnische Original. Fakten:* Die Priester in der 20. Dynastie hatten enormen Einfluss (genau wie im Film). Die Dynastie erlebte eine massive Wirtschaftskrise und endete in einem Bürgerkrieg. Damals regierte Ramses XI (bis 1076 vor Christus).Danach gibt es eine Lücke. Der nächste König regiert erst 1069 vor Christus (Smedes I gründete in diesem Jahr in Nordägypten die 21. Dynastie). Die (fiktiven) Könige Ramses XII und Ramses XIII (in diesem Film) könnten also in den Jahren zwischen 1076 und 1069 vor Christus regiert haben. |



