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Salomon und die Königin von Saba
| Originaltitel: | Solomon and Sheba |
| Premiere im Jahr: | 1959 |
| Regie: | King Vidor |
| Handlung spielt im Jahr: | 965 v.Chr |
| Darsteller: | Yul Brynner ... König Salomon
Gina Lollobrigida ... Königin von Saba George Sanders ... Adonia, Salomons Bruder Marisa Pavan ... Abishag, die Salomon liebt David Farrar ... Pharao John Crawford ... Joab, Heerführer und Neffe König Davids Harry Andrews ... Baltor José Nieto ... Ahab Maruchi Fresno ... Bathseba, Salomons Mutter Finlay Currie ... David, Salomons Vater William Devlin ... Nathan, der Prophet Jack Gwillim ... Josiah Jean Anderson ... Takyan Laurence Naismith ... Hezrai Julio Peña ... Zadok, Priester Claude Dantes ... Mutter vor Gericht Félix de Pomés ... Ägyptischer General |
| Stand: | 02.12.2009 |
| Crew: | Produktion ... Ted Richmond, Tyrone Power
Drehbuch ... Anthony Veiller, Paul Dudley, George Bruce Musik ... Mario Nascimbene, Malcolm Arnold Kamera ... Freddie Young, John von Kotze Schnitt ... Otto Ludwig Art Direction ... Richard Day, Luis Pérez Espinosa, Alfred Sweeney Kostüme ... Ralph Jester |
| Filmgesellschaft: | United Artists |
| Land: | USA |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| 139 Minuten, Farbe
Kurzinhalt: König Salomon ist der Sohn von König David und Bathseba (auch über die beiden gibt es einen Film). Er wird der dritte König von Israel (nach Saul und David), weil sein älterer Bruder Adonia bei der Thronfolge übergangen wird - was bei diesem verständlicherweise nicht auf Gegenliebe stößt. Da trifft es sich gut, dass die freizügige Königin von Saba auf Staatsbesuch kommt. Salomon lässt sich mit ihr ein - und sein Ansehen bei seinem gottesfürchtigen Volk sinkt. Kritik: Der Film besticht durch seine spektakulär gefilmten Action- und Schlachtenszenen - doch bis die zu sehen sind, muss man immerhin 90 Minuten durchhalten. Diese sind angefüllt mit pathetischen Statements zum rechten Glauben, vorgetragen in wenig reizvollen Kulissen (die auf den ersten Blick alle gleich aussehen, da alle im selben Ockerton gehalten sind). Besonders seltsam wirkt das Gebirge, in dem die Besucher aus Saba ihre "Orgie" abhalten: Eine kahle, graue Kulisse in geometrischen Formen aus Holz und Gips. Immerhin - die Lollo tanzt in einem halbdurchsichtigen Kleid, was auch heute noch ein schöner Anblick ist. Auf der Plusseite kann der Film die klare Charakterisierung der Protagonisten verbuchen. Die Motive für ihr Handeln sind deutlich herausgearbeitet, man kann ihr Tun jederzeit nachvollziehen - und sogar verstehen. So ist die Palastintrige, mit der die Ägypter sich Salomons Königreich einverleiben wollen, streckenweise sogar recht spannend. Fakten: Saba ist der Name des Landes, aus dem die Königin kommt. Im amerikanischen Original ist es fälschlicherweise ihr Eigenname. In der deutschen Synchronfassung hat sie keinen Namen. Der ursprüngliche Hauptdarsteller Tyrone Power, dessen eigene Produktionsfirma CIDA den Film mitproduzierte, starb 1958 während der Dreharbeiten in Spanien - gerade 44 Jahre alt. |



