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Quo Vadis

Originaltitel:Quo Vadis
Premiere im Jahr:2001
Regie:Jerzy Kawalerowicz
Handlung spielt im Jahr:68 nach Christus
Kultur:Römer
Darsteller: Pawel Delag ... Zenturio Marcus Vinicius

Magdalena Mielcarz ... Lygia, eine Geisel aus Lygien, Adoptivtochter des Aulus

Boguslaw Linda ... Titus Petronius, Berater des Nero und Schriftsteller

Michal Bajor ... Kaiser Nero

Agnieszka Wagner ... Poppaea, seine Frau

Jerzy Trela ... Chilo, griechischer Spion, der Marcus zu den Christen führt

Franciszek Pieczka ... Apostel Petrus

Krzysztof Majchrzak ... Tigellinus, Kommandant der Prätorianer

Rafal Kubacki ... Ursus, Lygias Diener

Malgorzata Pieczynska ... Acte, Sklavin des Nero

Marta Piechowiak ... Eunice, Sklavin des Petronius

Danuta Stenka ... Pomponia, die Frau, bei der Lygia lebt

Piotr Garlicki ... Aulus Plautius, ihr Mann

Stand:1. September 2013
Crew:Drehbuch ... Jerzy Kawalerowicz - nach dem Roman von Henryk Sienkiewicz (1895)

Produzent ... Miroslaw Slowinski

Kamera (Cinematography) ... Andrzej Jaroszewicz

Filmschnitt (Film Editing) ... Cezary Grzesiuk

Art Direction ... Janusz Sosnowski

Kostüme ... Magdalena Biernawska-Teslawska, Pawel Grabarczyk

Musik ... Jan A.P. Kaczmarek

Außenaufnahmen ... Filmstudio Kadr (Polen) - Pont du Gard (Frankeich) - Rom (Italien) - Tunesien

Filmgesellschaft: Chronos-Film
Home Box Office (HBO)
Polski Bank Inwestycyjny (Kredyt Bank PBI)
Polnisches Fernsehen (TVP)
Filmstudio Kadr
Land:Polen
USA
Quo Vadis bei Amazon
Bücher/CD/DVD bei Amazon
Bewertung:
Max. 5 Sterne
- guter Film

 

Fernsehserie, 6 Teile, 274 Minuten

deutsche Version:
128 Minuten (deutsche Premiere am 25. Dezember 2011 auf Tele 5)
160 Minuten (DVD)

USA (DVD): 270 Minuten (2009)
USA-DVD bei amazon.com


Kurzinhalt

Die einzige polnische und (außerhalb von Polen) fast völlig unbekannte Verfilmung von Henryk Sienkiewicz' Roman um die Liebe zwischen einem Zenturio und einer Christin. Diese Filmversion ist näher am Buch und setzt eigene Akzente.



Kritik


Minus: Die deutsche Fernsehversion ist um mehr als die Hälfte (!) kürzer als das polnische Original. Dies schwächt den Film und verwirrt den Zuschauer: Plötzlich tauchen Personen auf, die der Zuschauer noch gar nicht kennt. Informationen und Fakten werden als bekannt vorausgesetzt, die im Film gar nicht vorkommen. Besonders der Anfang ist so konfus geworden, dass man der Handlung eigentlich nur noch dann folgen kann, wenn man schon andere Quo Vadis-Filme (oder das Buch) kennt. Das ist sehr ärgerlich - und völlig überflüssig, denn man hätte genausogut auch die vierstündige Fassung zeigen können.

Plus: Mehr Authentizität als bei anderen Monumentalfilmen: Die Kostüme und Dekorationen sind nach antiken Vorbildern angefertigt worden und entsprechen größtenteils der aktuellen archäologischen Forschung.
In der polnischen Fernsehserie lernt man die zahlreichen Personen und ihr Schicksal ziemlich genau kennen. Jerzy Kawalerowicz nimmt sich Zeit für die verschiedenen Facetten des Romanes. Die polnische Fernsehsrie ist zwar kein Meisterwerk, aber gut gemachtes Antik-Kino. Vielleicht hat ja ein Produzent mal ein Einsehen und bringt die ungekürzte Serie (mit deutschen Untertiteln) auf DVD heraus.



Fakten zum Film

* Die Serie kostete 18 Millionen Dollar.
* Die Welturaufführung war am 20. August 2001 im Vatikan. Papst Johannes Paul II war anwesend.
* Pawel Delag spielte den Marc Anton in Das Schicksal Roms (arte, 2008).


Historische Fakten

siehe Quo Vadis (1951).

* In diesem Film stirbt Nero (historisch korrekt) auf dem Landgut des Phaon und durch die Hand eine Getreuen.
* In einer Szene wird (endlich) gezeigt, wie eine Toga korrekt um den Körper gewickelt wird.
* Vitellius war kein Berater des Nero, sondern einer von dessen Nachfolgern (im Vierkaiserjahr 69 nach Christus).

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