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Kampf der Zivilisationen
| Originaltitel: | Guns, Germs and Steel |
| Premiere im Jahr: | 2005 |
| Regie: | Dokumentation |
| Handlung spielt im Jahr: | verschiedene Epochen |
| Darsteller: | Prof. Jared Diamond |
| Stand: | 18.03.2010 |
| Crew: | Drehbuch ... nach dem gleichnamigen Fachbuch von Jared Diamond (1997) |
| Filmgesellschaft: | National Geographic Television
Lotus |
| Land: | USA + England + Deutschland |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
Fernsehserie, 3 Episoden à 45 Minuten
Kurzinhalt:Professor Diamond geht der Frage nach, wieso manche Länder in Reichtum und Überfluss leben und manche in bitterer Armut.Seine These: Regionen wie Europa hatten gute Böden. Das führte zu guten Ernten. Deshalb hatten die Bewohner wiederum genügend Zeit und Kraft, technische Hilfmittel (und Waffen) zu entwickeln. Außerdem fingen sie an, Tiere zu domestizieren. Durch die Haustiere gewöhnten sie sich an zahlreiche fremdartige Viren. Die Eingeborenen anderer Regionen waren entweder zu sehr mit Überleben auf kargen Böden beschäftigt (und konnten daher keine Hochkultur entwickeln) - oder sie hatten eine Hochkultur (wie die Inkas), fielen dann aber den Krankheitserregern und Waffen der fremden Eroberer zum Opfer. So konnte die europäische Kultur die Welt erobern. Kritik:Der Anfang ist wirklich beeindruckend. Doch dann wird die einfache (und nicht wirklich neue) Kernthese ziemlich oft wiederholt. Die Beispiele in den Episoden 2 und 3 dürften den meisten Zuschauern zudem noch aus dem Schulunterricht bekannt sein. Die Erklärungen sind also ein bisschen zu ausführlich, was ermüdend ist. Episode 1 ist jedoch uneingeschränkt empfehlenswert.Episodenliste:1, Erste AnsiedlungenOriginal: Out of EdenDiamond schlägt einen großen Bogen von der Eiszeit 12.500 v.Chr. bis ins 21. Jahrhundert und zeigt auf, warum sich gerade im alten Orient die ersten Hochkulturen bildeten und warum nicht in Papua-Neuguinea, obwohl es auch dort schon seit 10.000 Jahren Ackerbau und Viehzucht gibt - faszinierend. 2, Kollision der KulturenOriginal: ConquestDie Eroberung der Inkas durch Pizarro wirft eine interessante Frage auf: Wie konnten ein paar hundert Spanier 80.000 Inka-Soldaten besiegen? Geholfen haben überlegene europäische Waffen und tödliche Viren. Den Inkas war Viehzucht unbekannt, daher kannten ihre Körper auch nicht die damit verbundenen Krankheitserreger. 3, Von Sein und HabenOriginal: TropicsDie Kolonisierung Afrikas - naja, und ansonsten nicht viel Neues. Immerhin werden die Bantu kurz vorgestellt, die schon vor 5000 Jahren eine weithin vergessene Hochkultur in Zentral- und Südafrika bildeten und Handelsbeziehungen bis nach Indien pflegten. Die Serie endet mit einem hoffnungsvollen Ausblick, wie afrikanische Staaten ihrer momentanen Armut dauerhaft entkommen können. |



