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Tron

Originaltitel:Tron
Premiere im Jahr:1982
Regie:Steven Lisberger
Handlung spielt im Jahr:1982 nach Christus
Darsteller:Jeff Bridges ... Flynn, ein Programmierer

Bruce Boxleitner ... Programmierer von Tron

Cindy Morgan ... Forscherin bei ENCOM

David Warner ... Direktor von ENCOM

Stand:07.11.2009
Crew:Computeranimationen ... Magi Studio
Filmgesellschaft:Disney
Land:USA
Bücher/CD/DVD bei Amazon
Bewertung:
Max. 5 Sterne
- ok

 

Science Fiction Film, 88 Minuten


KEIN Antikenfilm. Tron ist ein Beispiel, wie das Strickmuster von Gladiatorenfilmen noch Jahrzehnte später Nachahmer fand.



Kritik

Minus: Das alte Strickmuster passt nicht zum hochmodernen Look. Schauspieler in seltsamen Kostümen tun so, als ob sie Computer-Programme wären. Das zaubert ein mitleidiges Lächeln auf die Gesichter der Zuschauer.

Plus: Vieler Szenen haben einen bestechend schönen Look. Die actionreichen Katz-und-Maus-Spiele und Wettrennen können auch heute noch fesseln.






Fakten

* 1982 war der Film ein teurer Flop.

* Die Szenen mit den Schauspielern wurden in Schwarz-weiß gefilmt. Dann wurde alles Bild für Bild von Hand eingefärbt. Diese handbemalten Bilder wurden dann nicht von VORNE (wie bei Zeichentrickfilmen), sondern von HINTEN beleuchtet und noch einmal abgefilmt. Daher leuchten die Farben und Laser im fertigen Film so kraftvoll und energetisch. Schließlich wurde das mit den Computer-Animationen kombiniert. Der Look ist also viel komplexer als die Story.







Inhalt:
SPOILER Warnung!


Der Programmierer Flynn ist von seinem Arbeitgeber ENCOM betrogen worden: Programme, die Flynn privat geschrieben hatte, hat ENCOM sich unbemerkt unter den Nagel gerissen und gewinnbringend für Videospiele genutzt - kein feiner Zug. Flynn versucht nun, diesen Datenklau zu beweisen. Dazu sucht er Verbündete, die ihn bei ENCOM an den Firmen-Computer lassen. Natürlich hat der ENCOM-Chef damit gerechnet und die sensiblen Daten durch ein Master Control Programm sichern lassen. Dieses Programm wehrt sich nun, indem es Flynn mittels eines Lasers "zerlegt" und in die digitale Welt des Computers "scant". Flynn findet sich also unversehens "auf der anderen Seite des Bildschirmes" wieder - als ein Programm unter anderen Programmen. Wie man schon bald feststellen muss, hat das Master Control Programm (MCP) offenbar zu viele "Quo-Vadis"-Filme gesehen: So werden alle Programme gezwungen, das MCP als alleinigen Gott zu verehren. Wer glaubt, dass es in der Welt da draußen Programmierer und User gibt, muss diesem Glauben abschwören. Wer das nicht tut, kommt als Spieleprogramm in die Arena, wo man zur Unterhaltung des MCP "spielend stirbt". Natürlich gibt es eine Untergrundbewegung, angeführt von dem Programm Tron, die Kaiser Nero... Pardon: die das MCP stürzen und wieder einen freien Datentransfer einrichten will - was nach einer langen, spannenden Verfolgungsjagd quer durch die verschiedenen Ebenen des Computers auch gelingt.

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