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Name - Cover Übersicht

Herkules erobert Atlantis

Originaltitel:Ercole alla conquista di Atlantide
Premiere im Jahr:1961
Regie:Vittorio Cottafavi
Handlung spielt im Jahr:1254 vor Christus
Darsteller:Reg Park ... Herkules

Luciano Marin ... Hyllos, sein Sohn

Fay Spain ... Königin Antinea von Atlantis

Laura Efrikian ... Ismene, ihre Tochter

Ettore Manni ... Androklus, König von Theben

Salvatore Furnari ... Timotheus

Maurizio Coffarelli ... Protheus

Mario Petri ... Uranus-Priester

Luciana Angiolillo ... Deianira, Herkules' Frau

Nicola Sperli ... Dyanaris

Nando Tamberlani ... Theresias, Wahrsager

Mino Doro ... Orakel

Raf Baldassarre ... Kommandant in Atlantis

Enrico Maria Salerno ... König von Megara

Ivo Garrani ... König von Megalia

Gian Maria Volonté ... König von Sparta

Stand:13.12.2009
Crew:Drehbuch ... Alessandro Continenza, Vittorio Cottafavi, Duccio Tessari, Archibald Zounds Jr.

Produzent ... Achille Piazzi

Kamera (Cinematography) ... Carlo Carlini

Schnitt (Film Editing) ... Maurizio Lucidi

Art Direction ... Franco Lolli

Kostüme ... Vittorio Rossi

Musik ... Gino Marinuzzi

Filmgesellschaft:Comptoir Français du Film Production (CFFP)
SPA Cinematografica
Land:Frankreich
Italien
Bücher/CD/DVD bei Amazon
Bewertung:
Max. 5 Sterne
- ok

 

Sandalenfilm, 100 Minuten



Kurzinhalt:
Klassiker des Genres: Herkules landet unfreiwillig auf Atlantis, wo eine grausame Königin regiert, die sogar vor Menschenopfer nicht zurückschreckt. Bei seinem Versuch, ihre Herrschaft zu beenden, versinkt die ganze Insel.





Kritik:

Insgesamt schaurig-schön und für Kenner empfehlenswert - aber schon weniger treue Genrefans werden sich langweilen.

Alle Figuren sind klischeehaft gezeichnet und leicht durchschaubar, ihre Dialoge sind oft pathetisch und gestelzt. Auch Reg Park spielt hölzern, aber sein Herkules ist immerhin nicht uninteressant: Er ist kein ganz junger Mann mehr und will lieber bei der Familie bleiben als dieses Abenteuer bestehen - das kennt man so von anderen Filmen dieses Typs nicht.
Schade, dass sich dann daraus doch nur ein genretypisches Action-Spektakel entwickelt - noch dazu mit Gegnern, die heute keinen mehr vom Hocker reißen: Die albernen, schlecht kostümierten Ungeheuer wirken einfach nur noch lächerlich - wie überhaupt der ganze Überbau von Magie und Mystik, der den Film umwabert. Zum Glück hat die Handlung einige Hindernisse für unseren Helden, und zum Glück lockert Cottafavi jede Szene durch schnelle Schnitte und gekonnte Kamerabewegungen auf. Beides weckt das Interesse immer wieder, wenn es zu langweilig zu werden droht - sogar eine Prise Humor ironisiert das Spektakel von Zeit zu Zeit.
Diese eingestreuten Gags wirken heute zwar etwas deplaziert und albern, aber damals war dieser Stil auf der Höhe der Zeit und Vorläufer für die selbstironischen Action-Filme unserer Tage.

Die Ausstattung ist sehr monumental und farbenfroh bis an die Grenze zum Kitsch - nur die Insel Atlantis selbst ist überraschenderweise ein äußerst plumpes Miniatur-Modell. Dafür ist der Untergang (zusammengesetzt aus Material von echten Vulkanausbrüchen und Szenen, in denen die monumentalen Kulissen einstürzen) ungemein realistisch geworden - sogar viel effektvoller als in Atlantis, der verlorene Kontinent (1961), der ein viel größeres Budget (und Know How) hatte.





Fakten:

* Cottafavis letzter Film. Es ist gleichzeitig der einzige Herkules-Film, der in verschwenderischem 70mm-Breitwand-Format mit Stereo-Ton gedreht wurde.

* Ein Familienleben mit Sohn Hyllos und Ehefrau Deianira wird Herkules sonst nur in Die Rache des Herkules (1960) gegönnt - der auch von Cottafavi inszeniert wurde.





ausführliche Inhaltsangabe:
SPOILER Warnung


Der Film beginnt mit einer schwungvollen Kamerafahrt durch eine Schenke, in der eine Tänzerin den Gästen zum Takt der Vorspannmusik mit einer Amphore die Becher einschenkt – schon daran erkennt man die unverwechselbare Handschrift Vittorio Cottafavis, der dem Zuschauer keine öde Vorspann-Grafik zumutet.
Als die Besucher anfangen, sich um die Kellnerin zu prügeln, bleibt einer ruhig sitzen und isst sein Mahl zu Ende: Herkules. Einer der Kämpfenden stellt sich plötzlich als Androklus, König von Theben vor – doch das beeindruckt niemanden. Schließlich erhebt sich Herkules und beendet den Kampf durch ein Machtwort. Die Raufbolde lassen den König und seine Begleiter ziehen. Hercules und sein Sohn Hyllos sind als Leibwächter des Königs eingestellt – und deswegen fesselt Herkules den Hyllos jetzt auf den Sattel seines Pferdes: Zur Strafe, weil er den König im Gasthaus nicht vor den Raufbolden schützen konnte. Der Dritte im Bunde ist Timotheus, der sich mit Hyllos zusammen offenbar stets mehr um die Mädchen als um seine Pflichten kümmert. Um dieses Treiben zu beenden, will Herkules Hyllos mit der Tochter des Königs von Ikalia verheiraten.

Zurück in Theben will er Hyllos einsperren, bis er sich wie ein Mann seines Standes zu benehmen weiß. Unterwegs jedoch haben sie eine Vision – Griechenland wird von den Mächten der Finsternis zerstört. Da sie nicht wissen, was zu tun ist, wollen sie in Theben den Wahrsager Theresias aufsuchen. Der bestätigt, es drohe eine unbekannte Gefahr von Westen her, von jenseits der Meeresenge.

Der König von Theben beruft daraufhin die anderen Könige von Griechenland ein, um gegen diese unbekannte Macht in den Krieg zu ziehen. Doch die Könige sind sich uneins und pflegen alte Streitigkeiten. Sie lehnen es ab, einem Feind entgegen zu treten, den man nicht einmal kennt. Androklus aber hält es für seine Pflicht, auszuziehen um sein Reich (und das der anderen) zu retten. Die anderen halten das für eine gute Idee - denn mit etwas Glück kommt er gar nicht mehr wieder, und dann wird in Theben ein Thron frei. Herkules ergreift daraufhin den Thron des Königs und zerbricht ihn – niemand soll sich auf ihn setzen solange der König weg ist. Das beeindruckt Androklus: Herkules soll ihn wieder begleiten.

Zu Hause ist seine Frau unglücklich darüber. Sie beklagt sich: Hercules entfremdet sich mehr und mehr von ihr und seinem Sohn mit jedem Abenteuer, in das er zieht. Das sieht Herkules ein – und verspricht, zu Hause zu bleiben. Er sucht Androkuls in seinem Palast auf, und der ist einverstanden. Er verspricht, für alle ein Abschiedsmahl zu geben.

Schnitt: Ein Schiff auf hoher See – mit dem schlafenden Herkules. Der König und Hyllos haben ihm ein Schlafmittel in den Wein gegeben. Herkules kommt zu sich – doch der erwartete Zorn bleibt aus. Stattdessen erkundigt er sich nach der Flotte und den Soldaten des Königs. Doch der hat keine. Es unterstützt niemand die Idee, gegen den unbekannten Gegner auszuziehen – außer Herkules. Daher musste er ihn mitnehmen. Außerdem, meint der König, ist es klüger, ohne großes Heer zu kommen, denn so kann man den Gegner unauffällig ausspionieren. Hyllos versteckt sich lieber unter Deck - damit der Vater ihn nicht findet, wenn ihn doch noch seine Wut überkommt.

Als Land in Sicht ist, schlitzen Mitglieder der Crew heimlich die Wasserschläuche auf. Nun muss die Mannschaft an Land gehen, um neues zu suchen. Als alle von Bord sind, schwimmt die Mannschaft schnell zurück zum Schiff und setzt Segel, solange Herkules und der König noch an Land sind. Doch Herkules schnapp sich das Ankertau und zieht das Schiff zurück.
Nun vertauscht er die Rollen: Die Crew bleibt an Land – und der König, Timotheus, und Herkules besteigen das Schiff. Herkules ist kein Unmensch. Er verspricht, die Mannschaft abzuholen, wenn sie wieder heimkehren. Mit etwas Glück verirrt sich auch vorher schon ein anderes Schiff hierher. Dann lässt er den König und Timotheus das Schiff navigieren, denn sie sind die beiden einzigen, die freiwillig an Bord sind (Hyllos ist immer noch unentdeckt unter Deck, nun schon sechs Tage).

In einem nächtlichen Unwetter läuft das Schiff auf ein Riff. Herkules findet sich auf einem Floß wieder – und erwacht mit einer weiteren Vision aus der Besinnungslosigkeit: Er sieht Androklus in einem Gefängnis wie er nach Herkules ruft. Herkules fleht den Beistand seines Vaters Zeus an – und schwimmt vom Floß hinüber an Land.
Da steht ein Mädchen, das zur Hälfte in einen Felsen verwandelt wurde, und warnt ihn vor Protheus. Kaum gesagt, da steht Herkules der Mann auch schon gegenüber. Er fordert ihn auf zu gehen – doch wo soll Herkules hin ohne Schiff? So kämpft er mit Protheus, der sich in immer neue Ungeheuer verwandelt, und tötet ihn. Damit befreit er das Mädchen. Sie zweifelt, ob das eine gute Idee war, denn sie war als Menschenopfer gedacht: Nun wird Herklues den Zorn der Götter gegen sich haben. Doch der meint, wenn das so ist, hat er ihr ja nur helfen können, weil auch Götter auf seiner Seite stehen - und diese werden ihm dann auch weiterhin beistehen. Das überzeugt sie.
Sie erzählt, es sei ihr eigenes Volk gewesen, das sie opfern wollte, damit Protheus ihnen beisteht. Welches Volk meint sie? Als Antwort wabern die Nebel beiseite – und geben den Anblick auf Atlantis frei. Das Mädchen führt ihn zum Felsentempel des Uranus, wo die Königin gerade bei einer Zeremonie ist. Herkules wird Zeuge, wie die Priester junge Männer opfern.

Anschließend diskutieren Königin Antinea und ihre Minister, dass die Nebel sich lichten, die Atlantis umhüllen und vor den Blicken der anderen Völker verbergen. Das heißt wohl, dass Gott Uranus sie verlassen hat und sie Protheus, der Uranus auf Erden verkörpert, ein weiteres Opfer bringen müssen. Da schreitet Herkules ein: Sinnlos, ihm zu opfern, er hat ihn gerade getötet.
Antinea glaubt ihm nicht – das ändert sich, als das Mädchen lebendig in den Saal tritt. Sie ist Ismene, Antineas Tochter. Die Priester sind entsetzt – dann ist es also wahr: Herkules hat den lebendigen Leib des Uranus getötet! Daher also die schwindenden Nebel. Herkules hakt nach – was hat Atlantis zu verbergen, dass es sich mit Nebeln einhüllen will? Er jedenfalls bekämpfe blutrünstige Götter, wo immer sie ihm begegnen, denn ein Gott, der Menschenopfer will, kann kein guter Gott sein.
Antinea gibt sich nett. Sie dankt ihm, dass er ihre Tochter befreit hat und schließt Ismene in ihre Arme. Wenn Atlantis Fehler gemacht hat, sollte es dankbar sein, wenn ihm jemand die Augen öffnet. Herkules fragt nach König Androklus – doch der sei nicht hier, meint die Königin. Es kommen ja keine Fremden her, sie würden schon wissen, wenn er hier wäre. Nun will sie ein Fest zur Errettung ihrer Tochter geben. Die Kamera schwenkt hinter eine Säule – da steht Androklus und sieht interessiert zu.

Antinea besucht ihre Tochter in ihren Gemächern. Sie erklärt Ismene, dass sie sterben sollte, weil es dafür einen zwingenden Grund gibt. Ein Orkalespruch besagt: Sollte eines Tages eine Tochter die Königin überleben, dann wird Atlantis untergehen. Kaum gerettet wird die arme Tochter also gleich wieder inhaftiert.

Derweil begegnet Herkules in einem langen Gang Androklus – glaubt er jedenfalls. Als er näher tritt, sieht der Mann jedoch ganz anders aus. Herkules glaubt, sein Wunsch, den Freund wiederzusehen, gaukelt ihm Trugbilder vor.

Hyllos und Timotheus erwachen aus ihrer Ohnmacht – und sehen, wie die Soldaten Ismene von der Klippe ins Meer stoßen wollen. Die beiden Thebaner retten sie, indem sie die Wachen ablenken. Nun ist das Mädchen wieder gerettet – aber mutlos: Ihr Schicksal wird sich am Ende doch erfüllen. Immerhin erfährt Hyllos von ihr, dass Herkules auch hier ist.

Der genießt im Palast eine Tanzdarbietung mit gereichten Häppchen. Er bemerkt die vielen technischen und magischen Tricks, derer sich die Gastgeber bedienen. Antinea versucht, den starken Mann zum Bleiben zu bewegen. Doch er will gehen und seinen König suchen. Sie will ihn gehen lassen – wenn er verspricht, zurück zu kommen.

In der Nacht vor seiner geplanten Abreise hat Herkules Besuch – ein Maskierter will ihn niederstechen. Es ist Androklus, der wirres Zeug redet. Herkules ist baff – ist der von Sinnen? Nein, er hat eine Gehirnwäsche durchlebt. Nun faselt er von der Herrschaft von Atlantis und Uranus über Griechenland. Herkules schlägt ihn nieder und eilt zur Königin, um sie zur Rede zu stellen.
Sie heuchelt, sie habe Mitleid mit Herkules gehabt und ihm daher nichts von dem verwirrten Freund sagen wollen. Er heuchelt, dass er ihr glaubt. Dann gibt sie ihm schnell ein Schlafmittel. Herkules tut, als trinke und schlafe er, dann steigt er aus dem Fenster, dessen Gitter er auf- und zubiegt.

Derweil erstatten die Soldaten Bericht von Hyllos‘ Befreiungsaktion. Die Königin ist unzufrieden und wirft die Männer in Säure, die sie schnell skelettiert. Dann lässt sie Ismene suchen.
Als sie nun Herkules aufsucht, um ihn endlich zu töten, ist er weg – und sie müssen ihn auch noch suchen. Kein Wunder also, dass Timotheus, Hyllos und Ismene viele Soldatentrupps sehen. Zum Glück sehen sie auf der engen Insel auch Herkules. Er folgt gerade den Soldaten, die Androklus in ein Gefängnis in den Bergen bringen, weil die Wirkung der Gehirnwäsche nachlässt. Damit ist er für ihre Pläne nicht zu gebrauchen - denn ursprünglich sollte er Theben regieren, als ein Atlantis höriger Vasall. Das Gefängnis entpuppt sich als ein abgelegenes Tal, in dem viele Gefangene leben müssen.

Nun reitet Timotheus zu Herkules. Der sagt ihm, dass er und Hyllos das Unwetter überlebt haben. Hyllos traut sich seinem Vater immer noch nicht unter die Augen. Er will erst die Gefangenen befreien, damit er etwas Nützliches vorweisen kann. Das findet Herkules lobenswert und hilft dabei. Die Wachsoldaten haben natürlich gegen Herkules keine Chance und fliehen. So kommen alle unbeschadet frei, auch Androklus, doch der ist ohne Besinnung. Die Gefangenen erzählen, dass Antinea sie missbraucht als Versuchskaninchen, um eine neue Menschenrasse zu züchten.

Auf dem Heiligen Berg ist der Stein des Lebens, der das Aussehen von Menschen verwandeln kann (eine Kostprobe davon hat Protheus ja schon gegeben, als er das Mädchen in einen Felsen verwandelte). Jedes Jahr suchen sie Männer aus, die der Kraft des Steines ausgesetzt werden. Wer bei dem Versuch scheitert, landet in diesem Tal – keiner weiß, was mit denen geschieht, bei denen das Experiment glückt. Angeblich werden diese unbesiegbar und unsterblich - aber Herkules erzählt von den Jungs im Tempel, die geopfert wurden. Er rät zum Angriff auf den Berg, damit das Leiden ein Ende hat. Herkules und ein Führer reiten also los, derweil Hyllos Ismene einen Antrag macht.
Die Gefangenen wollen zu Antinea und sich an ihr rächen. Hyllos ist entsetzt: Die laufen in ihr Verderben.

Herkules betritt derweil die Höhle des heiligen Berges und findet den Ort, der Leib und Seele verwandeln kann. Vor seinen Augen verwandelt sich sein Führer in Rauch. Ein frustrierter Priester erscheint und erklärt, dass Uranus Herr des Olymp war, bevor sein Sohn Zeus ihn verraten hat. Als sie miteinander kämpften, ergoss sich Uranus' Blut ins Meer, ein Tropfen aber fiel auf eine Insel – hier ist er.
Der Blutstropfen wurde mit der Zeit zu einem Stein voller magischer Kräfte. Diese will Antinea nutzen, um die Macht über Griechenland an sich zu reißen. Das kann nur verhindert werden, wenn jemand, der nicht Mensch ist, den Stein vernichtet – also ein Job, wie gerufen für Herkules (der ja ein Halbgott ist). Der Priester erklärt, dass der Stein ans Tageslicht muss, dann verliert er seine Wirkung. Bloß wie? Man kann den Stein nicht bewegen.

Derweil greifen die befreiten Gefangenen den Palast an. Die Königin lässt ungerührt ihre genmutierten Supermenschen auf die Leute los. Als Herkules in der Stadt erscheint, sind seine Mitstreiter tot - ihre Leichen übersäen die öffentlichen Plätze. Herkules eilt in den Palast und fragt Antinea nach Illus und Androklus. Sie meint nur, dass sie Herkules als ihren Ehemann haben will. Zusammen können sie die ganze Welt beherrschen. Wie Götter (naja, das Übliche eben).
Herkules fragt, mit welchen Waffen sie die Erde denn unterwerfen will. Sie führt ihm die Supermenschen vor. Nun macht Herkules den Fehler, nicht mitzuspielen, sondern zu kämpfen. Die Neuzüchtungen besiegen Herkules nämlich im Handumdrehen. Noch dazu hat Antinea jede Menge Nachschub.

So landet Herkules bei seinem Sohn im Gefängnis. Der Raum wird mit Nebel geflutet – atmen sie ihn ein, verlieren sie ihr Gedächtnis, genau wie Androklus. Herkules aber zerdrückt die Decke, so können sie über das Stockwerk darüber fliehen. Herkules schickt Hyllos von da zum Hafen, damit er nach Hause segeln kann. Hyllos verkleidet sich mit dem Gewand eines erschlagenen Supermannes und geht, Herkules eilt zum Stein des Lebens - ihm ist eine Idee gekommen.

Am Hafen trifft Hyllos den Timotheus – doch der hat schlechte Nachrichten: Die Tochter und Androklus sind auf einem Schiff, das Neptun als Brandopfer dargebracht werden soll. Aber Hyllos steckt ja noch im Supermann-Kostüm - so kann er sich unerkannt das Schiff mit den beiden schnappen.

Herkules hat derweil ein Loch in die Decke der Höhle geschlagen. Der Lichtkegel der einfallenden Sonne wird langsam zum Stein wandern und ihn somit wirkungslos machen. Der Uranus-Priester ist zufrieden. Er rät Herkules aber, schnell die Insel zu verlassen.
Herkules springt also ins Wasser und schwimmt zu dem von Hyllos gekaperten Schiff. Derweil erreicht der Sonnenstrahl den Stein - und löst eine Explosion aus, die die ganze Insel erschüttert. Wiedervereint steht die Gruppe an Deck und sieht, wie Atlantis versinkt.

Die Helden segeln nach Hause – oder neuen Abenteuern entgegen.

Ende

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