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Land der Pharaonen

Originaltitel:Land of the Pharaohs
Premiere im Jahr:1955
Regie:Howard Hawks
Handlung spielt im Jahr:2580 vor Christus
Darsteller:Jack Hawkins ... Pharao Cheops

Joan Collins ... Nellifer aus Zypern

Sidney Chaplin ... Treneh, Hauptmann, ihr Geliebter

Alex Minotis ... Hamar, Oberpriester

James Robertson Justice ... Vashtar, Architekt aus dem Reich Kusch

Dewey Martin ... Seta, sein Sohn

Luisella Boni ... Kyra, seine geschenkte Sklavin

James Hayter ... Mikka, Vashtars Diener

Kerima ... Neila, Pharaos erste Frau

Piero Giagnoni ... Pharaos Sohn

Stand:02.12.2009
Crew:Drehbuch ... William Faulkner, Harry Kurnitz, Harold Jack Bloom

Produzent ... Howard Hawks

Kamera (Cinematography)... Lee Garmes, Russell Harlan

Schnitt (Film Editing) ... Vladimir Sagovsky

Art Direction ... Alexander Trauner

Kostüme ... Mayo, Lucilla Mussini

Musik ... Dimitri Tiomkin

Außenaufnahmen ... Ägypten

Filmgesellschaft:Continental Company
Warner Brothers
Land:USA
Bücher/CD/DVD bei Amazon
Bewertung:
Max. 5 Sterne
- guter Film
- Film von besonderem Interesse

 

Monumentalfilm, 106 Minuten



Der einzige große Monumentalfilm über den Bau der Pyramiden.


Kurzinhalt:

Prinzessin Nellifer von Zypern kommt als Botschafterin an den Hof von Pharao Cheops. Dort spinnt sie feine Intrigen, bis sie die Hauptfrau des Gottkönigs ist. Cheops lässt sich derweil ein Grabmal errichten, wie es die Welt noch nicht gesehen hat: Eine Pyramide ungeahnten Ausmaßes. Nellifer ahnt noch nicht, was da auf sie zukommt.



Kritik:

Plus: Zum Teil sehr einfallsreich, schöne Bilder und aufwändige Kulissen. Der unverwechselbare, sehr exotische Look dieses Filmes ist einen Blick wert (insbesondere der Bau der Pyramide).
Minus: Die Schauspieler sind ziemlich unglaubwürdig als alte Ägypter, und die Geschichte ist nicht viel mehr als ein Abenteuerfilm. Besonders ärgerlich: Nach einer ganzen Reihe von sehr durchdachten Intrigen kommt am Ende nur ein ziemlich plumper Mordversuch. Von einem Weltklasse-Regisseur wie Howard Hawks hätte man insgesamt mehr Qualität erwarten können.




Fakten:


* Die Handlung, alle Personen (außer Cheops) und die Kulissen sind frei erfunden. Über die Kleidung und Wohnhäuser dieser Zeit weiß man wenig, über Ereignisse aus Cheops' Regierungszeit ist sogar fast nichts bekannt - auch nicht wer der Baumeister der Cheops-Pyramide war. Der "Oberaufseher aller Bauarbeiten des Königs“ war jedenfalls ein Herr Namens Hemiunu.
Wie im Film richtig dargestellt, bauten die Ägypter damals schon seit etwa 150 Jahren Pyramiden. Aus der Zeit vor Cheops stammen z.B. die Pyramiden von Dahschur, Meidum und Sakkara. Anders als im Film gezeigt, wurde die Grabanlage des Cheops erst unter seinem Sohn und Nachfolger Radjedef, der 2580 vor Christus den Thron bestieg, fertig gestellt.
Die ägyptischen Pyramiden sind auch keine komplizierten Labyrinthe, sondern enthalten meist nur Zugänge, Luftschächte und eine oder mehrere Grabkammern. Viele andere Details aus dem Film entsprechen allerdings genau archäologischen Forschungsergebnissen: Zum Beispiel, wie die tonnenschweren Steinblöcke mit Sand an ihren Platz geschoben wurden. Ein wirksamer Schutz waren die Pyramiden übrigens nie: Noch zur Zeit der Pharaonen schlugen Grabräuber in mühsamer Kleinarbeit von außen her durch die Steinquader hindurch lange Gänge - direkt hinein in die Pyramiden und ihre Schätze. Die Bauarbeiter waren übrigens keine Sklaven, die zu dieser Arbeit gezwungen werden mussten. Für die Ägypter war es im Gegenteil eine Ehre, für den Gottkönig bauen zu dürfen. Die Bauzeit wurde auch immer auf die Jahreszeiten gelegt, in denen sich die Bauern nicht um ihre Felder kümmern mussten. Ebensowenig war es bei den Pharaonen üblich, hohe Würdenträger mit ins Grab zu nehmen.
Als Pharao stirbt, läuten die Priester eine Totenglocke in Form der Hieroglyphe Anch - das Zeichen für Leben (das erst 1976 in dem Film Flucht ins 23. Jahrhundert wieder eine tragende Rolle spielen sollte). Dieses Zeichen kennt man nur von Reliefs, und auch Totenglocken hat es im alten Ägypten nicht gegeben - trotzdem ist das eine schöne Idee, die die Art Direction hier hatte. Das Reich Kusch liegt im heutigen Sudan - hatte aber zu Cheops Zeiten wohl noch keine Hochkultur.
Und zum guten Schluss: Die Legende hält sich hartnäckig - aber Schlangen sind taub. Sie folgen nicht dem Klang einer Flöte, sondern den Bewegungen des Flötenspielers.

* Joan Collins ist vor allem als das Biest vom Denver Clan(1981-'89) bekannt. Sie spielte später die Esther in Das Schwert von Persien (1960) und war kurzzeitig auch im Gespräch als Cleopatra, eine Rolle, die Liz Taylor dann spielte.

* Sidney Chaplins Karriere hingegen verlief vollkommen glanzlos - trotz seines weltberühmten Vaters Charlie Chaplin. Jack Hawkins spielte 1959 in Ben Hur den Feldherrn Arrius, der Juda Ben Hur adoptiert.





Ausführliche Inhaltsangabe:

SPOILER Warnung!

Der siegreiche Pharao kehrt nach Luxor zurück. Er hat riesige Schätze und viele Sklavenvon seinem Kriegszug gegen Kusch erbeutet. Nun lässt er seine Architekten rufen, damit sie ihm eine uneinnehmbare Grabkammer bauen, damit er sein Gold mit ins nächste Leben nehmen kann. Doch sie zeigen ihm nur uninteressante Entwürfe. Da verfällt er auf eine kühne Idee: Den Baumeister der besiegten Feinde beauftragen, der die raffinierte Verteidigungsanlage der Hauptstadt von Kusch gebaut hat - Vashtar.

Vashtar hat auch gleich eine gute und kostengünstige Idee: Cheops Mumie und Schätze auf dem Grunde des Ozeans versenken - da raubt dann niemand mehr, was Cheops seinerseits den rechtmäßigen Besitzern entrissen hat. Damit ist für ihn die Sache erledigt, doch Hamar weiß ihn zu nehmen: Er bietet an, sein Volk freizulassen, wenn er Pharao eine einbruchsichere Grabkammer baut. Das ist ein gutes Angebot - auch wenn das freilich bedeutet, dass er selbst als einziger Mitwisser am Ende mit Pharao zusammen eingemauert wird. Aber Washtar tröstet sich damit, dass Pharao noch sehr lange leben wird, und macht sich an die Arbeit.

Schließlich präsentiert Vashtar seine geniale Idee: eine Pyramide, bei der die Steinquader alle Zugänge vollständig verschließen. Pharao protestiert: Es würde viele Jahre dauern, die schweren Steine an ihren Platz zu bringen - und bis dahin wäre sein Grab dann ungeschützt. Doch Vashtar hat eine verblüffend einfache Idee: Er lässt die Steinblöcke auf Sand gleiten. So kann selbst ein Kind mit einer Hand zwei Kolosse zusammenfügen. Das begeistert Pharao und seine Ratgeber.
Kurz darauf ziehen Ausrufer durchs Land und verkünden, dass alle Einwohner für Pharao eine Pyramide errichten sollen - was helle Begeisterung auslöst: Das Volk macht sich an die Arbeit und singt dabei „Lieder des Glaubens und der Freude“. In eindrucksvollen Massenszenen sehen wir, wie Steinblöcke bearbeitet und auf Schlitten durch den Wüstensand gezogen werden (eine Theorie übrigens, die Archäologen in den 90er Jahren widerlegt haben) und wie das Fundament der Pyramide mit der Grabkammer ausgehoben wird.

So vergehen die Jahre (schön dargestellt, indem von Seta als Kind zu Seta als Mann überblendet wird). Es mangelt mit der Zeit an Arbeitskräften, da der Staat die Massen nicht mehr ernähren kann. Pharao erhöht also den Tribut der unterworfenen Völker. Als diese alle ihre Abgesandten mit den Zahlungen schicken, ist auch Nellifer aus Zypern darunter. Sie hat keine Gaben mitgebracht. In Zypern sind alle sehr arm und müssten furchtbar hungern, wenn sie auch noch die hohen Tribute zahlen sollen. Sie enthüllt sich und meint, stattdessen sei sie gekommen (!). Sie stellt Pharao vor die Wahl: Entweder Tribute oder stattdessen lieber sie. Er meint, er könne beides haben, und lässt sie und ihren Diener erstmal so richtig auspeitschen.

Dann aber lässt er sie kommen. Sie macht ihn sich gefügig, indem sie nicht nachgibt: Sie oder der Tribut - beides bekommt er nicht.
So kommt es, dass Pharao sie heiratet und zu seiner zweiten Frau macht. Zur Hochzeit erfreut er sie sogar mit einem Kraftspiel, indem er selbst mit einem anderen lebendigen Gott Ägyptens ringt: Einem Stier. Im anschließenden Fest tastet sie sich geschickt an ihr Lieblingsthema heran: Hat Pharao wirklich so märchenhaft große Schätze? Zum Beweis nimmt er sie gleich mit und zeigt sie ihr. Auch den Schmuck in seiner privaten Geheimkammer, den er mit in sein Grab nehmen will. Ausgerechnet aus diesem Privat-Schatz wählt sie ein Collier aus – doch muss es gleich wieder ablegen. All der Schmuck dient nur Pharaos Reise in die Ewigkeit. Da ist sie baff: So viel Gold für einen Toten? Pharao geht zurück zum Fest, um seine Gäste zu verabschieden. Nun muss der Hauptmann der Wache ihr das Schmuckstück abnehmen. Er meint: Wäre er mein, ich würde ihn dir schenken.
Das scheint ihr gefallen zu haben, denn sie lädt den Hauptmann zu einem privaten Dinner.

Derweil lässt Vashtars Sehkraft nach – sein Sohn Seta bemerkt es. Er bietet an, ihm zu helfen. Dann muss er natürlich auch sterben, wenn Pharao stirbt. Aber stellt Vashtar die Pyramide nicht fertig, kann ihr Volk nicht frei abziehen. Vashtar resigniert: Soll ich zwischen meinem Sohn und meinem Volk wählen? Vielleicht geht ja beides – wenn Seta nur heimlich hilft.

Pharao besucht Vashtar, um die Instruktionen für den Bau des zentralen Hochsicherheitstraktes zu geben. Zu seiner Unterstützung bekommt Vashtar Priester, denen man die Zungen herausgetrennt hat. Sie alle werden sterben, wenn Pharao stirbt. Vashtar ist entsetzt – glaubt der hohe Herr nicht einmal den Eiden seiner eigenen Priester? Die Priester sollen die Arbeiter führen und überwachen, denen man die Augen verbunden hat (sie werden also wenigstens lebend aus der Sache herauskommen). Seta kommt mit und liest für Vashtar in der Pyramide heimlich die korrekten Zahlen von den Arbeitsunterlagen ab.

Eines Tages besichtigt Pharao die Baustelle – und der Vorführeffekt tritt ein: Genau in dem Moment reißt ein Seil und ein Block fällt herunter. Seta hilft dem Pharao – er führt ich hinaus. Doch nun weiß dieser, dass es einen Mitwisser gibt. Pharao verhört Seta und glaubt, er kann ihm trauen: Er ist Vashtars Sohn und denkt nur an die Rettung seines Volkes. Daher wird er nichts ausplaudern – und mit Pharao sterben. Da er Pharaos Leben gerettet hat, darf er sich jetzt etwas wünschen. Seta will die Sklavin, die Nellifers Salböl vergossen hat und der nun Strafe droht. Nelli protestiert: Pharao kann nicht verschenken, was ihr gehört. Pharao widerspricht: Was er befiehlt, geschieht. Er kann auch jede Entscheidung rückgängig machen.
Nun ahnt sie, dass sie ein Nichts wäre, wenn es ihm beliebt. Dauerhaften Einfluss hat sie nur, wenn sie die Hauptfrau des Pharao wird – also muss Königin Neila sterben.

Dazu sucht sie die Hilfe des Hauptmannes. Doch der sträubt sich. Sie setzt ihn in bewährter Weise unter Druck: Entscheide dich! Hilf mir oder ich gehe meinen Weg ohne dich. Also gut. Aber damit der Pharao seine schützende Hand nicht über die Königin halten kann, muss er abgelenkt werden. Am besten, er ist dann irgendwo, weit weg vom Palast.

Der Hauptmann tischt dem Pharao also die Story auf, ein inzwischen verstorbener Reisender habe in der Wüste, fünf Tagesritte von hier, ein Grab geplündert, das voll mit Gold ist. Gold! Da kann Cheops nicht widerstehen. Er eilt davon.

Nellifer macht unterdessen einen Besuch bei Königin Neila und ihrem Sohn. Sie schwatzt dem Sohn des Pharao ungestört eine Flöte auf. Spielt man damit eine besondere Melodie, dann erfüllen sich alle seine Wünsche, flüstert sie. Dem Jungen macht das Spaß, er spielt fleißig - nicht ahnend, dass der Klang der Flöte eine dressierte Schlange anlockt, die Nellifer auf der Terrasse ausgesetzt hat. Die Königin sieht die Schlange noch hereinkommen und will sie töten – doch dabei wird sie gebissen. Nellifer hört nebenan den Schrei der Sterbenden und nickt: Ein Problem weniger.

Hamar aber schöpft Verdacht, als er erfährt, dass die Flöte von Nellifer verschenkt wurde. Bei dieser ehrgeizigen Zicke weiß man nie. Er lässt also alle Fakire Ägyptens aufsuchen und befragen. Der Hauptmann berichtet Nellifer von dieser Suchaktion. Die sonst so Kaltblütige gerät nun in Panik: Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie den Trick mit der Schlange herausgefunden haben. Nachem Nellifer die ganze Zeit raffiniert und überlegt vorgegangen ist - verfällt sie jetzt auf einen plumpen und selten dämlichen Einfall: Am besten bringen wir Pharao um. Denn dann ist sie Königin - und wird als erstes Hamar (und seine Untersuchung) ausschalten. (Wäre es nicht klüger gewesen, zunächst den Fakir auszuschalten, bevor Hamar ihn findet?).

So plump wie die Idee, ist auch die Umsetzung (auch die filmische): Ihr Diener reitet einfach so zum Zelt des Pharao, dringt ein, sticht mit dem Dolch einmal kurz zu - und wird dann überwältig und selbst erstochen. Cheops ist nicht dumm: Nellis Sklave mit einem Dolch in seinem Zelt – sehr verdächtig.

Trotz seine Verletzung reitet er unbemerkt zurück in den Palast und schleicht in ihr Zimmer. Sie hat gerade den Hauptmann bei sich und überlegt, wo denn ihr Diener so lange bleibt – da sieht sie Pharaos Blutspur am Boden. Blitzschnell erkennt sie die Situation und zieht eine große Show ab: Sie beschuldigt den Hauptmann, ihren Diener weggeschickt zu haben und nun bei ihr eingedrungen zu sein. Dieser ist so überrascht, dass er nicht weiß, was er sagen soll. Pharao aber fällt darauf herein - und tötet den Mann. Zu spät bemerkt er, dass sie Schmuck aus seiner privaten Schatzkammer trägt. Das kann nur bedeuten, dass sie dachte, er sei tot - und dass sie hinter dem Anschlag steckt. Doch zu spät: Bevor er noch etwas tun kann, ist er schon tot.

Jetzt ist der kleine Sohn neuer Pharao und Nellifer sein Vormund. Ihre Trauer hält sich in Grenzen: Sie will sich mit den Schätzen trösten – doch überraschenderweise sind die Kammern alle leer. Hamar erklärt, dass sie erst in 30 Tagen Königin sein wird, wenn der alte Pharao bestattet ist. Bis dahin gelten noch die Befehle des toten Pharao - und die waren nun mal, dass er zusammen mit den Schätzen bestattet wird. Nach 30 Tagen kann sie sich dann ja holen lassen, was sie haben will. Sie kocht vor Wut und nutzt die Gelegenheit für eine offene Aussprache. Sie sagt ihm, dass sie sehr wohl weiß, dass er sie hasst - das beruhe auf Gegenseitigkeit. Zum Glück will er freiwillig seinem toten König in die Gruft folgen und dort lebendig eingemauert werden - dann ist sie ihn los.

Vashtar und sein Sohn erfahren, dass sie nun doch nicht sterben müssen, sondern mit ihrem Volk gehen können. Hamar hat sich das genau überlegt: Wenn die Pyramide erst einmal verschlossen ist, ist sie ein einziger riesiger, geschlossener Steinblock. Man müsste ihn abtragen, um an die Schätze zu kommen. Es gibt ja keinen Mechanismus, um die Pyramide von außen zu öffnen. Was kann Vashtar da also schon verraten?
Glücklich nehmen Seta und Vashtar Abschied von Hamar (im Großen und Ganzen ist die Gefangenschaft in Ägypten für sie ja auch nicht schlecht gelaufen). Vashtar führt sein Volk heim nach Kusch, derweil die Ägypter ihren Pharao zu Grabe tragen.
Als der Trauerzug durch die Pyramide geht, glänzen Nellifers Augen: Hier liegen die Schätze - zum Greifen nah und doch unerreichbar. Als der Pharao im Sarkophag liegt, gibt sie den Befehl, die Pyramide zu schließen. Der Sand rieselt, die Steinblöcke senken sich in die Gänge – und Nellifer bemerkt zu spät, dass sie selbst dann ja auch nicht mehr hinauskann! Während sich die Grabkammer mit Sand füllt und die Priester gefasst auf ihr Ende warten, verhöhnt Hamar Nellifer: Das ist nun ihr neues Königreich, der Lohn ihres Verrates.

Von dem Drama im Inneren nichts ahnend, kommt Vashtar mit seinem Volk an der Pyramide vorbei. Er überlegt kurz, dass Cheops nun unsterblich ist, dann gehen alle weiter nach Kusch.

Ende


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