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Corpus Dei - Der blutige Weg Gottes/
Das Ende der Götter
| Originaltitel: | inchiesta, L' |
| Premiere im Jahr: | 2006 |
| Regie: | Giulio Base |
| Handlung spielt im Jahr: | 37 nach Christus |
| Darsteller: | Daniele Liotti ... Titus Valerius Taurus, Kommandant der 7. Legion
Dolph Lundgren ... Briksus, sein Kriegsgefangener (vom Rhein) und Sklave Monica Cruz ... Tabitha, Titus' Geliebte F. Murray Abraham ... Nathan, ihr Vater Hristo Shopov ... Pontius Pilatus Christo Jivkov ... Stefanus, ein junger Christ Ornella Muti ... Maria Magdalena Max von Sydow ... Kaiser Tiberius Enrico Lo Verso ... Simon Petrus Fabrizio Bucci ... Jesus Christus Maria Pia Calzone ... Maria, seine Mutter Vincenzo Bocciarelli ... Kaiser Caligula Cedric Brelet von Sydow ... Der Spion des Kaisers in Jerusalem Fernando Guillèn Cuervo ... Saulus von Tarsus Francesca De Sapio ... Rebecca Miriam Candurro ... Rachel Gaetano Aronica ... Hohepriester Alessandro Bertolucci ... Zenturio Longinus, der Jesu Kreuzigung leitet Giuliano Gemma Ben Kingsley Lazarus ... Giulio Base (der Regisseur dieses Filmes) |
| Stand: | 27.10.2009 |
| Crew: | Drehbuch ... Andrea Portporati und Valerio Massimo Menfredi
Produzent ... Fulvio Lucisano Kamera (Cinematography) ... Giovanni Galasso Musik ... Andrea Morricone Art Director ... Carmelo Agate Kostüme ... Carlo Poggioli Außenaufnahmen ... Tunesien - Bulgarien |
| Filmgesellschaft: | Italian International Film
RAI Fiction |
| Land: | Italien + Spanien + Ungarn + Bulgarien + USA |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Bibelfilm, 190 Minuten
deutsche TV-Premiere: 15. April 2009 (Tele5, 105 Minuten) ansehen: amerikanische DVD The Final Inquiry (112 Minuten) italienische DVD L'inchiesta (190 Minuten) deutsche DVD Das Ende der Götter (105 Minuten) Kurzinhalt: Kaiser Tiberius schickt Titus nach Jerusalem. Er soll herausfinden, ob Jesus wirklich auferstanden ist und ob das die Ursache ist für verschiedene Erdbeben und Naturkatastrophen. Titus macht sich auf die Suche - und findet durch die schöne Christin Tabitha sein persönliches Glück und seinen Weg zum Glauben. Siehe "Die Untersuchung" von Damiano Damiani (1986). Kritik: An und für sich eine reizvolle, ja brisante Grundidee: Jesus - Erlöser oder Scharlatan? Der Film versucht auch, daraus was zu machen. Er bietet Erklärungen an, durch welche Tricks die leichtgläubigen Massen möglicherweise getäuscht wurden und gestattet einen Einblick in das streng geregelte Leben der Juden der damaligen Zeit. Allerdings scheitert dieses Unterfangen an drei Faktoren: 1, Die Motivation der handelnden Personen kann man nur verstehen, wenn man die damalige politische Gesamtsituation einigermaßen kennt - genau das kommt im Film aber zu kurz. 2, Der Film übertreibt maßlos! Ein paar Kostproben: Am Ende ist Kaiser Tiberius so hingerissen von Titus' Bericht, dass er drauf und dran ist, das Christentum zur Staatsreligion zu erheben - und Titus, der sein ganzes Leben Rom gewidmet hat, macht eine völlige Kehrtwende und widmet nun sein ganzes Leben Gott. Unglaubwürdige Überzeichnungen wie diese hat der Film einige (das gilt auch für die Musik, die oft mehr stört als unterhält - der Name Morricone alleine reicht eben nicht). 3, Der Film hat Angst vor seiner eigenen Courage. Statt die Grundidee weiterzuverfolgen (was einen Film mit Sprengkraft ergeben hätte!), strickte man eine Liebesgeschichte, in deren Verlauf der gute Römer ein guter Christ wird. Schade - eine vertane Chance. Was bleibt, sind wirklich schöne Bilder, die nicht uninteressante Untersuchung des Titus - und natürlich Dolph Lundgren in einem Bibelfilm! Zusammen mit dem Wiedersehen mit vielen anderen Stars von einst (siehe Besetzungsliste) reicht das vollkommen für einen kurzweiligen Abend. Die Action-Szenen mit Lundgren erinnern übrigens an den bekannten Bier-Werbespot mit Boris Becker (2009): "Ich nehme den Gegner ins Visier - und haue einfach drauf"... Fakten: * Giulio Base inszenierte auch die Dokufiction "Pompeji - der Untergang" (2007). |



