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Caesar und Cleopatra
| Originaltitel: | Caesar and Cleopatra |
| Premiere im Jahr: | 1945 |
| Regie: | Gabriel Pascal |
| Handlung spielt im Jahr: | 47 vor Christus |
| Darsteller: | Claude Rains ... Julius Caesar
Vivien Leigh ... Cleopatra Stewart Granger ... Apollodorus, ihr Berater Flora Robson ... Ftatateta, ihre Dienerin Francis L. Sullivan ... Pothinus, Eunuch und Haushofmeister Basil Sydney ... Rufius Cecil Parker ... Britannus Raymond Lovell ... Lucius Septimus Anthony Eustrel ... Achillas Ernest Thesiger ... Theodotus Anthony Harvey ... Ptolemaios, Cleopatras Bruder Leo Genn ... Bel Affris Roger Moore ... Legionär, einen Speer haltend Jean Simmons ... Sklavin, eine Harfe haltend |
| Stand: | 24.12.2009 |
| Crew: | Drehbuch ... George Bernard Shaw, nach seinem eigenen Bühnenstück (1898)
Produzenten ... Gabriel Pascal, J. Arthur Rank Musik ... Georges Auric Kamera (Cinematography)... Jack Cardiff, Jack Hildyard, Robert Krasker, Freddie Young Schnitt (Film-Editing) ... Frederick Wilson und Joan Warwick Art Direction ... John Bryan, William Hutchinson Kostüme ... Oliver Messel, Eleanor Abbey |
| Filmgesellschaft: | Gabriel Pascal
Rank Organisation |
| Land: | England |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Monumentalfilm, 135 Minuten
Erster Monumentalfilm in Farbe Kurzinhalt: Caesar landet in Ägypten, trifft auf Cleopatra - und macht aus ihr eine Königin. Der Film endet mit seiner Abreise. Kritik: Der Film gilt heute als Klassiker des Monumentalfilms, da er bereits alle Zutaten enthält, aus denen später große Erfolge gestrickt wurden: Superstars, luxuriöse Kulissen, Massenszenen - und natürlich alles in Technicolor. Interessanterweise wurde der Film dennoch von Beginn an abgelehnt. Während des Drehs kritisierte man das hohe Produktionsbudget (1,25 Millionen Pfund - mehr als fünf Mal so teuer wie ursprünglich geplant), während überall im Land kriegsbedingte Engpässe hingenommen werden mussten. Als der Film endlich in die Kinos kam, reagierte Publikum und Kritk enttäuscht - und das nicht zu Unrecht: Herausgekommen ist nämlich ein dialoglastiges, handlungsarmes Kammerspiel, das mit pompösen Kulissen und zahlreichen Statisten künstlich zum Spektakel aufgemotzt wurde. Die Dialoge drehen sich endlos im Kreis. Meist geht es dabei um wenig aufregende Themen, die den ganzen Aufwand nicht im Mindesten rechtfertigen. Es gibt zwar ein paar wirklich pointierte Dialoge, aber die werden konsequent zerredet. Wenn man lachen muss, dann höchstens über manche Kostüme, in denen die Schauspieler unglaublich albern aussehen. Das alles wirkt hoffnungslos antiquiert und unglaubwürdig - eine Auffassung von Geschichte (und Unterhaltung) aus dem 19. Jahrhundert. Fans von Shaw (1856 - 1950) werden allerdings auf ihre Kosten kommen - immerhin sein bekanntestes Stück und von ihm selbst für den Film adaptiert. Fakten: * Gabriel Pascal produzierte noch ein weiteres Shaw-Stück: Androkles und der Löwe (1952) - das auch keinen kommerzieller Erfolg hatte. * Leo Genn spielte Petronius in Quo Vadis (1951). * Roger Moore wurde James Bond (und damit unsterblich). * Jean Simmons blieb dem Genre treu und spielte noch in vielen anderen Monumentalfilmen - u.a. auch in Androkles und der Löwe. |


