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Asterix in Amerika

Originaltitel:Asterix conquers Amerika
Premiere im Jahr:1994
Regie:Gerhard Hahn
Handlung spielt im Jahr:50 vor Christus
Darsteller:Harald Juhnke (deutscher Sprecher) ... Erzähler

Peer Augustinski (deutscher Sprecher) ... Asterix

Ottfried Fischer (deutscher Sprecher) ... Obelix

Ralf Wolter (deutscher Sprecher) ... Miraculix, der Druide

Jochen Busse (deutscher Sprecher) ... Troubadix, der Liedermacher

Tommy Piper (deutscher Sprecher) ... Medizinmann der Indianer

Thomas Reiner (deutscher Sprecher) ... Julius Cäsar

Stand:27.03.2010
Crew:Drehbuch ... Pierre Tchernia, Thomas Platt, Ralph Rooster, nach dem Comic Die große Überfahrt von René Goscinny und Albert Uderzo (1975)

Produzent ... Jürgen Wohlrabe

Art Direction ... Michel Guerin

Animation ... Bill Speers, Hahn Filmproduktion (Berlin)

Musik ... Harold Faltermeyer

Filmgesellschaft:Extrafilm Produktion, Berlin
Land:Deutschland
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Bewertung:
Max. 5 Sterne
- hat Schwächen

 

Zeichentrickfilm, 85 Minuten


Kurzinhalt:
Immer noch trotzt das kleine gallische Dorf allen römischen Eroberungsversuchen. Da kommt Caesar auf eine geniale Idee: er will den Druiden entführen und am Ende der Welt ins Nichts werfen - dann sind die Gallier endlich ohne Zaubertrank und damit wehrlos. Da die Erde aber keine Scheibe ist, landet der Druide bei diesem Versuch in Amerika - genau wie Asterix und Obelix, die ihm folgen, um ihn zu retten. Nachdem die drei Helden aus dem Weg sind, schickt Caesar sich an, das Dorf dem Erdboden gleich zu machen...



Kritik:
Gemessen an dem Aufwand (siehe unten bei Fakten) ist das Ergebnis geradezu beschämend dürftig ausgefallen: Die Geschichte hat erstaunlich viele Längen, in denen die Handlung auf der Stelle tritt, und dient nur als Vorwand für eine schier endlose Abfolge lahmer Witze und klamottiger Slapstick-Szenen - Asterix auf Kleinkind-Niveau. Immerhin ist diesmal die Animation sehr gekonnt - und die Bilder sind oft einfach nur schön.





Fakten:

* Tomantensoße kannte man in der Antike noch nicht, da die Tomaten erst im 15. und 16. Jahrhundert aus Amerika nach Europa kamen.

* Allerdings war schon zu Caesars Zeiten bekannt, dass die Erde eine Kugel (und keine Scheibe) ist. Eratosthenes, ein Wissenschaftler in Alexandria, hatte 240 vor Christus sogar schon ihren ungefähren Umfang berechnet (nämlich 40.000 km).

* Der Film wurde erstmals vollständig in Deutschland produziert - von Jürgen Wohlrabes Firma Extrafilm. Das dauerte 3 Jahre, beschäftigte insgesamt über 200 Zeichner und kostete 19 Millionen DM (ca 10 Millionen Euro). Jürgen Wohlrabes Verleih Jugendfilm brachte bis 1994 alle Asterix-Filme in die deutschen Kinos.

* Gerhard Hahn und Thomas Platts bekanntester Film ist Werner - Beinhart, der 1990 mehr als 5 Millionen Zuschauer in die Kinos lockte. * Harold Faltermeyers bekannteste Filmmusik ist Top Gun (1989).

* Tommy Piper war bis in die 90er Jahre die bekannteste Synchron-Stimme Deutschlands - er sprach unter anderem den Außerirdischen Alf (1986 - 1990).

* Bonnie Tyler und die Bands Asward und Right said Fred interpretieren die Songs in diesem Film.

* Die Szenen, in denen das Boot von Asterix in einen Sturm gerät, wurden von der Firma Mental Images am Computer erzeugt. In diesem Film kam erstmals überhaupt das Programm Mental Ray zum Einsatz, das die für Zeichentrickfilme so typischen schwarzen Kontur-Striche erzeugt, so dass die Szene aussieht wie von Hand gezeichnet - damals eine echte Weltneuheit. Die Bildauflösung dieser digitalen Szenen lag übrigens bei 2560 Punkten pro Zeile - mehr als heute (üblich sind inzwischen nur noch 2048).

* Für die insgesamt 1200 Szenen des Filmes verbrauchten die Animateure ansonsten 200.000 Spezialfolien und 1200 Liter Farbe, um den Trickfiguren Leben einzuhauchen.

* Nach diesem Film schien Asterix als Zeichentrick erst einmal ausgereizt: Erst 12 Jahre und mehrere Realfilme (mit Gérard Dépardieu als Obelix) später kam mit Asterix und die Wikinger wieder ein Zeichentrickfilm in die Kinos.

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