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Toll trieben es die alten Römer
| Originaltitel: | funny Thing Happened on the Way to the Forum, A |
| Premiere im Jahr: | 1966 |
| Regie: | Richard Lester |
| Handlung spielt im Jahr: | 180 nach Christus |
| Darsteller: | Zero Mostel ... Pseudolus, Sklave
Jack Gilford ... Hysterium, Sklave Michael Crawford ... der junge Held Michael Hordern ... Senex, sein Vater Annette Andre ... Philia Phil Silvers ... Lycus, Chef des Bordells Leon Greene ... General Miles Gloriosus Buster Keaton ... Erronius, Vater Pamela Brown ... Priesterin Peter Butterworth ... Wachposten Jon Pertwee ... Crassus Lucienne Bridou ... Panacea Helen Funai ... Tintinabula Inga Nielsen ... Gymnasia Janet Webb ... Fertilla Myrna White ... Vibrata |
| Stand: | 21.12.2009 |
| Crew: | Drehbuch ... Melvin Frank, Michael Pertwee - nach dem Musical von Stephen Sondheim, Burt Shevelove und Larry Gelbart (1962)
Produzent ... Melvin Frank Kamera (Cinematography)... Nicolas Roeg Schnitt (Film Editing)... John Victor-Smith Art Direction + Kostüme ... Tony Walton Musik ... Stephen Sondheim, Ken Thorne Studio ... Samuel Bronston Studios, Spanien Außenaufnahmen ... Spanien |
| Filmgesellschaft: | Melvin Frank
Quadrangle Films United Artists |
| Land: | USA + Schweiz |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Komödie, 99 Minuten
Kurzinhalt: Neben dem Haus von Senator Senex steht ein anderes ehrenwertes Haus: das örtliche Bordell. Wie der Zufall so will, hat sich sein Sohn in eine der dort tätigen Damen verliebt - doch ausgerechnet die ist schon einem siegreichen General versprochen. Die Sklaven des jungen Herrn bemühen sich nun redlich, die beiden doch noch irgendwie miteinander zu verkuppeln. Allerdings drehen sie dabei so ein großes Rad, dass jede nur erdenkliche Paarung zu Stande kommt (und wohl auch vollzogen wird) - nur nicht die gewünschte. Zum Glück sind die beiden noch nicht mit ihrem Latein am Ende... Kritik: Rasantes Musical mit viel Slapstick-Humor, gepflegtem Blödsinn und niveaufreiem Nonsense. Der Film nimmt viele Monumentalfilm-Standard-Szenen auf die Schippe (z.B. das chaotische Wagenrennen, die etwas außer Kontrolle geratene Orgie und der siegreiche General, der selbst sein größter Fan ist usw) und hat auch ein Auge für liebenswerte Details (z.B. für römische Handwerker und Marktfrauen bei der Arbeit). Die deutsche Synchronfassung schafft es, erstaunlich viel des Pointen-Dauerfeuers und der Wort-Akrobatik gut (und witzig) zu übersetzen. Fakten: * Musical und Film waren damals sehr populär. Mit Schirm, Charme und Melone (1967), Episode 117 und Die verrückten Holidays (1972), Episode 10 machen Anspielungen auf den Titel. * Einzelne Fragmente der Kulissen von Der Untergang des Römischen Reiches (1964) wurden für diesen Film wiederverwendet. * Menschenopfer waren im alten Rom schon seit der frühen Frühzeit nicht mehr üblich. * Pseudolus, Miles Gloriosus und andere Figuren in dem Stück sind eine Erfindung des römischen Autors Plautus (251–183 vor Christus). |


