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Antea - Sklavin Roms

Originaltitel:La schiava di Roma
Premiere im Jahr:1960
Regie:Sergio Grieco
Handlung spielt im Jahr:52 v.Chr
Darsteller:Guy Madison ... Marcus Valerius, Anführer der Römer
Mario Petri ... Lysircus, Anführer der Gallier
Rossana Podestà  ... Antea, seine Frau
Giacomo Rossi-Stuart ... Claudius
Raf Baldassarre ... Lucius
Stand:02.12.2009
Crew:Drehbuch ... Franco Prosperi, Silvano Reina, Marco Vicario
Produktion ... Marco Vicario
Kamera ... Vincenzo Seratrice
Schnitt ... Enzo Alfonzi
Art Direction ... Franco Lolli
Kostüme ... Mario Giorsi
Musik ... Armando Trovajoli

gedreht in Jugoslawien
Filmgesellschaft:Atlantica Cinematografica
Land:Italien
Bücher/CD/DVD bei Amazon
Bewertung:
Max. 5 Sterne
- schlechter Film, Ansehen lohnt nicht

 

98 Minuten

Kurzinhalt:
Eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund von Caesars Krieg in Gallien.

Kritik:
Als man den teuren Superstar Rossana Podestà eingekauft hatte, war wohl kein Geld mehr für den eigentlichen Film übrig: Die Ausstattung, die Musik, das Drehbuch - alles ist handwerklich so schlecht gemacht, so spannungsarm und einfallslos, dass einem die Darsteller direkt leid tun:

Die Gallier leben natürlich in Bretterbuden, sind weitgehend unbekleidet oder hüllen sich in ein paar Felle (so kommen wenigstens ihre körperlichen Vorzüge zur Geltung) und benehmen sich wie die Barbaren. Rossana Podesta trägt als einzige geschneiderte Kleider (und wirkt schon alleine deswegen durchgehend fehl am Platze).
Römer und Gallier reden endlos und umständlich untereinander und miteinander über den Krieg. Sobald das langweilig wird - bricht das Drehbuch schnell einen Streit vom Zaun, der dann z.B. im Zweikampf ausgefochten werden muss. Wird gerade mal nicht gekämpft, wird geritten (dabei wird mehrmals dieselbe Holzbrücke gezeigt: mal reitet man nach rechts drüber, mal nach links - gerne auch in Zeitlupe). Kurzum: Die Autoren hatten nichts zu sagen, mussten aber viel Zeit füllen.
Besonders albern ist, dass die Gallier nordische Götter (wie Wotan) um Beistand anflehen - von deren Existenz sie wahrscheinlich nicht einmal wussten. Ein richtig mieser Film eben.

Inhalt:
Der Film beginnt abrupt und zusammenhanglos mit Römern, die gegen irgendwelche Wilde kämpfen – erst später stellt sich heraus: Es geht um Cäsars Krieg in Gallien, bei dem die Truppen des Gaius Valerius von einem gallischen Stamm völlig vernichtet worden sind. Sein Sohn Marcus will ihn nun mit einer Truppe germanischer Söldner rächen.
Die Gallier sind sich nun uneins, wie sie der Gefahr begegnen sollen: Anteas Ehemann Lysircus will Krieg mit den Römern, Anteas Vater dagegen Frieden - kann sich aber nicht durchsetzen.
Antea führt selbst einen Überfall gegen die zahlenmäßig unterlegenen Römer. Dabei wird sie von den Römern gefangen genommen. Im feindlichen Lager verliebt sie sich (natürlich) in Marcus. Zu allem Überfluss stellt sich bei der Gelegenheit heraus, dass sie es war, die Marcus‘ Vater getötet hat.
Die Gallier ändern derweil ihre Strategie: Sie nehmen Verhandlungen mit den Römern auf. Doch Lysricus nutzt den Verhandlungsfrieden lediglich für einen Angriff. Im darauffolgenden Gemetzel wird auch Anteas Vater getötet.
Enttäuscht wechselt Antea die Seiten und hilft den Römern mit Insiderwissen. Im großen Finale kämpfen beide Parteien bis zur völligen Vernichtung: Am Ende sind nur noch Marcus und Antea am Leben. Trotzdem gelingt es dem Film irgendwie, dies als versöhnliches Ende zu verkaufen.

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