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Von der Krippe zum Kreuz
| Originaltitel: | From the Manger to the Cross / Jesus of Nazareth |
| Premiere im Jahr: | 1912 |
| Regie: | Sidney Olcott |
| Handlung spielt im Jahr: | 30 nach Christus |
| Darsteller: | Robert Henderson-Bland ... Jesus Christus
Percy Dyer ... Jesus als Kind Gene Gauntier ... Maria, seine Mutter Alice Hollister ... Maria Magdalena Montague Sidney ... Josef, sein Vater Sidney Olcott ... der Blinde Samuel Morgan ... Pontius Pilatus James D. Ainsley ... Johannes der Täufer Robert G. Vignola ... Judas George Kellog ... König Herodes J.P. McGowan ... Andreas Helen Lindroth ... Martha Sidney Baber ... Lazarus Jack J. Clark ... Johannes |
| Stand: | 03.03.2010 |
| Crew: | Drehbuch ... Gene Gauntier
Produzent ... Frank J. Marion Kamera (Cinematography)... George K. Hollister Art Direction ... Henry Allen Farnham Außenaufnahmen ... Israel und Ägypten |
| Filmgesellschaft: | Vitagraph
Kalem |
| Land: | USA |
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| Bewertung: Max. 5 Sterne | |
| Bibelfilm, 70 Minuten
Stummfilm, schwarzweiß Der erste Bibelfilm, der an Originalschauplätzen gedreht wurde. Kurzinhalt: Das Leben Jesu, wie in den Evangelien beschrieben. ansehen: * DVD zusammen mit Leben und Leiden Jesu Christi (1905). * Auf youtube ist eine andere Version des Filmes (siehe unten Jesus of Nazareth) Jesus of Nazareth Nachdem Vitagraph die kleine Firma Kalem geschluckt hatte, wurde 1916 eine andere Version erstellt und unter dem Titel Jesus of Nazareth in die Kinos gebracht. Während der Film 1912 mit dem Tod Jesu am Kreuz endet, begegnet Jesus in dieser Version danach seinen Jüngern und fährt dann zum Himmel auf. Diese Version ist online: www.youtube.com Kritik: Der Film erzählt die bekannten Stationen im Leben Jesu und bringt die dazugehörigen Zitate aus den Evangelien in den Zwischentiteln, so dass man der Handlung leicht folgen kann. Allerdings wird auch hier die Botschaft Jesu nicht klar herausgearbeitet, so dass der Film insgesamt zu annekdotenhaft bleibt - ein Grundübel, an dem auch viele spätere Jesus-Filme leiden. Es stellt sich auch die Frage, warum der Film aufwändig im Heiligen Land gedreht wurde, denn die Originalschauplätze kommen nur selten ins Bild. Allzuoft sieht man nur Felsen, Ufer, Berge und Straßenecken, die man auch zu Hause in Kalifornien hätte drehen können. Da man auch auf aufwändigen Kulissenbau verzichtete (was in der Fremde wohl auch gar nicht zu bewerkstelligen war - im Orient gab es damals sicher noch keine Film-Infrastruktur), ist der Look des Filmes zwar streckenweise sehr authentisch - aber wenig reizvoll. Man muss Respekt haben vor dem Mut der Pioniere, ein schwieriges Thema unter schwierigen Bedingungen zu verfilmen - das Ergebnis überzeugt dennoch nicht so recht. Fakten: * Auch in diesem Jesus-Film fehlt die Bergpredigt. * Interessanterweise ist die Flucht nach Ägypten fast ganz genauso inszeniert wie in Leben und Leiden Jesu Christi (1905) - nur diesmal sind die Pyramiden im Hintergrund kein Gemälde, sonderne echt. * Der Regisseur und die Drehbuchautorin spielen kleine Nebenrollen. |


