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Gladiator
| Originaltitel: | Gladiator |
| Premiere im Jahr: | 2000 |
| Regie: | Ridley Scott |
| Handlung spielt im Jahr: | 192 nach Christus |
| Darsteller: | Russel Crowe ... Gladiator / General Maximus
Richard Harris ... Kaiser Marc Aurel Joaquin Phoenix ... Kaiser Commodus Connie Nielsen ... Lucilla, seine Schwester Oliver Reed ... Proximo, Leiter der Gladiatorenschule Derek Jacobi ... Senator Gracchus Djimon Hounsou ... Juba David Schofield ... Falco John Shrapnel ... Gaius Tomas Arana ... Quintus Ralf Möller ... Hagen, Gladiator Spencer Treat Clark ... Lucius David Hemmings ... Cassius Tommy Flanagan ... Cicero Giannina Facio ... Maximus' Frau Giorgio Cantarini ... Maximus' Sohn |
| Stand: | 09.01.2010 |
| Crew: | Drehbuch ... David Franzoni, John Logan, William Nicholson
Produzenten ... David Franzoni, Branko Lustig, Douglas Wick Kamera (Cinematography) ... John Mathieson Schnitt (Film Editing) ... Pietro Scalia Art Direction ... Arthur Max Computer-Animationen ...Mill Film (London) Kostüme ... Janty Yates Musik ... Lisa Gerrard, Hans Zimmer Außenaufnahmen ... Bourne Woods, England (erste Kampfszene) - Malta (Colosseum + Rom) - Tunesien (Gladiatorenschule in der Provinz) - Ouarzazate, Marokko - Alabama Hills, USA - Val d'Orcia, Italien Studios ... Atlas Corporation Studios, Marokko - Shepperton Studios, England |
| Filmgesellschaft: | Dreamworks
Universal Scott Free Productions |
| Land: | USA |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Monumentalfilm, 154 Minuten
deutsche Kinopremiere: 25. Mai 2000 Kurzinhalt: Unter Kaiser Commodus fällt Feldherr Maximus in Ungnade und muss als Gladiator arbeiten. Auf diese Weise bekommt er unerwartet Gelegenheit zur Rache... Kritik: Historischer Blödsinn, aber spannend. Der sensationell erfolgreiche Film weckte beim Publikum um die Jahrtausendwende großes Interesse an der klassischen Antike - und an weiteren Monumentalfilmen: Das ganze folgende Jahrzehnt kamen in kurzen Abständen zahlreiche bemerkenswerte Großproduktionen mit antikem Inhalt in die Kinos. Alleine dafür hat der Gladiator sich schon einen Ehrenplatz verdient. Entsprechend viel ist seither über den Film geschrieben worden. Unsere Meinung ist: Trotz des ganzen Aufwandes haben wir hier in erster Linie einen modernen, sehr durchdachten Actionfilm vor antikem Hintergrund. Alle Personen haben klare Motive, die Gewalt- und Action-Szenen werden sinnvoll eingesetzt, und das Ende ist ebenso nachdenklich wie interessant - allerdings hat das Ganze mit den historischen Fakten natürlich herzlich wenig zu tun. Das gilt auch für die Ausstattung: Die Bilder sind eindrucksvoll - allerdings sind sie keine exakte Rekonstruktion des antiken Rom (außer vielleicht das Kolosseum), sondern beruhen ausnahmslos auf Rom-Gemälden der Jahrhundertwende (z.B.: Commodus sitzt auf einem Thron aus der Zeit Napoleons). Das ist ausgesprochen ärgerlich, denn die technischen Möglichkeiten, am Computer praktisch jede Kulisse erzeugen zu können, und auch das Wissen über die Antike waren noch nie so groß wie jetzt: Es ist nicht nachvollziehbar, dass man bei solchen Filmen nicht darauf zurückgreift. Damit wurde die Chance, einem großen Publikum ein auch nur halbwegs realistisches Bild vom alten Rom zu zeigen, wieder mal vertan. Was bleibt, sind fast drei Stunden spannende Unterhaltung - nicht mehr, aber auch nicht weniger. Fakten: * Die Computer-Animationen vom alten Rom wurden später für Sphinx: Spartacus - Gladiator gegen Rom (ZDF 2002) und Colosseum - Arena des Todes (BBC 2003) noch einmal verwendet. In dem Sphinx-Film sind Mitarbeiter von Mill-Film bei der Arbeit an Gladiator zu sehen. |



