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Intoleranz
| Originaltitel: | Intolerance |
| Premiere im Jahr: | 1916 |
| Regie: | David Wark Griffith |
| Handlung spielt im Jahr: | verschiedene Epochen |
| Kultur: | Babylon, Römer |
| Darsteller: | Lillian Gish ... Mutter mit Kind in der Wiege
Mae Marsh ... die Freundin des zum Tode Verurteilten Robert Herron ... der zum Tode Verurteilte Howard Gaye ... Jesus Christus Lillian Langdon ... Maria, seine Mutter Olga Grey ... Maria Magdalena Erich von Ritzau ... Priester Bessie Love ... Braut von Kanaan Constance Talmadge ... Mädchen vom Lande in Babylon Elmer Clifton ... Sänger in Babylon Seena Owen ... Attarea, verliebte Prinzessin Alfred Paget ... Prinz Belsazar von Babylon Carl Stockdale ... König Nebukadnezar II, sein Vater George Siegmann ... Kyros I, König der Perser Tully Marshall ... Priester des Bel Douglas Fairbanks ... Statist |
| Stand: | 25.01.2010 |
| Crew: | Drehbuch + Produktion ... David Wark Griffith
Kamera ... G.W. Bitzer Schnitt ... David Wark Griffith, Rose und James Smith Art Direction + Kostüme ... David Wark Griffith Außenaufnahmen + Studio ... Hollywood |
| Filmgesellschaft: | Wark Productions Company |
| Land: | USA |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Monumentalfilm, 220 Minuten
Stummfilm, schwarz-weiß Die Stadtmauern und der Tempel von Babylon gehören bis heute zu den beeindruckendsten und bekanntesten Filmkulissen überhaupt. Inhalt: Der Film erzählt parallel vier Geschichten, in denen menschliche Intoleranz zu einer Tragödie führt: * Im Jahre 1916 soll ein Mann gehängt werden - für ein Verbrechen, das er nicht begangen hat. * Paris 1572: Katharina von Medici hält Protestantismus für Gotteslästerung. In der Bartholomäusnacht dürfen daher die Katholiken ganz legal ihre protestantischen Nachbarn ermorden. * Die Hochzeit zu Kanaan und die Kreuzigung von Jesus Christus im Jahre 30 nach Christus. * Die Eroberung Babylons durch die Assyrer im Jahre 539 vor Christus (die mit Abstand bekannteste Episode): Belsazar, der neue Fürst von Babylon, lernt ein nettes Mädchen kennen, das die Göttin Ishtar verehrt. Der dankbare Fürst wendet sich von Gott Bel ab und verehrt ebenfalls die Göttin Ishtar. Die empörten Bel-Priester unterstützen daraufhin die Assyrer bei der Eroberung Babylons. Kritik: Der monumentale Look und Griffith handwerkliches Geschick, mit dem er zwischen den einzelnen Episoden hin- und herwechselt, machen den Film auch heute noch für den modernen Zuschauer interessant. Fakten: * Belsazar kommt auch in der Bibel vor. Er ist der Babylonische Fürst, dem die Schrift "Mene Mene Tekel..." an der Wand erscheint. Der Prophet Daniel deutet sie als den Anfang vom Ende von Belsazars Herrschaft. * Griffith drehte ohne Drehbuch. Alle Szenen und Einstellungen hatte er im Kopf. * Nach diesem Film war seine Produktionsgesellschaft bankrott - denn sein flammender Toleranz- und Friedensappell war im Ersten Weltkrieg nicht gefragt. * Der Vorplatz des Kodak-Theater in Hollywood (erbaut 2001) imitiert das Aussehen der Babylon-Kulisse in diesem Film. |



