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Ben Hur

Originaltitel:Ben Hur
Premiere im Jahr:1907
Regie:Sidney Olcott
Handlung spielt im Jahr:30 nach Christus
Darsteller:Herman Rottger ... Ben Hur

William S. Hart ... Messala

sowie etwa 20 Zirkusleute

Filmgesellschaft:Kalem Company
Land:USA
Bücher/CD/DVD bei Amazon
Bewertung:
Max. 5 Sterne
- schlechter Film, Ansehen lohnt nicht
- Film von besonderem Interesse

 

Antik-Kino, 15 Minuten
Stummfilm, schwarzweiß


Inhalt

Ein Dachziegel fällt vom Dach und erschlägt einen römischen Soldaten. Ben Hur wird zu Unrecht von Messala beschuldigt und versklavt. Die Seeschlacht fehlt (dafür hatte die Produktion wohl kein Geld). Ein Zwischentitel erwähnt immerhin, dass Ben Hur als Rudersklave auf die Galeeren geschickt wird. Aber in der nächsten Szene ist er schon wieder frei und wird von General Arrius adoptiert - und dann kommt auch schon das Wagenrennen. Der Film endet mit dem Zwischentitel "Ben Hur Victor" ("Sieger: Ben Hur").





ansehen:


* Ausschnitten in Ben-Hur: The Making of an Epic (1993), einer Dokumentation, die als Extra auf vielen Ben Hur-DVDs ist.

* Online: http://www.youtube.com




Kritik:

amüsanter Trash (wenn die Darsteller sich in Pose werfen und die Statisten plötzlich wie verrückt mit den Armen rumfuchteln, dann muss man einfach lachen).




Fakten:


* Sidney Olcott arbeitete mit Pferdedressurreitern und Darstellern aus der Pyrotechnik-Show The Last Days of Pompeii auf Coney Island (New York).

* (zu unserem Foto:) Achten Sie auf den verblüffenden Kontrast zwischen den aufwändigen Kostümen und den geradezu infantil gemalten Kulissen, die auch alle aus der Pompeji-Show stammen. Der Grund dafür ist einfach: Die Kulissen waren in der Show nur als Hintergrund gedacht und daher sehr weit entfernt von den Zuschauern. Die Schauspieler hingegen traten in unmittelbarer Nähe auf, also mussten die Kostüme entsprechend sorgfältig gearbeitet werden. Dass ein gewisser Herr Olcott die Darsteller mal direkt vor die Kulissen stellen würde, konnten die Theatermaler ja nicht ahnen.

* Der Film hat trotz seiner Kürze Rechtsgeschichte geschrieben. Die ungefragte Verfilmung bekannter Romane und Theaterstücke war damals gängige Praxis - niemand dachte sich etwas dabei - und die Autoren schien es nicht zu stören, da die schlecht gemachten Filme keine ernsthafte Konkurrenz (und oft vielleicht sogar Gratis-Werbung) für ihre Werke waren.
Doch die Erben des Ben-Hur-Autors Lew Wallace, wehrten sich dagegen und erstritten vor Gericht das Anerkennen der verletzten Urheberrechte - und Tantiemen. Dieses Urteil kommt bis heute zur Anwendung und ermöglicht Autoren und Künstlern, von ihren Werken zu leben.

* Regisseur Olcott blieb dem Genre treu und drehte 1912 From the Manger to the Cross.

* Kalem hat Filmgeschichte geschrieben, denn die New Yorker Produktionsfirma war eine der ersten, die in Hollywood Filme drehte (ab ca 1910, und zunächst auch nur in den Wintermonaten).

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