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Echnaton - Rebell auf dem Pharaonenthron
| Originaltitel: | Great Egyptians Akhenaten |
| Premiere im Jahr: | 1998 |
| Regie: | Dokumentation |
| Handlung spielt im Jahr: | 1334 vor Christus |
| Stand: | 18.03.2010 |
| Crew: | Regie ... Peter Spry Leverton |
| Filmgesellschaft: | Cafe Productions
The Learning Channel Discovery ZDF |
| Land: | USA + Deutschland |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Dokumentation, 43 Minuten
Kurzinhalt: Pharao Echnaton entwickelt die erste Religion mit nur einem Gott. Das hat weitreichende Folgen für Ägypten (und den Rest der Welt). Kritik: Kurzweilig und gut gemacht. Die These des Films ist interessant. Inhalt: Ein Ausflug in das Reich der Toten. Diesmal ist es Grab 55 in Amarna, der antiken Hauptstadt von Ägypten. Hier wurde im 20sten Jahrhundert eine Mumie gefunden, die Ähnlichkeit mit Echnaton hat. Der Film vertritt die These, dass Echnaton an einer Erkrankung des Bindegewebeaufbaus litt. Diese verursachte die ungewöhnliche Schädelform und den schlanken, feingliedrigen Körperbau. Das ist neu. Bisher hielt man die ungewöhnlichen Körperproportionen auf den Reliefs aus der Amarna-Zeit für eine künstlerische Übertreibung. Der Film behauptet, Echnatons sei wegen seines andersartigen Aussehens ausgegrenzt worden (sein Vater, Pharao Amenophis III, gab ihm keine Ämter, die seinem Rang als Königssohn entsprochen hätten. Echnaton war ursprünglich auch nicht als Thronfolger vorgesehen). Als Echnaton dann überraschend Pharao wurde, schuf er das alte System ab, das ihn so benachteiligt hatte - und zwang allen Ägyptern ein neues System auf, in dessen Mittelpunkt er alleine stand: Er änderte seinen Namen (vorher hieß er Amenophis IV), gründete eine neue Hauptstadt (Amarna) und schaffte alle alten Götter ab (!). Der einzige Hauptgott war nun Aton (ein vormals nahezu unbedeutender Nebengott) - und Echnaton war sein einziger (!) Hohepriester. Jegliche religiöse Verehrung konnte fortan nur über den Pharao erfolgen. Ein Facharzt erklärt, das sei die Überkompensation eines Minderwertigkeitskomplexes. Der Film endet mit Bildern einer Moschee. In Ägypten wird heutzutage nur ein einziger Gott verehrt (wie Echnaton es wollte). P.S.: Die Mumie ist am Ende doch nicht Echnaton. |



