Translator
Cleopatra
Caligula
Hercules
Jason und die Argonauten
Spartacus
Ben Hur
Die zehn Gebote
Quo Vadis
Troja
Gladiator
ROM
The Fall of the Roman Empire
Kampf um Rom
Asterix und Kleopatra
Intolerance
Das Leben des Brian
Die letzten Tage von Pompeji
Karthago in Flammen
Bibliothek der Sachgeschichten
Das alte Rom
Maciste Sohn des Herkules
Barabbas
The Arena
Die letzte Legion
Imperium
Lysistrata
Die Rache des Herkules
Attila der Hunne
Held der Gladiatoren
Augustus
Troja Mythos oder Realität
Dia alten Ägypter
Pompeji der letzte Tag
Colosseum Arena des Todes
Die Pyramide

Ansicht wählen:
Name - Cover Übersicht

Wege zu Kraft und Schönheit

Originaltitel:Wege zu Kraft und Schönheit
Premiere im Jahr:1925
Regie:Dokumentation
Handlung spielt im Jahr:antikes Rom
Darsteller:Leni Riefenstahl ... Turnerin

Charles William Paddock ... Sprinter

Loren Murchison ... Sprinter

Arthur Porrit ... Sprinter

Henry Carr ... Sprinter

Stand:20.03.2010
Crew:Regie ... Wilhelm Prager

Kamera (Cinematography) ... Friedrich Weinmann, Eugen Hrich, Friedrich Paulmann, Max Brinck, Kurt Neubert, Erich Stöcker

Zeitlupe ... Jakob Schatzow

Musik ... Giuseppe Becce

Filmgesellschaft:Universum Film AG (UFA)
Land:Deutschland
Bücher/CD/DVD bei Amazon
Besonderheiten: - Film von besonderem Interesse

 

Dokumentation, 110 min
mit Schauspiel-Szenen
Stummfilm, schwarz-weiß


Die Ästhetik dieses berühmten Filmes hat viele Künstler geprägt (besonders Fotografen).


Kurzinhalt:
Der Film wollte den damaligen Zuschauer zum Sport und zu einem neuen, unverkrampften Körpergefühl ermutigen. Dazu wurden jeweils Szenen aus der klassischen Antike (in denen die Menschen alle schlank, schön und topfit sind) modernen Szenen gegenübergestellt (in denen fast nur ungünstige Lebensbedingungen gezeigt werden) - kurzum: genügend Vorwände für kleidsame Nacktheit.


Kritik:
Dazu der Illustrierte Filmkurier Nr.159:
"Mens sana in sano corpore" ist das Leitmotiv dieses Films, das durch eine Fülle von Beispielen lebendig gemacht wird. [...] Die Zucht, die im Altertum geübt wurde, und der Sport unserer Tage in allen seinen Differenziertheiten werden einander gegenübergestellt. Ein römisches Bad wird mit historischer Treue rekonstruiert: anmutige Sklavinnen ergötzen sich am Ballspiel, bis die stolze Domina erscheint und die Fahrt zu den Thermen angetreten wird. Wir sind Zeugen jener Prozedur, in der wunderbare Frauenkörper vor dem Bade geölt und gesalbt werden. Wir sehen, wie holde Weiblichkeit im Terpidarium, zu deutsch Warmbad, Rückengüsse empfängt und erkennen, daß schon im alten Rom des Pfarrers Kneipp Wasserkuren gang und gäbe waren. Und weiter geht der Gang ins Frigidarium (Kaltbad), dessen klassischer Wiederaufbau uns in Entzücken versetzt. Auf eine versunkene Welt wird der Kontrast der Gegenwart gesetzt - eine Planschwiese im Norden Berlins taucht zunächst auf, die nach dem Stift des Meisters Zille schreit. [...] Auf der Leinwand sehen wir, wie in der Kindersandburg einer Düne unsere Kleinsten im Urzustand ihren Puppenkindern die Schönheit des moderenen Nacktbades offenbaren. Wenn nach diesem unschuldigen Idyll plötzlich hunderte von nackten Menschen beiderlei Geschlechts erscheinen, die in paradiesischer Ungebundenheit in Licht, Luft, Sonne, Wasser baden, sind wir über den Berg der Prüderien hinweg und empfinden das Schauspiel als etwas durchaus Natürliches und Selbstverständliches. [...] Dieser Film will zeigen, welche Kräfte am Werke sind, um eine Wiedergeburt des Körpers aus dem Geiste der Antike zu ermöglichen. [...] Er zeigt den Spießer in allen seinen Schattierungen, beim Betrachten antiker Kunstwerke, deren reine Nacktkultur ja auch nicht hinwegzuleugnen ist, - und er führt den armen und geschundenen Menschen vor, der im modernen Maschinen- und Bureau-Betrieb jämmerlich verkümmert, weil er weniger aus Trägheit als infolge seiner ungünstigen Lebensbedingungen keine freie Stunde für körperliche Ertüchtigung aufzubringen vermag."

myTreasures Plugin (v2.2.5) by Marcus Jäntsch