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letzten Stunden von Pompeji, Die

Originaltitel:Anno 79: La distruzione di Ercolano
Premiere im Jahr:1962
Regie:Gianfranco Parolini
Handlung spielt im Jahr:79 nach Christus
Kultur:Römer
Darsteller:
Brad Harris ... Marcus Tiberius, Feldherr und Neffe des Kaisers

Vladimir Leib ... Zenturio Lepidus, Marcus' Freund

Isarco Ravaioli ... Zenturio Licinius, Marcus' Freund

Nicola Stefanini ... Zenturio Valerius, Marcus' Freund

Carlo Tamberlani ... Zenturio Furius, Marcus' Freund

Ivy Stewart ... Claudia, Furius' Tochter

Philippe Hersent ... Kaiser Titus Flavius

Jacques Berthier ... Tertius, Berater des Kaisers

Mara Lane ... Diomira, Tertius' Freundin

Vladimir Bacic ... Migurtus, Prätorianer und Freund des Tertius

Jany Clair ...Myrte, eine römische Adlige

Mila Kacic ... Armodia, Myrtes Dienerin

José Greci ... Livia, eine Christin

George Nenadovic... Samson, ein Gladiator

Arnaldo Martelli ... Saurus, ein Messerwerfer

Stand:4. Juli 2014
Crew:
Drehbuch ... Gianfranco Parolini, Giovanni Simonelli

Produzenten ... Gianfranco Parolini, Mario Damiani, Mario Maggi

Kamera (Cinematography) ... Francesco Izzarelli

Schnitt (Film Editing) ... Edmondo Lozzi

Art Direction... Nico Matul, Giuseppe Ranieri

Kostüme ... Vittorio Rossi

Musik ... Carlo Franci

Filmstudio ... Istituto Nazionale L'Unione Cinematografica Educativa (LUCE)

Außenaufnahmen ... Italien

Filmgesellschaft:Cineproduzioni Associate (CI.AS.)
Comptoir Français de Productions Cinématographiques (CFPC)
Land:Italien + Frankreich
Bücher/CD/DVD bei Amazon
Bewertung:
Max. 5 Sterne
- hat Schwächen

 



Sword and Sandal, 113 Minuten
(deutsche Version: 99 Minuten)





Dank eines Vertrages mit Youtube (im Jahre 2012) sind ca. 30.000 LUCE-Filme online (in italienischer Sprache):
www.youtube.com/watch?v=2D6TfE1WbjY



Kurzinhalt:

SPOILER Warnung

Nach einem erfolgreichen Feldzug kommt der Feldherr Marcus Tiberius zurück nach Rom und besucht seinen Onkel, den Kaiser Titus.
Tertius, der Berater des Kaisers, plant unterdessen einen Staatsstreich. Er infiltriert und bewaffnet die Haussklaven in Rom, um einen Sklavenaufstand anzuzetteln. Dabei soll die römische Oberschicht getötet werden. Gleichzeitig wäre der Aufstand ein guter Vorwand, um die Armee einzusetzen.

Immer wenn jemand den Plan durchschaut, lässt Tertius ihn töten - und schiebt den Mord dann den Christen in die Schuhe. Das zeigt Wirkung: Inzwischen richtet sich die öffentliche Meinung gegen die Christen, und der Kaiser beschließt eine Christenverfolgung.

Nur Marcus Tiberius leistet dagegen Widerstand, denn er glaubt nicht an die Schuld der Christen. Tertius streut daraufhin Falschinformationen, die Marcus wie einen Verräter aussehen lassen. Der Kaiser fällt auf die List herein und verurteilt Marcus zum Tod in der Arena. Diese Hinrichtung soll in Herculaneum stattfinden, weil die gesamte römische Oberschicht sich im Sommer dort aufhält.

Marcus jedoch verbündet sich mit den Gladiatoren, bricht aus dem Kerker aus und ermittelt selbst in dem Fall. Natürlich durchschaut er bald Tertius' Pläne. Als Tertius Gegenmaßnahmen einleiten will, bricht der Vesuv aus. Die Bösen sterben im Ascheregen, die Guten überleben.




Kritik


Plus: Nicht so geistlos wie viele andere Actionfilme aus dieser Zeit. Die Drehbuchautoren hatten ein paar gute Ideen.

Minus: Die Geschichte ist größtenteils völlig unglaubwürdig - ein paar gute Ideen machen eben noch keinen guten Film.
Aber hier mangelt es vor allem an Geld: Die Kulissen sehen billig aus. Die Kostüme sind reiner Kitsch. Die Action-Szenen und Spezialeffekte sind lahm. Und richtig gute Schauspieler konnte man sich auch nicht leisten.





Fakten:


* Als der Vesuv ausbrach, war der Name des römischen Kaisers tatsächlich Titus (wie im Film). Er regierte nur 2 Jahre (dann starb er). Bis heute erinnert der Titusbogen auf dem Forum Romanum an ihn.

* Unter Kaiser Titus gab es keine Christenverfolgung. Aber auch in Zeiten der Christenverfolgungen wurden Christen nicht einfach auf offener Straße von Soldaten getötet. Das ist Blödsinn. Wie so vieles in diesem Film.

* Im italienischen Original ist die Film-Stadt übrigens Herculaneum (die andere Stadt, die der Vesuv auslöschte). Aber Herculaneum ist in Deutschland fast unbekannt. Daher hat der deutsche Filmverleih Herculaneum in Pompeji umgetauft.

* José Greci nannte sich in diesem Film "Susan Paget". Das klingt so ähnlich wie "Debra Paget" (damals eine bekannte amerikanische Filmschauspielerin).

* Die Szenen mit den Spezialeffekten sind direkt aus Die letzten Tage von Pompeji (1959).

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