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Cäsar und Cleopatra
| Originaltitel: | Caesar and Cleopatra |
| Premiere im Jahr: | 1976 |
| Regie: | James Cellan Jones |
| Handlung spielt im Jahr: | 47 vor Christus |
| Darsteller: | Alec Guiness .... Caesar
Geneviève Bujold ... Cleopatra Margaret Courtenay ... Ftatateta, ihre Dienerin Clive Francis ... Apollodorus, Berater Ian Cuthbertson ... Rufius Michael Bryant ... Britannus, Caesars Sklave David Steuart ... Theodotus Noel Willman ... Pothinus, Eunuch und Haushofmeister Jolyon Bates ... König Ptolemaios, Cleopatras Bruder Gareth Thomas ... General Achillas Ludmilla Nova ... Charmian, Dienerin Kristin Hatfield ... Iras, Dienerin |
| Stand: | 24.12.2009 |
| Crew: | Drehbuch ... Audrey Maas, nach dem Stück von George Bernard Shaw (1898)
Musik ... Michael J. Lewis |
| Filmgesellschaft: | Hallmark |
| Land: | USA + England |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Fernsehspiel, 74 Minuten
Erstsendung: 1. Februar 1976 (in der Serie Hallmark Hall of Fame, NBC) Kurzinhalt: Caesar landet in Ägypten, trifft auf Cleopatra - und trimmt diese auf Königin. Der Film endet mit seiner Abreise. Kritik: Die Ausstattung ist sehr gelungen: Sie ist modern und elegant und wirkt gleichzeitig authentisch und glaubwürdig. Allerdings leidet die ganze Inszenierung unter der Künstlichkeit eines Fernsehstudios. Das Theaterstück selbst ist zwar handwerklich einwandfrei gespielt – aber rasend uninteressant. Einerseits weil die Handlung sich zu weit von den realen (und sattsam bekannten) historischen Ereignissen entfernt und andererseits weil die Figuren kaum glaubwürdig sind: Man merkt nicht, dass man es mit einer Gottkönigin und einem Diktator zu tun hat - denn Cäsar und Cleopatra treten auf und werden von ihren Leuten angeredet wie gute Kumpels. Besonders Cleopatra als unmündige Kindfrau ist völlig unglaubwürdig und trägt das Stück nicht. Die Handlung ist nicht mehr als Getändel am ägyptischen Hof, die Sprache ist gedrechselt, die Witzchen sind altbacken und die Problemchen sind melodramatisch – all das lässt den modernen Zuschauer kalt. Das war sogar schon 1945 bei der Verfilmung mit Vivien Leigh der Fall – der Stoff hat sich einfach überlebt. Noch dazu nimmt die ästhetisch, aber sehr sterile Studio-Ausstattung dem Stück viel von seinem Reiz. Man behielt die (kostendämpfenden) Ausdrucksformen des Theaters bei (besonders intensiv den Mauerschau – so sparte man sich Massenszenen, Außenaufnahmen und Schlachtenszenen), was den Zuschauer auch noch um optisch reizvolle Momente bringt. Wenn schon Shaw, dann muss man ihn so behandlen wie in Androkles und der Löwe: mit einem Augenzwinkern und gleichzeitig mit einem großen Etat, damit man alles im Bild zeigen kann, was Shaw nur in Worten beschreibt. Fakten: * Ian Cuthbertson spielte 1984 den Schmied in Die letzten Tage von Pompeji. |



