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Sohn des Spartakus, Der

Originaltitel:figlio di Spartacus, Il
Premiere im Jahr:1962
Regie:Sergio Corbucci
Handlung spielt im Jahr:48 vor Christus
Darsteller:Steve Reeves ... Zenturio Randus

Jacques Sernas ... Vetius

Claudio Gora ... Crassus

Gianna Maria Canale ... Claudia, seine Frau

Ombretta Colli ... Sheila, Sklavin

Roland Bartrop ... Lumonius

Franco Balducci ... Verus

Enzo Fiermonte ... Gular

Renato Baldini ... Verulus

Ivo Garrani ... Julius Caesar

Stand:11.12.2009
Crew:Drehbuch ... Adriano Bolzoni, Bruno Corbucci, Giovanni Grimaldi

Produzent ... Franco Palaggi

Kamera (Cinematography) ... Enzo Barboni

Schnitt (Film Editing) ... Ruggero Mastroianni

Art Direction ... Ottavio Scotti

Kostüme ... Mario Giorsi

Musik ... Piero Piccoioni

Studio ... Titanus-Studios (Rom), Misr Guizeh Studios (Kairo)

Außenaufnahmen ... in Ägypten

Filmgesellschaft:Titanus
Arta Cinematografica
Land:Italien
Bücher/CD/DVD bei Amazon
Bewertung:
Max. 5 Sterne
- ok

 

Abenteuerfilm, 100 Minuten


Kurzinhalt:
Fortsetzung von Spartacus (1960) und Revanche für Spartakus (1964):
Der Sohn des Spartacus ist inzwischen ein erwachsener Mann. Er tut so, als sei er ein treuer Diener Roms. Aber in Wirklichkeit führt er in den Ostprovinzen den Freiheitskampf der Sklaven an.



Kritik:
Überdurchschnittlich. Mit etwas mehr Elan (und historische Korrektheit) hätte das sogar ein herausragender Monumentalfilm sein können.
Die Kulissen, Außenaufnahmen und Massenszenen in Ägypten sind so gut wie in den Monumentalfilmen aus den USA. Die Grundidee ist unterhaltsam und recht glaubwürdig. Es gibt viele gut Action-Szenen und interessante Dialoge - aber leider nicht durchweg im ganzen Film. Allzuviel ist auch hier wieder einmal einfach nur platt und langatmig. Ziel verfehlt - aber nur knapp.




Fakten:

* Regisseur Sergio Corbucci wird Ende der 60er Jahre als Erfinder von Django Filmgeschichte schreiben.

* Spartacus' Grab dürfte kaum in Zeugma zu finden sein. Er starb 71 vor Christus bei der Schlacht gegen Crassus in Italien.

* Crassus starb bereits 53 vor Christus in der heutigen Türkei im Kampf gegen die Parther. Er war zu der Zeit, in der dieser Film spielt, bereits tot.

* Cäsars Aufenthalt in Ägypten (gleichzeitig zu den Ereignissen dieses Films) wird vor allem in Cleopatra (1963) eindrucksvoll dargestellt. Übrigens: Cäsar hat Zeugma nie besucht.





ausführliche Inhaltsangabe:
SPOILER Warnung!


48 vor Christus – 23 Jahre nach Spartacus‘ Aufstand. Crassus hat sein Hauptquatier in Zeugma, Cäsar hat seines in Ägypten. Dorthin hat er sich zurückgezogen, nachdem er Pompeius in der Schlacht bei Pharsalos vernichtend geschlagen hatte.
Cäsar schickt seinen Zenturio Randus als Spion zu Crassus. Cäsar, Crassus und Pompeius waren einst zuammen im Triumvirat und sind nun Gegner im Kampf um die Vorherrschaft in Rom. Randus schließt sich in Alexandria Crassus' Frau Claudia und einem Angestellten von Crassus an: Vetius, dem besten Speerwerfer von Rom und einem skrupellosen Wendehals.

Bei einem Sturm auf der Überfahrt mit dem Schiff geht Randus bei dem Versuch, die Leibsklavin von Claudia festzuhalten, über Bord. Beide werden in Syrien an Land gespült, von einer Karawane gefangen genommen und als Sklaven verkauft. Von den anderen Sklaven wird Randus durch sein Amulett identifiziert als der Sohn des Spartacus, was er selbst gar nicht wusste. Der bärenstarke Randus überwältigt seine Peiniger und lässt die Sklaven frei. Nachdem er am eigenen Leib erfahren konnte, wie elend es sich als Sklave lebt, führt er die Sklaven als anonymer Rächer mit Maske im Kampf gegen die Unterdrückung an.

In Zeugma stellt er sich bei Crassus als Friedensgesandter Cäsars vor. Crassus durchschaut ihn zwar als Spion, lässt ihn aber bei sich wohnen - in der Hoffnung, ihn auf seine Seite ziehen zu können.

Fortan spielen alle ein doppeltes Spiel: Randus tut, als gehe er auf Crassus' Angebot ein, bekämpft ihn aber de facto weiterhin im Untergrund. Crassus tut, als würde er dies nicht bemerken, und hofft, auf diese Weise etwas Nützliches gegen Cäsar in die Hand zu bekommen. Doch Randus überschätzt seine Kräfte: Er belästigt Crassus mit Aktionen in dessen eigenem Palast. Da hat Crassus genug und nimmt ihn fest. Grausam droht er, alle Informationen aus ihm herauszuquetschen und ihn dann zu Tode zu foltern.

Dann zieht er gegen Cäsar in den Krieg, der sich bereits mit zwei Legionen auf dem Wege nach Zeugma befindet. Randus wird treu ergebenen Legionären befreit und führt die Aufständischen gegen Crassus an. Er kann ihn überwältigen, bevor es zum Kampf mit Cäsar kommt. Die befreiten Sklaven töten Crassus, in dem sie ihn in flüssigem Gold ertränken. Cäsar nimmt Zeugma ohne Blutvergießen ein.

Randus erwartet nun von ihm Dankbarkeit für seine Dienste. Doch Cäsar ist empört, den Sohn des Spartacus vor sich zu haben - und will ihn kreuzigen lassen: Er hat den Vater damals nicht bekämpft, damit der Sohn dann neue Sklavenaufstände anzettelt. Diese Kreuzigung wird durch das massive Einschreiten der Bevölkerung von Zeugma verhindert, die den Sohn des Spartacus inzwischen als mythischen Befreier verehrt. Also lässt Cäsar den Randus frei (weil er in der Wüste nicht so viele Kreuze hernehmen kann, wie er bräuchte, um alle Demonstranten kreuzigen zu lassen).

Randus legt das Schwert auf der Grabstätte seines Vaters nieder und meint, man solle es nur aufnehmen, um für Menschenwürde und Freiheit zu kämpfen. Dann aber stehe man zu Recht in der Tradition des Spartacus. Ende.

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